Kurz gesagt

Die Empfangskarte von Linsn mit 12 integrierten HUB75-Anschlüssen, ausdrücklich für herstellerstandardisierte Kabinette, mit Scanmodus bis 1/32.

Linsn · Empfangskarte mit HUB75-Integration, für Herstellerstandardisierung

Linsn RV908M32 LED-Empfangskarte

Die RV908M32 ist die ausdrücklich für die Herstellerstandardisierung (Standardization Manufacturer) entwickelte Empfangskarte von Linsn: Ihre Abmessungen entsprechen denen der RV901 und sie ist vollständig kompatibel zu ihr, doch auf der Karte sind 12 HUB75-Anschlüsse integriert, eine separate HUB-Platine ist also nicht nötig. Wegen des Kürzels „M“ nutzt die Karte eine Scansteuerung des Typs E, die auch den Scanmodus 1/32 unterstützt (im Unterschied zu den Grundvarianten RV908T/RV908H).

Eine Karte ist maximal bis 1024 × 768 Pixel belastbar (der tatsächlich empfohlene Wert hängt von der Planung der LED-Wand ab) und gibt 24 Gruppen RGB-Daten aus. Sie unterstützt den 12-Bit-HDMI-Farbeingang (mit einer Sendekarte der 9. Generation), die 18-Bit-Signalverarbeitung (260 000 Graustufen je Kanal) sowie die pixelgenaue Helligkeits- und Farbkalibrierung und die Farbraumkonvertierung auf einer Karte.

Zur Zuverlässigkeit stehen ein Hot-Backup mit zwei Empfangskarten sowie ein Bitfehlerraten-Test (BER) des Netzwerkkabels zur Verfügung, bei Konformität nach RoHS und CE-EMC Class B.

Wo die Linsn RV908M32 im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die RV908M32 im LED-Wand-System sitzt

Linsn-Sendekarte (TS802 oder ein Modell der 9. Generation) → Cat5e/Cat6 → RV908M32 → 12 integrierte HUB75-Ports → LED-Modul: ohne separate HUB-Platine. Abmessungen und Anschlussbelegung entsprechen denen der RV901 und sind vollständig kompatibel zu ihr, deshalb lässt sie sich bei der Erweiterung und beim Tausch älterer Linsn-Wände ohne mechanische Anpassung einbauen – in der Praxis ihr stärkstes Argument. Eine Karte ist höchstens bis 1024 × 768 Pixel belastbar (der tatsächlich empfohlene Wert hängt von der Planung der Wand und vom Scanmodus ab) und gibt 24 Gruppen RGB-Daten aus. Das Kürzel „M“ steht für eine Scansteuerung des Typs E, die auch den Scanmodus 1/32 unterstützt. Softwareseitig das Linsn LEDStudio und das Parametrierprogramm LEDSet, ausschließlich mit dem Linsn-Protokoll.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Für standardisierte Kabinettplanungen des Herstellers, bei denen die Empfangskarte ohne separate HUB-Platine direkt in das Modul integriert werden soll, mit hohem Scanmodus (1/32).

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Für den 12-Bit-HDMI-Eingang ist ausdrücklich eine Linsn-Sendekarte der 9. Generation erforderlich; die Karte ist nur mit dem Linsn-Protokoll kompatibel.

Die RV908M32 in der Praxis

Der Scanmodus 1/32 ist der wesentliche Unterschied zu den einfachen Varianten RV908T/RV908H, und genau daran geht bei der Bestellung am häufigsten etwas schief: Verlangt das Modul 1/32 Scan, kann die Nicht-M-Variante es schlicht nicht ansteuern, und der Fehler zeigt sich erst vor Ort. Die Inbetriebnahme erfolgt in der Oberfläche `Screen Setup` von LEDStudio, in einem passwortgeschützten Servicemenü: Dort sind Auflösung des Kabinetts, Scanmodus, HUB-Belegung und Reihenfolge der Karten anzugeben und die Einstellung anschließend auf die Karten zu speichern – ohne Speichern löscht die Netztrennung alles. Für den 12-Bit-HDMI-Farbeingang ist ausdrücklich eine Linsn-Sendekarte der 9. Generation nötig; mit älteren Sendern ist die Funktion nicht verfügbar. Zur Diagnose stehen der Bitfehlerraten-Test (BER) des Netzwerkkabels und das Hot-Backup mit zwei Karten bereit. Beim Kartentausch gehen Konfiguration und Kalibrierung des betreffenden Abschnitts verloren, wenn keine Sicherung vorliegt.

Alternativen zur RV908M32

In einem bestehenden Linsn-System ist sie die natürliche Wahl; wird kein 1/32-Scan gebraucht, sind die Grundvarianten der RV908 günstiger. In anderen Ökosystemen sind die NovaStar MRV412-N und DH7512-S, die Huidu HD-R512T sowie die Colorlight 5A-75E das direkte Gegenstück – alle mit integrierten HUB-Ports, doch ein Wechsel betrifft auch die Sendekarte und die gesamte Softwareumgebung, weshalb sich ein Herstellerwechsel auf halbem Weg nicht lohnt. Für Fine-Pitch-Wände mit HDR-Anspruch vor der Kamera sind die Colorlight i9 oder die NovaStar A8s Pro das höhere Niveau. Entscheidungskriterien: welchen Scanmodus das Modul verlangt und welcher Herstellersender bereits im System steckt.

Verwandte Empfangskarten

LED-Empfangskarte — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die Linsn RV908M32 ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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