Kurz gesagt

Kompakter Tessera-Prozessor mit einem Ausgang für kleinere kreative Shows und Streifen-/Tile-Panels, mit DMX-Steuerung.

Brompton · kompakter LED-Prozessor der Einstiegsklasse

Brompton Tessera T1 LED-Wand-Prozessor

Den Tessera T1 empfiehlt Brompton ausdrücklich für kleinere, kreative Shows ohne hohe Pixelzahl. Der Prozessor hat einen DVI-D-Eingang und einen Gigabit-Tessera-Ausgang, der nominell 525 000 Pixel bei 8 Bit Farbtiefe und 60 Hz verarbeitet, bis zu einer Auflösung von 1920 × 1080.

Die Stärke des T1 ist die flexible Front-End-Verarbeitung: Das Bild lässt sich skalieren, beschneiden und farbkorrigieren, und das Tessera-System unterstützt ein frei positionierbares und drehbares (0°/90°/180°/270°) Fixture-Mapping sowie die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer „Sub-Fixtures“ (z. B. LED-Streifen, kleine Tiles) von einer Empfangskarte aus. Auch eine integrierte DMX-/eDMX-Steuerung (Art-Net) steht bereit.

Das aktuelle Datenblatt von Brompton kennzeichnet das Produkt ausdrücklich als „LEGACY UNIT“ (Auslaufmodell), was darauf hinweist, dass es zwar noch erhältlich und unterstützt ist, der Hersteller langfristig aber andere Modelle (z. B. S4, S8) in den Vordergrund stellt.

Wo die Brompton Tessera T1 im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die Tessera T1 im LED-Wand-System sitzt

Der T1 ist das kleinste Glied der Kette: DVI-D-Eingang, ein einziger 1G-Tessera-Ausgang, keinen Genlock-Eingang – er synchronisiert auf die Quelle. Deshalb ist er kein Studio-, sondern ein kreatives Installationsgerät: LED-Streifen, kleine Tiles, in Kulissen eingebaute Flächen. Auf einen Port passen 525 000 Pixel, bei einem P3,9-Panel also rund 2 m² Wand, bei P2,6 3,6 m². Dank der integrierten DMX-/eDMX-Steuerung (Art-Net) lässt er sich auch vom Lichtpult aus bedienen – die Wand verhält sich damit wie ein Beleuchtungs-Fixture und nicht wie eine Videofläche, und dieser Unterschied entscheidet darüber, ob dieses Gerät überhaupt das richtige ist.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Kleinere kreative Installationen, LED-Streifen und Tiles, für die ein einziger Ausgangsport genügt, bei denen aber die flexible Fixture-Rotation und die DMX-Steuerung wichtig sind.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Der Hersteller kennzeichnet das Produkt im aktuellen Datenblatt als „Legacy Unit“, was bei langfristiger Planung zu bedenken ist; einen SDI-Eingang hat er nicht, nur DVI-D.

Die Tessera T1 in der Praxis

Die Stärke des T1 ist das Fixture-Mapping: Von einer Empfangskarte aus lassen sich mehrere Sub-Fixtures (Streifen, Tiles) adressieren, mit Drehung um 0/90/180/270 Grad – das ist in der Tessera Management Software aufzubauen, und die physische Montagereihenfolge ist exakt einzuhalten, sonst bewegt die vom Pult gesendete DMX-Adresse ein anderes Element. Mangels Genlock ist die Bildwiederholrate der Quelle stabil zu halten; für Live-Kameraübertragungen taugt der T1 nicht, weil die Möglichkeit zur Anpassung an den Verschluss fehlt. Die Latenz von 3 Bildern (im Low-Latency-Modus 2) fällt bei einer kleinen Installation nicht ins Gewicht, bei IMAG dagegen sehr. Das aktuelle Datenblatt des Herstellers kennzeichnet ihn als `LEGACY UNIT`, bei einer Erweiterung des Mietbestands sollte der Zeithorizont der Unterstützung deshalb schriftlich geklärt werden.

Alternativen zur Tessera T1

Nach oben sind der Tessera M2 (vier Ports, 2,1 Millionen Pixel, SDI-Eingang und Deinterlacing) oder der S8 (acht Ports, voller Funktionsumfang) die nächste Stufe. Steht die Wand vor einer Kamera, braucht es in jedem Fall ein genlockfähiges Gerät – dafür ist der T1 ungeeignet. Muss nur eine kleine Kulissenfläche angesteuert werden und spielt das Brompton-Ökosystem keine Rolle, tut es ein NovaStar MCTRL300 oder eine Colorlight S2 zu einem Bruchteil des Preises.

Tessera T1 Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

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Für sich genommen ist die Brompton Tessera T1 ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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