Die Kabinett-LED-Wand ist die flexibelste und universellste LED-Wand-Lösung: Aus Kabinetten aus Aluminium-Druckguss, die in Einheiten von 500×500 oder 500×1000 mm ineinandergreifen, lässt sich praktisch jede Größe und jedes Seitenverhältnis aufbauen. Sie eignet sich sowohl für die feste Montage an Fassade oder Wand als auch für schnell auf- und abbaubare Mietaufbauten, weshalb Veranstalter wie Unternehmen mit Dauerinstallation zu ihr greifen.

Mehr erfahren über Kabinett-LED-Wand — technischer Hintergrund, Vergleich, Einsatz
Die Kabinette fügen sich mit einer Genauigkeit von wenigen Zehntelmillimetern zusammen und ergeben eine fugenlose, durchgehende Fläche statt einer Reihe einzelner Rechtecke. Das Programm reicht vom feinen Indoor-Pixelabstand von 1,2–2,5 mm bis zur robusten Outdoor-Ausführung mit 3–10 mm und Schutzart IP65 — dieselbe Grundtechnologie bedient also Ladeninnenraum und Fassade. Eine typische Wand von 20–30 m² entsteht in 3–6 Monaten von der Aufnahme bis zur Übergabe und lässt sich dank modularem Aufbau noch Jahre später erweitern oder instand setzen, ohne das gesamte System zu tauschen.
Was ist eine Kabinett-LED-Wand, und für wen eignet sie sich?
Die Kabinett-LED-Wand besteht aus LED-Modulen, die in eigenständige Rahmen aus Aluminium-Druckguss eingebaut und aneinandergereiht zu einer durchgehenden Anzeigefläche beliebiger Größe zusammengesetzt werden. Diese Lösung ist ideal für alle, die eine große, dauerhaft laufende und gegebenenfalls später zu erweiternde Fläche brauchen: Handelshäuser, Veranstalter, Sportstätten sowie Investoren in Gastronomie und Unterhaltung. Der Vorteil der Kabinettbauweise: Bei Wartung oder Defekt wird nicht die ganze Wand, sondern nur das betroffene Kabinett oder Modul getauscht, was den Betrieb über Jahre kalkulierbar macht. Sie ist überall dort die beste Wahl, wo Größe, Standort oder Lasten der Wand eine individuelle Planung verlangen.
Pixelabstand und Größe richtig wählen
Die Faustregel für den Pixelabstand richtet sich nach dem Betrachtungsabstand: Zu 1 mm Pitch gehören etwa 2,5–3 Meter komfortabler Mindestabstand, und als schnelle Orientierung rechnen Sie je 1 mm Pitch rund 1 Meter zur angenehmen Nahgrenze hinzu. Für Kunden, die ein Schaufenster im Einkaufszentrum aus 3–4 Metern betrachten, genügt ein Pitch von 2,5–3 mm; eine aus 15–20 Metern gesehene Fassadenwand bleibt dagegen auch mit 6–10 mm Outdoor-Pitch völlig scharf und ist dabei erheblich günstiger. Ein häufiger Fehler ist ein unnötig feiner Pitch für eine aus der Ferne betrachtete Wand — das erhöht nur die Kosten und verbessert das Bild kaum. Die Größe richten wir stets an der verfügbaren Fläche und am modularen Raster der Kabinette aus, damit am Rand kein angeschnittener Streifen übrig bleibt.
Wovon hängt der Preis ab?
Den Preis bestimmen in erster Linie der Pixelabstand (je feiner, desto teurer wegen der Moduldichte), die Gesamtfläche, die Helligkeitsklasse (Indoor oder leistungsstarkes Outdoor) sowie die Schutzart (IP54 gegenüber IP65). Hinzu kommen als eigene Posten Tragkonstruktion und Befestigung (Fassadenkonsole, freistehender Rahmen, Abhängung), Steuereinheit und Signalverarbeitungskarten, die Montagearbeit sowie optionales Zubehör wie redundante Stromversorgung oder Fernwartungssystem. Wichtig: In unserer Kalkulation stehen diese Posten immer in eigenen Zeilen — es gibt keinen einzelnen, undurchsichtigen Quadratmeterpreis, in dem alles vermischt ist, sondern Sie sehen genau, wie die Endsumme zustande kommt.
Von der Aufnahme bis zur Übergabe
Der Ablauf beginnt immer mit der kostenlosen Vor-Ort-Aufnahme: Wir prüfen Befestigungsfläche und Tragfähigkeit, die Verfügbarkeit von Stromversorgung und Internetanbindung und im Außenbereich zusätzlich die Windlast. Es folgen Planung und Fertigung, die je nach Wandgröße einige Wochen bis zwei, drei Monate dauern, danach die Montage vor Ort, die unser Fachteam vom Aufstellen der Tragkonstruktion über die Verkabelung bis zur Kalibrierung übernimmt. Zur Übergabe testen wir das System im Echtbetrieb und schulen die Bedienung an der Steuersoftware — diese Schulung ist immer im Preis enthalten und kein Zusatzposten.
