Kurz gesagt

Die Empfangskarte der Spitzenklasse von Colorlight für Fine-Pitch-Displays, mit HDR10-/HLG-Unterstützung und in DDR2-SO-DIMM-Bauform.

Colorlight · Fine-Pitch-Empfangskarte der Spitzenklasse

Colorlight i9 LED-Empfangskarte

Die Colorlight i9 ist eine ausdrücklich für Fine-Pitch-LED-Displays entwickelte Empfangskarte der Spitzenklasse, mit hoher Belastbarkeit (bis 256 × 1024 Pixel) und der Aufnahme von 32 Gruppen parallelen oder 64 Gruppen seriellen Daten. Dank ihrer geringen Größe und der DDR2-SO-DIMM-Schnittstelle lässt sie sich leicht in HUBs und Displaymodule integrieren, was eine flexible Displayplanung erlaubt.

Neben allen Funktionen der Mainstream-Empfangskarten bietet die i9 eine Reihe fortgeschrittener Funktionen für anspruchsvolle Displays: 8-/10-Bit-Videoquelleneingang, HDR10- und HLG-Unterstützung, vollständige 10-Bit-Gamma-Einstellung, hohe Bildwiederholraten von 120/144/240 Hz sowie pixelgenaue 14-Bit-Helligkeits- und Farbkalibrierung. Die Graustufenverfeinerung (Infi-bit) erhöht die dargestellte Graustufentiefe auf bis zum 64-Fachen.

Zu ihren Zuverlässigkeitsfunktionen gehören Loop-Redundanz, ein Hot-Backup mit zwei Empfangskarten und Redundanz der Stromversorgung sowie die Überwachung von Temperatur, Luftfeuchte, Stromversorgung und Rauch im Kabinett (bei entsprechender Kabinettplanung). Die i9 eignet sich hervorragend sowohl für Miet- als auch für fest installierte Fine-Pitch-LED-Wände.

Wo die Colorlight i9 im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die Colorlight i9 im LED-Wand-System sitzt

Sie arbeitet im Inneren von Fine-Pitch-Kabinetten: Colorlight-Sender oder -Prozessor → Cat5e/Cat6 → i9 → HUB-Platine → LED-Modul. Wegen der Bauform mit DDR2-SO-DIMM-Sockel wird sie nicht per Flachbandkabel angeschlossen, sondern in die HUB-Platine gesteckt – auf 67,6 × 35,5 mm braucht sie sehr wenig Platz, und im engen Raum hinter dem Kabinett ist das das entscheidende Argument. Eine Karte ist bis 256 × 1024 Pixel belastbar und nimmt 32 Gruppen parallele oder 64 Gruppen serielle Daten entgegen (erweiterbar auf 128). Sie verarbeitet 8-/10-Bit-Videoquellen, HDR10 und HLG bei Bildwiederholraten von 120/144/240 Hz, was für eine Studiowand vor der Kamera Grundvoraussetzung ist. Softwareseitig LEDVISION und LEDSETTING/iSet, ausschließlich mit dem Colorlight-Protokoll.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Repräsentative Fine-Pitch-Indoor-LED-Wände, Miet- und Festinstallationsprojekte, bei denen HDR, hohe Bildwiederholrate und eine detaillierte Kabinettüberwachung wichtig sind.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Die fortgeschrittenen Überwachungsfunktionen (Temperatur, Luftfeuchte, Rauch) sind nur mit entsprechend geplanter Kabinettelektronik (z. B. dem Modul M3) verfügbar; wegen der DDR2-SO-DIMM-Bauform ist das bei der HUB-Planung zu berücksichtigen.

Die Colorlight i9 in der Praxis

Die SO-DIMM-Bauform legt die HUB-Planung fest: Für die i9 muss der Kabinetthersteller eine i9-kompatible HUB-Platine liefern, sie lässt sich nicht frei auf eine HUB75-Grundplatine setzen – bei Erweiterung oder Tausch ist das vorab zu klären. Auch die fortgeschrittenen Überwachungsfunktionen (Kabinetttemperatur, Luftfeuchte, Stromversorgung, Rauchmeldung) kommen nicht aus der Karte: Sie funktionieren nur, wenn im Kabinett die zugehörige Sensorelektronik vorhanden ist, das Versprechen des Datenblatts ist deshalb mit der Spezifikation des Kabinetts abzugleichen. Die pixelgenaue 14-Bit-Kalibrierung und die Infi-bit-Graustufenverfeinerung arbeiten mit Koeffizienten, die im Flash-Speicher der Karte liegen: Beim Kartentausch geht die Kalibrierung des betreffenden Kabinetts verloren, weshalb bei vermieteten, viel bewegten Wänden die Kalibrierdateien projektweise zu archivieren sind. In einer gemischten Wand verursacht das Mischen von i9 und 5A-Reihe sichtbare Farbtonunterschiede; pro Kabinett empfiehlt sich ein einheitlicher Typ. Als Reserve gelten 3–5 %, bei einer Mietflotte eher 5–10 %.

Alternativen zur Colorlight i9

Ist die Wand nicht Fine Pitch und kommt sie nicht vor eine Kamera, lösen die 5A-75B oder die 5A-75E dieselbe Aufgabe zu einem Bruchteil des Preises – HDR und 14-Bit-Kalibrierung sind dort überflüssig. In anderen Ökosystemen sind die NovaStar A8s Pro und A10s Pro die Wettbewerber auf vergleichbarem Niveau, in einem COEX-System die CA50E. Handelt es sich um ein Mietprojekt in der internationalen Veranstaltungstechnik, wo die prozessorseitige Kalibrierung Standard ist, kann die Umgebung von Brompton Tessera oder Megapixel HELIOS angebracht sein. Entscheidungskriterien: ob eine Kamera vor der Wand steht, wie hoch die Pixeldichte ist und ob im Kabinett eine i9-kompatible HUB-Platine vorhanden ist.

Colorlight i9 Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

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LED-Empfangskarte — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die Colorlight i9 ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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