Kurz gesagt

Die erweiterte Pro-Variante der Colorlight X-Reihe, mit All-in-One-Funktionen.

Colorlight · All-in-One-Controller / Multifunktionscontroller

Colorlight X16 Pro LED-Wand-Steuerung

Der X16 Pro ist der professionelle All-in-One-LED-Controller von Colorlight: mit sechzehn Gigabit-RJ45-Ausgängen, einer Eingangskapazität bis 4096 × 2160 @ 60 Hz und frei einstellbarer Auflösung. Eingangsseitig stehen HDMI 2.0 (mit Loop-Ausgang), DP 1.2, 2× DVI, 2× HDMI 1.4 und 2× 3G-SDI mit nahtloser Umschaltung zur Verfügung; von HDMI 2.0 und DP 1.2 lässt sich immer nur eines gleichzeitig nutzen.

In der Bildverarbeitung beherrscht er bis zu sieben Fenster in beliebiger Größe und Position, mit Skalierung, Beschnitt und Bildzusammenführung auf Broadcast-Niveau. Unterstützt werden Genlock (Eingang und Loop-Ausgang), HDCP, Art-Net-Steuerung, das serielle RS232-Protokoll und die Bedienung per Mobil-App.

Redundanz lässt sich sowohl innerhalb eines Geräts als auch zwischen zwei Geräten einrichten. Es gibt eine präzise Farbverwaltung zur Einstellung des Farbraums der LED-Wand sowie eine verbesserte Graustufenverarbeitung bei geringer Helligkeit, was in dunkler Studioumgebung zählt.

Wo die Colorlight X16 Pro im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die X16 Pro im LED-Wand-System sitzt

Der Signalweg: Quelle → X16 Pro → 16× Cat6 → Colorlight-Empfangskarte (5A-75B, 5A-75E, i9) → HUB-Platine → LED-Modul. Die Konfiguration läuft in LEDVISION: Dort erfolgen die Erkennung von Sender und Empfangskarten, das `Receiver Mapping` – also die physische Zuordnung der Kabinette –, das Speichern auf die Karten und die Einstellung des Reserveports. Colorlight-Ökosystem: Mit NovaStar- oder Linsn-Empfangskarten arbeitet er nicht zusammen.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Wenn das Projekt bereits auf Geräten der Colorlight X-Reihe aufbaut und erweiterte All-in-One-Funktionen benötigt werden.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Die Dokumentation stammt nicht direkt von der Domain des Herstellers; vor größeren Projekten sollten die genauen technischen Daten beim örtlichen Colorlight-Distributor bestätigt werden.

Die X16 Pro in der Praxis

Der Arbeitsablauf `Receiver Mapping` hat drei Stufen: einstellen, auf die Empfangskarten speichern, dann zurücklesen (`Read Back`). Das Zurücklesen ist der Schritt, den man gern auslässt, dabei belegt gerade er, dass die Zuordnung wirklich auf den Karten liegt und nicht nur in der Software – nach einer Trennung vom Netz zeigt sich der Unterschied. Der Reserveport wird an derselben Stelle eingerichtet, und für Redundanz zwischen zwei Geräten muss das auf beiden Geräten erfolgen. Dank Art-Net-Unterstützung lässt sich die Wand auch vom Lichtpult steuern, dann ist die Helligkeit allerdings von zwei Stellen aus einstellbar, weshalb vorab zu entscheiden ist, welche maßgeblich ist. Die EDID lässt sich auch manuell vorgeben, wenn die Quelle die tatsächliche Auflösung der Wand nicht anbietet.

Alternativen zur X16 Pro

Verlangt die Wand mehr als einen 4K-Eingang, oder sind filmische Farbkorrektur (3D-LUT) und XR-Dreh das Ziel, ist der Z6 Pro-G2 oder der Z8 die nächste Stufe – dafür haben diese einen Glasfaserausgang, es wird also zusätzlich ein Konverter gebraucht. Bei kleinen, einfachen Wänden genügt die Sendekarte S2. Für NovaStar-basierte Kabinette kommt er nicht in Frage: Dort liegen der VX1000 oder der MX40 Pro in derselben Gewichtsklasse.

X16 Pro Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

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LED-Wand-Steuerung — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die Colorlight X16 Pro ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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