Wie zuverlässig ist sie, und was passiert bei einem Defekt?
In die Kabinette bauen wir qualitätsgeprüfte LED-Chips eines benannten Herstellers ein, farbgleich aus einer Fertigungscharge — das heißt, die Wand wird auch nach Jahren nicht fleckig und verschiebt sich nicht im Farbton. Die erwartete Lebensdauer der Chips liegt bei 80.000–100.000 Betriebsstunden, bei 12 Stunden Nutzung am Tag also 18–20 Jahre, bis die Helligkeit unter die Hälfte des Ausgangswerts fiele. Tritt doch ein Fehler auf, lässt sich dank modularem Aufbau ein Panel in Minuten tauschen; Ersatzteile kommen aus unserem eigenen Lager, sodass niemand wochenlang auf eine Lieferung aus dem Ausland warten muss.
Wie hoch ist der Stromverbrauch?
Der tatsächliche Verbrauch hängt von Helligkeit und Farbzusammensetzung des Inhalts ab: Bei durchschnittlichem, gemischtem Inhalt liegt er typischerweise bei 150–250 W/m², bei vollflächigem Weiß und maximaler Helligkeit in der Spitze bei 500–600 W/m². Die monatlichen Betriebskosten einer 20 m² großen Outdoor-Wand lassen sich daraus mit dem örtlichen Strompreis und der täglichen Betriebszeit exakt berechnen — wir zeigen das im Rahmen der Aufnahme stets an einem konkreten Beispiel und nicht als abstrakte Schätzung. Die automatische Helligkeitsregelung, die das Display an das Umgebungslicht anpasst, senkt den Verbrauch nachts und bei bedecktem Himmel deutlich gegenüber dem Tagesspitzenwert.
Braucht die Montage eine Genehmigung?
Bei an der Fassade montierten, vom öffentlichen Raum aus sichtbaren LED-Wänden ist in der Regel eine Anzeige oder Genehmigung als Werbeanlage erforderlich; das genaue Verfahren richtet sich nach Landesbauordnung und örtlicher Satzung und unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. Wir sehen das bei der Aufnahme mit durch und helfen bei Bedarf, die Unterlagen für den Antrag zusammenzustellen (Maße, Anordnung, technische Beschreibung), damit sich der Käufer nicht selbst durch die Rechtsdetails arbeiten muss. Bei Aufstellung im Innenbereich auf eigenem Grund besteht meist keine gesonderte Genehmigungspflicht, doch auch das prüfen wir im Einzelfall.
Vorteile
- ✓ Jede Größe und jedes Seitenverhältnis realisierbar
- ✓ Fest montiert oder als abbaubare Mietausführung
- ✓ Modultausch im Fehlerfall in Minuten
- ✓ IP65 Outdoor-Schutz bei Sonne und Niederschlag
- ✓ Farbgleiche Charge — auch nach Jahren keine Flecken
- ✓ Einweisung und Service im Preis enthalten
Typische Einsatzbereiche
Kabinett-LED-Wand — häufige Fragen
Ist jede beliebige Größe möglich?
Ja, die Kabinette lassen sich in beliebiger Spalten- und Reihenzahl auslegen; unser Konfigurator berechnet für Ihr Maß sofort Auflösung, Verbrauch und Preis.
Wie lange ist die Garantie auf eine Kabinett-LED-Wand?
Auf Module und Steuerung gibt es üblicherweise 2–3 Jahre Garantie, mit dem erweiterten Paket bis 5 Jahre, mit Ersatzteilversorgung ab Lager.
Kann man die Kabinett-LED-Wand auch mieten?
Beides ist möglich: als schnell auf- und abbaubare Mietausführung für Veranstaltungen und als feste Ausführung für die langfristige Installation zum Kauf.
Wer macht die Vor-Ort-Aufnahme, und was kostet sie?
Die Aufnahme übernimmt unser eigenes Team, vollständig kostenfrei; dabei prüfen wir Befestigungsfläche, Stromversorgung und Windlast.
Wie lange dauert eine Wand von 20–30 m²?
Von der Planung über die Fertigung bis zur Übergabe vergehen typischerweise 6–12 Wochen, je nach Größe und gefordertem Pixelabstand.
Lässt sich die Wand später erweitern?
Ja, durch den modularen Kabinettaufbau ist eine spätere Erweiterung möglich, sofern wir mit demselben oder einem kompatiblen Modultyp arbeiten.
Ist die Wand von vorn montier- und reparierbar?
Bei den meisten Kabinettausführungen ja. Die Servicefreundlichkeit ist einer der wichtigsten Punkte, den wir bei der Aufnahme stets berücksichtigen.
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