LED-Videoprozessor von Magnimage mit 4K×2K Auflösung für größere Installationen.
Magnimage · LED-Videoprozessor
Magnimage LED-780H LED-Wand-Steuerung
Der LED-780H ist der LED-Videoprozessor von Magnimage mit höherer Kapazität: Er teilt seine acht DVI-Ausgänge auf vier Gruppen auf, und aus einem einzigen Gerät lassen sich vier getrennte Displays zusammenführen – waagerecht, senkrecht, in gleicher oder unterschiedlicher Größe. Ein Gerät treibt insgesamt 8 000 000 Pixel an.
Im nicht zusammengeführten Modus stellt jeder Ausgang vier Ebenen in beliebiger Größe und Position dar, und die eingebaute Eingangsmatrix schaltet nahtlos zwischen acht Quellen um. Es gibt Vorschauumschaltung, gedrehte Ausgabe, DP-Loop, Logospeicherung, Bildbeschnitt, Standbild sowie das Speichern und Laden von Presets.
Der 780H ist das Basismodell: Mit Erweiterungsmodulen lassen sich weitere 2K- oder 4K-Eingänge hinzufügen (die Varianten 780HD, HD2, HDV, HDS, HV und HV2 stehen für unterschiedliche DVI-, VGA- und SDI-Belegungen) sowie eine Ausgangsüberwachung – eine IP-Rückschau und ein DVI-Monitorausgang.
Wo die LED-780H im LED-Wand-System sitzt
Als Videoprozessor sitzt er zwischen Quelle und Sendekarten: Die acht DVI-Ausgänge können acht Sendekarten oder Sendeboxen versorgen, eine große Wand lässt sich also in mehrere Segmente aufgeteilt ansteuern. Auch hier besteht keine direkte Verbindung zu den Empfangskarten: Kabinettparametrierung, Helligkeit und Kalibrierung bleiben in der Software des Sendecontrollers (NovaLCT, LEDStudio, LEDVISION). Mehrere Geräte lassen sich kaskadieren, wenn ein ultrabreites Bild aufzubauen ist.
WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST
Bei größeren, aber noch nicht der Spitzenklasse zuzurechnenden LED-Wand-Projekten, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis des Magnimage-Ökosystems überzeugt.
WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN
Die offiziellen Handbuch-PDFs sind über zeitlich befristete, signierte Aliyun-OSS-Links erreichbar, weshalb die stabile Referenz die Produktseite des Herstellers ist und nicht die direkte PDF-URL.
Die LED-780H in der Praxis
Bei acht Ausgängen ist das größte Risiko eine falsche Gruppierung: Die vier Gruppen müssen den Wandsegmenten vorab auf dem Papier zugeordnet werden, denn ein nachträgliches Umsortieren betrifft die Belegung sämtlicher Sendekarten. EDID-Verwaltung und individuelle Ausgangsauflösung sind auch hier entscheidend: Der Ausgang muss die tatsächliche Pixelgröße des Segments liefern, keine Standardauflösung. Wegen des Aufbaus mit Erweiterungsmodulen ist beim Kauf die genaue Typenbezeichnung abzustimmen, denn 780HD, 780HDV oder 780HV2 stehen für unterschiedliche Eingangsbelegungen – die Bezeichnung 780H allein genügt für eine Bestellung nicht. Bei Live-Veranstaltungen sind Standbild und Preset-Aufruf die beiden meistgenutzten Funktionen.
Alternativen zur LED-780H
Genügt ein Display und werden keine acht Ausgänge gebraucht, liefert der LED-550D dieselbe Bildqualität deutlich günstiger. Wird das System ohnehin neu aufgebaut, ersetzt ein MX40 Pro oder VX1000 das Paar aus Prozessor und Sendekarte und hält die Konfiguration in einer einzigen Software. Für Leitwarten-Aufgaben mit gemischten Eingängen sind die NovaStar H-Reihe oder der Kystar U6 die spezialisierteren Geräte.
LED-780H Handbuch und Datenblatt
Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.
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