All-in-One-Controller der Einstiegsklasse von NovaStar, der Videoprozessor und Sendekarte in einem Gehäuse vereint.
NovaStar · All-in-One-Controller
NovaStar VX400 LED-Wand-Steuerung
Der VX400 ist eines der kleineren Mitglieder der All-in-One-Controllerfamilie von NovaStar: Er kombiniert in einem Gerät die Videoverarbeitung (Skalierung, Bildzusammenführung) und die Funktion der LED-Sendekarte, ein separater Videoprozessor entfällt also. Das vereinfacht die Systemplanung und reduziert die Zahl der zu installierenden Geräte bei kleineren Veranstaltungs- oder Festinstallationsprojekten.
Laut offiziellem Handbuch (V1.0.0) ist der VX400 das Einstiegsmodell der NovaStar VX-Reihe, die nach oben durch den größeren VX600 und VX1000 mit mehr Leistung und höherer Portzahl ergänzt wird.
Wo die VX400 im LED-Wand-System sitzt
Prozessor und Sendekarte in einem Gehäuse: vier Gigabit-Ports und zwei Glasfaserports, insgesamt 2,6 Millionen Pixel, wobei die Ausgabegeometrie höchstens 10 240 Pixel breit oder 8192 Pixel hoch sein darf – das macht ihn auch für Bandflächen geeignet. Er hat drei Betriebsarten (Video Controller, Fiber Converter, Bypass), lässt sich also neben einem anderen VX auch als Konverter einrichten. Konfiguration über NovaLCT oder V-Can; auf der Empfangsseite ist eine NovaStar-Karte der A-Reihe erforderlich (A5s Plus, A8s).
WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST
Bei kleineren Veranstaltungs- oder fest installierten LED-Wänden, für die ein kompaktes Gerät aus Videoprozessor und Sendekarte gebraucht wird.
WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN
Leistung der Einstiegsklasse: Bei höherer Auflösung oder mehreren benötigten Eingängen ist der VX600 oder VX1000 zu erwägen.
Die VX400 in der Praxis
Für die Verteilung der Portlast gilt ein eigenes Regelwerk: Port 1 trägt mindestens so viele Kabinette wie Port 2, Port 2 mindestens so viele wie Port 3 und so weiter; die Kabinettzahl pro Port muss ein ganzzahliges Vielfaches der Kabinettreihen oder -spalten sein; und die Gesamtpixelzahl von Port 1 darf 650 000 nicht überschreiten. Wer das nicht einhält, bekommt ein verschobenes oder wiederholtes Bild. Während der Einstellung des Datenflusses (Data Flow) zeigt die Wand das Ergebnis in Echtzeit: Gibt es keine Überlappung oder Wiederholung, kann gespeichert werden. Eine MAIN- und eine PIP-Ebene sind möglich, die Mosaic-Quelle kann jedoch nur die Hauptebene nutzen, dann ist PIP nicht verfügbar. Presets lassen sich mit der Taste `PRESET` speichern, kopieren und umbenennen.
Alternativen zur VX400
Oberhalb von 2,6 Millionen Pixeln braucht es den VX600 (3,9 Millionen) oder den VX1000 (6,5 Millionen) – die Entscheidung trifft die Pixelzahl, nicht die Zahl der Eingänge. Auch für zwei PIP-Ebenen lohnt der Blick ab dem VX600 aufwärts. Wenn keine Skalierung und keine Umschaltung nötig sind, sondern nur die Signalweiterleitung, ist der MCTRL300 oder der MCTRL660 Pro günstiger. Für Wände vor der Kamera der Brompton Tessera S8 oder SX40.
VX400 Handbuch und Datenblatt
Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.
VX400 im Video
Der Player wird erst beim Klick eingebunden — bis dahin geht keine einzige Anfrage an YouTube.
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