Kurz gesagt

Die für asynchrone NovaStar-Systeme (mit Multimediaplayer der Taurus-Reihe) optimierte Ausgabe von NovaLCT.

NovaStar · Steuersoftware

NovaLCT (Multimedia-Player-Variante) LED-Wand-Software

Diese NovaLCT-Ausgabe ist für die asynchronen Multimediaplayer der Taurus-Reihe von NovaStar gemacht. Die Taurus-Geräte übernehmen zugleich die Rolle der Sendekarte und des Medienplayers: Ihr Android-basierter interner Player spielt den Inhalt vom eingebauten Speicher ab, und dasselbe Gerät treibt auch die Empfangskarten der Kabinette an. Ein fortlaufendes externes Videosignal ist also nicht nötig, das Display läuft auch nach dem Abklemmen des Quellrechners weiter.

Die Konfigurationslogik entspricht der der synchronen Ausgabe – Laden der Kabinettdatei, Mosaikanordnung, Helligkeit, Kalibrierung, Monitoring –, der Unterschied liegt in der Menüstruktur und darin, dass hier auch die Netzwerkeinstellungen des Terminals (Kabelverbindung, WLAN, Access-Point-Modus, Mobilfunk), die Zeitzone und die zur Wiedergabe gehörenden Systemparameter erreichbar sind.

In der Praxis ist die Arbeit aufgeteilt: Die Hardware, also die Panelseite, stellt dieses Programm ein, den Inhalt lädt dagegen ViPlex Express oder ViPlex Handy hoch, bei größeren, verteilten Netzen die Cloudplattform VNNOX. Die Multimedia-Ausgabe von NovaLCT ist somit kein Content-Management-System, sondern ein Werkzeug für Inbetriebnahme und Wartung.

Wo die NovaLCT (Multimedia-Player-Variante) im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die NovaLCT im LED-Wand-System sitzt

Der Signalweg ist hier kürzer als im synchronen System: Es gibt keinen getrennten Abspielrechner und keine getrennte Sendekarte, das Taurus-Terminal ist beides. Der Laptop des Installateurs verbindet sich per Ethernet, USB oder über den eigenen WLAN-Access-Point des Terminals damit, von dort geht das Cat6-Datenkabel zu den Empfangskarten der Kabinette, aus diesen führen die HUB-Platine und die Flachbandkabel zu den Modulen. Auf diesem Weg schreibt NovaLCT die Kabinettdatei (.rcfgx) und die Kalibrierkoeffizienten auf die Empfangskarten. Der Inhalt gelangt über einen eigenen Kanal, über ViPlex oder VNNOX, in den internen Speicher des Terminals, nicht über dieses Programm.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Bei älteren oder klassischen asynchronen NovaStar-Installationen (auf Taurus-Basis), bei denen eine tiefergehende Konfiguration der Hardware nötig ist und nicht bloß das Hochladen von Inhalten.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Nicht mit dem synchronen NovaLCT verwechseln – dahinter stehen andere Menüpunkte und eine andere Hardwareunterstützung, und die beiden Ausgaben ersetzen einander im selben Projekt nicht.

Die NovaLCT in der Praxis

Das Terminal muss zuerst gefunden werden: Der werkseitige WLAN-Access-Point der Taurus-Geräte erscheint laut Handbuch unter dem Namen AP plus die letzten acht Stellen der Seriennummer, mit dem Standardpasswort 12345678; das Anmeldepasswort des Terminals lautet werkseitig 123456. Vor der Scharfschaltung sind beide zu ändern, denn über einen offenen Access Point kann jeder das Display umschreiben. Die Reihenfolge der Inbetriebnahme: Terminal anschließen, Kabinettdatei auf die Empfangskarten schreiben und verfestigen, Bildschirmanordnung, Helligkeit und Zeitzone – und erst danach kommt der Inhalt mit ViPlex. Ein typischer Fehler ist, dass der Techniker das synchrone NovaLCT startet und dieses das Taurus-Terminal nicht sieht. Ein weiterer: Ein während der Wiedergabe ausgeführter Konfigurationsvorgang unterbricht das Bild, deshalb sollte man während der Öffnungszeiten nicht daran arbeiten. Eine ungarischsprachige Oberfläche gibt es nicht.

Alternativen zur NovaLCT

Müssen nur Inhalte gewechselt oder zeitgesteuert werden, braucht es nicht dieses Programm, sondern die Desktop-Anwendung ViPlex Express oder die Mobil-App ViPlex Handy, bei mehreren Standorten die Cloud VNNOX. Beruht das System nicht auf Taurus, sondern auf einer klassischen Sendekarte, ist das synchrone NovaLCT die richtige Wahl. Dieselbe Rolle füllen in anderen Ökosystemen Huidu HDSet und HDPlayer bzw. Colorlight PlayerMaster aus – die Entscheidung fällt bei der Marke des verbauten Controllers, nicht nachträglich.

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LED-Wand-Software — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die NovaLCT (Multimedia-Player-Variante) ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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