Die weiterentwickelte Vollausstattungsvariante der A8s, die sich auch mit NovaStar-COEX-Controllern und 10-Bit-Videoquellen einsetzen lässt.
NovaStar · kompakte Empfangskarte der Spitzenklasse (COEX-kompatibel)
NovaStar A8s-N LED-Empfangskarte
Die A8s-N ist die Nachfolgerin der NovaStar A8s mit vollem Funktionsumfang: Sie bietet dieselbe LED-Image-Booster-Technologie, HDR-Unterstützung und pixelgenaue Kalibrierung, jedoch mit erweiterter Kompatibilität zum NovaStar-COEX-Steuerungssystem der neuen Generation. Mit PWM-Treiber-IC und 8-Bit-Quelle lässt sich eine Karte bei 60 Hz bis 512 × 384 Pixel belasten, bei 10/12-Bit-Quellen sinkt das auf 512 × 256 Pixel; mit herkömmlichem (common) Treiber-IC liegt das Maximum bei 384 × 384 bzw. 384 × 256 Pixeln.
In Kombination mit COEX-Controllern und einer 10-Bit-Videoquelle beträgt die maximale Kapazität bei PWM-IC 512 × 384 und bei common IC 384 × 384 Pixel – ein in der NovaStar-Dokumentation eigens hervorgehobener Fall. Die Karte behält alle Zuverlässigkeitsfunktionen der A8s: doppeltes Hot-Backup, Loop-Redundanz sowie das Zurücklesen von Firmware und Konfiguration.
Sie nimmt wahlweise 32 Gruppen parallele oder 64 Gruppen serielle (erweiterbar auf 128) RGB-Daten entgegen und ist nach EMC Class B und RoHS zertifiziert.
Wo die A8s-N im LED-Wand-System sitzt
Dieselbe Position im Signalweg wie bei der A8s – Sendekarte → Cat5e/Cat6 → Karte → HUB-Platine → LED-Modul – mit dem Unterschied, dass diese Variante auch mit den COEX-Controllern der neuen NovaStar-Generation (CX40 Pro, CX80 Pro, MX-Reihe) zusammenarbeitet und nicht nur mit den klassischen MCTRL-/VX-Sendern. Die Kapazität hängt von der Bittiefe der Quelle und vom Treiber-IC des Moduls ab: mit PWM-IC und 8 Bit 512 × 384, bei 10/12-Bit-Quellen 512 × 256, mit herkömmlichem IC 384 × 384 bzw. 384 × 256 Pixel. Bei der Paarung aus COEX-Controller und 10-Bit-Quelle liegt die Grenze mit PWM-IC bei 512 × 384, mit common IC bei 384 × 384. Datenseitig 32 Gruppen parallele oder 64 Gruppen serielle RGB-Daten (erweiterbar auf 128). Konfiguration und Kalibrierung bleiben im Flash-Speicher der Karte.
WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST
Bei Projekten, für die ein NovaStar-COEX-Steuerungssystem geplant ist (z. B. das Sende-/Empfangspaar CA50E) und bei denen Kompatibilität zur neuesten Generation sowie der volle Funktionsumfang gebraucht werden.
WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN
Bei der Kombination aus COEX-Controller und 10-Bit-Quelle weicht die Kapazität vom Standardbetrieb ab – das muss in der Planung eigens berücksichtigt werden.
Die A8s-N in der Praxis
Der erste Planungsschritt ist hier nicht die Software, sondern die Tabelle: Bevor sich ausrechnen lässt, wie viele Kabinette auf eine Karte passen, müssen das Treiber-IC des Moduls und die im System vorgesehene Bittiefe geklärt sein, denn zwischen den vier oben genannten Werten kann der Faktor zwei liegen. Stellt sich das erst nachträglich heraus, muss die gesamte Kabinettaufteilung neu geplant werden. Die Inbetriebnahme erfolgt in NovaLCT (bei klassischem Sender) oder über eine NCP-Datei (bei COEX); wird der Schritt `Save Configuration Files to Hardware` ausgelassen, geht auch hier bei der ersten Netztrennung alles verloren. In einer gemischten Wand sollten A8s und A8s-N nicht gemischt werden: Die Unterschiede in Firmware und Funktionsumfang können sichtbare Farbtonabweichungen verursachen, pro Kabinett empfiehlt sich daher ein einheitlicher Typ. Bei geklonten Nachbaukarten erkennt NovaLCT das Gerät häufig nicht, und ein Firmware-Update kann sie unbrauchbar machen – sie sollten nur über den offiziellen Vertriebsweg beschafft werden.
Alternativen zur A8s-N
Steht fest, dass im System kein COEX-Controller zum Einsatz kommt, kann die A8s dasselbe, typischerweise günstiger. Für größere Kabinette die A8s Pro (512 × 512 px), für höchste Ansprüche an die Farbstabilität die A10s Pro. Ist das Projekt von vornherein COEX-basiert und wird die größte Kapazität pro Karte gebraucht, bedeutet die CA50E mit ihren 768 × 512 Pixeln halb so viele Karten und weniger Kabel für dieselbe Wand. Für preissensible Outdoor-Installationen die DH7512-S. Entscheidungskriterien: welche Sendergeneration im System steckt und wie hoch der Anspruch an die Bittiefe ist.
A8s-N Handbuch und Datenblatt
Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.
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