2K-LED-Videoprozessor von Magnimage für kleinere und mittelgroße Installationen.
Magnimage · LED-Videoprozessor
Magnimage LED-550D LED-Wand-Steuerung
Der LED-550D ist der LED-Videoprozessor von Magnimage mit 2K-Auflösung, der laut offizieller Produktseite des chinesischen Herstellers vor allem für kleinere und mittelgroße LED-Wand-Projekte in Festinstallation oder Verleih gedacht ist. Der Hersteller bietet auf der Produktseite das offizielle Benutzerhandbuch und die Konfigurationssoftware zum Download an.
Die Magnimage-Produktlinie ist neben NovaStar und Colorlight eine dritte, typischerweise günstiger positionierte Alternative, die vor allem auf dem asiatischen und dem kleineren europäischen Installationsmarkt verbreitet ist.
Wo die LED-550D im LED-Wand-System sitzt
Als Videoprozessor sitzt er zwischen Quelle und Sendekarte: Seine beiden DVI-D-Ausgänge können zwei Sendekarten speisen, der DVI-Loop-Ausgang gibt das Eingangssignal unverändert an ein weiteres Gerät weiter. Eingangsseitig stehen 2× VGA, 1× DP, 1× DVI (auf zwei erweiterbar), 1× HDMI und 2× CVBS bereit, optional ein SDI- und ein USB-Medienplayer-Modul. Pixelbelegung und Kalibrierung der Wand bleiben davon unabhängig in der Software des Sendecontrollers.
WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST
Bei kleinen bis mittelgroßen, kostenbewussten LED-Wand-Projekten, für die nicht das vollständige Ökosystem der großen Hersteller (NovaStar, Colorlight) gebraucht wird.
WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN
Die offiziellen Handbuch-PDFs kommen aus dem herstellereigenen Cloudspeicher (Aliyun OSS) über zeitlich befristete, signierte Links; statt eines direkten Downloadlinks sollte daher die offizielle Produktseite angegeben und das aktuelle Dokument von dort geladen werden.
Die LED-550D in der Praxis
Die wichtigste, wenig bekannte Fähigkeit des Geräts ist die Ausgangsbildwiederholrate von 120 Hz: Damit lässt sich die Bandbreite zur Sendekarte besser ausnutzen, weil über dasselbe DVI-Kabel mehr Daten passen – bei ultrabreiten Wänden kann das darüber entscheiden, ob eine zweite Sendekarte nötig ist. Alternativ bleibt die herkömmliche Standardauflösung mit pixelgenauer Skalierung. Über die TX/RX-Ports lassen sich mehrere Geräte verbinden, sodass auch größere, zusammengeführte Wände bis 24 576 × 24 576 Pixel entstehen können. Bei der Inbetriebnahme findet sich unter den eingebauten Testbildern (0–72) auch eine Pixelpositionssuche: Damit lassen sich Kabinettreihenfolge und Versatz prüfen, bevor überhaupt Inhalt an die Wand geht.
Alternativen zur LED-550D
Müssen vier getrennte Displays aus einem Gehäuse versorgt werden oder wächst das System über 8 Millionen Pixel, ist der LED-780H das Schwestermodell (8 DVI-Ausgänge, 4 Gruppen). Steht nur eine kleine Wand und werden weder PIP noch Zusammenführung gebraucht, sind der Kystar KS600 oder der VDWall LVP615 günstiger. Bei einem neuen System sollten Sie den All-in-One-Weg abwägen (VX400 oder VX600): Dort sind Prozessor und Sender ein einziges Gerät mit einer einzigen Software.
LED-550D Handbuch und Datenblatt
Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.
LED-550D im Video
Der Player wird erst beim Klick eingebunden — bis dahin geht keine einzige Anfrage an YouTube.
Magnimage LED 550D led video controller Appearance introduction
Harry Zhang · YouTube · Demo
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