Kurz gesagt

Die beliebteste Empfangskarte von Colorlight mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, 256 × 1024 Pixel Kapazität und HUB75-Integration.

Colorlight · universelle Empfangskarte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Colorlight 5A-75B LED-Empfangskarte

Die 5A-75B ist die ausdrücklich auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgelegte Empfangskarte von Colorlight; ihr Ziel sind niedrigere Kosten und weniger Fehlerstellen. Eine Karte lässt sich bis 256 × 1024 Pixel belasten und nimmt bis zu 32 Gruppen parallele oder 32 Gruppen serielle Daten entgegen. Die Karte lässt sich in die HUB75-Anschlüsse integrieren, was gegenüber herkömmlichen Empfangskarten eine zuverlässigere und wirtschaftlichere Lösung ergibt.

Zu ihren Funktionen gehören der 8-Bit-Videoquelleneingang, die Farbtemperatureinstellung, eine Bildwiederholrate von 240 Hz sowie die pixelgenaue Helligkeits- und Farbkalibrierung (mit 8 Bit Genauigkeit). Für die Wartung unterstützt die Karte die Kabinetthervorhebung (Highlight), die Bilddrehung (90°/180°/270°) und ein schnelles Firmware-Update.

Bei der Zuverlässigkeit bietet sie Loop-Redundanz, eine Zustandsüberwachung des Ethernet-Kabels und Firmware-Redundanz (mit Rücklesen), an einem 1-Gbit/s-Ethernet-Port und mit empfohlenen Cat5e-Strecken von höchstens 100 Metern.

Wo die Colorlight 5A-75B im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die 5A-75B im LED-Wand-System sitzt

Das Arbeitspferd des Colorlight-Ökosystems: Colorlight-Sendekarte oder -Prozessor (S2, Z6 Pro, X-Reihe) → Cat5e → 5A-75B → 8 integrierte HUB75-Ports → LED-Modul. Eine separate HUB-Platine entfällt, weil sich die Karte direkt in die HUB75-Anschlüsse integrieren lässt, was weniger Bauteile und weniger Fehlerstellen bedeutet. Eine Karte ist bis 256 × 1024 Pixel belastbar und nimmt 16/32 Gruppen Daten entgegen (erweiterbar auf 128). Der Hersteller empfiehlt zwischen Sender und erster Karte eine Cat5e-Strecke von höchstens 100 Metern, zwischen den Karten läuft das Signal in einer Kette weiter. Konfiguriert wird mit der Wiedergabe- und Steuersoftware LEDVISION bzw. mit dem Colorlight-Parametrierprogramm LEDSETTING/iSet – sie arbeitet ausschließlich mit dem Colorlight-Protokoll, nicht mit NovaStar- oder Linsn-Sendern.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Preissensible LED-Wand-Installationen in hoher Stückzahl, bei denen das Colorlight-Ökosystem (Sendekarten, Software) genutzt wird und keine Fine-Pitch-Funktionen der obersten Kategorie nötig sind.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Die hohe Bildwiederholrate von 240 Hz verringert die belastbare Pixelzahl – das ist bei der Modulplanung zu berücksichtigen; die Karte ist nur mit Colorlight-Sendekarten bzw. dem Colorlight-Protokoll kompatibel.

Die 5A-75B in der Praxis

Adressierung und Portreihenfolge sind auch hier softwareseitig: In der Displayeinstellung von LEDVISION ist zu zeichnen, welche Karte wo in der Wand sitzt, und Scanmodus sowie Modulparameter liefert entweder die fertige .rcg-Konfigurationsdatei des Herstellers, oder sie sind manuell zu erfassen. Die Einstellung muss auf die Karte gespeichert werden, sonst geht sie bei der Netztrennung verloren. Die wichtigste Planungsregel: Die hohe Bildwiederholrate von 240 Hz und die belastbare Pixelzahl gehen zulasten voneinander – kommt die Wand vor eine Kamera und wird eine hohe Bildwiederholrate gebraucht, lassen sich die nominellen 256 × 1024 Pixel nicht ausnutzen, es sind also mehr Karten einzuplanen. Die 5A-75B ist eine der am häufigsten kopierten Karten am Markt; Klone werden bei Firmware-Updates oft unbrauchbar und werden auch von LEDVISION nicht erkannt, deshalb sollten sie nur über den offiziellen Vertriebsweg beschafft werden. Als Reserve gelten 3–5 % der verbauten Stückzahl bei gleichem Firmware-Stand.

Alternativen zur 5A-75B

Verlangen die Verdrahtungsrichtung des Moduls oder die HUB-Anordnung etwas anderes, kann die 5A-75E dasselbe mit 16 HUB75-Ports und 262 144 Pixeln. Für repräsentative Indoor-Wände mit Fine Pitch und HDR-Anspruch ist die Colorlight i9 die nächste Stufe (14-Bit-Kalibrierung, Kabinettüberwachung). In anderen Ökosystemen sind die NovaStar DH7512-S und die Huidu HD-R512T das direkte Preis-Leistungs-Gegenstück, und die Linsn RV908M32 das auf Herstellerstandardisierung ausgelegte Pendant – ein Wechsel betrifft allerdings immer auch Sendekarte und Software. Entscheidungskriterien: welcher Herstellersender im System steckt, ob eine hohe Bildwiederholrate gebraucht wird und wie die HUB-Belegung des Moduls aussieht.

5A-75B Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

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LED-Empfangskarte — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die Colorlight 5A-75B ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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