Kurz gesagt

LED-Displaymodul in COB-Technologie (Chip-on-Board) mit außerordentlich feinem Pixelpitch für Konferenzräume und Studios.

Unilumin · Fine-Pitch-LED-Modul in COB-Technologie für Konferenz- und Messeeinsatz im Innenbereich

UMiniIII Pro LED-Modul und Kabinett

Die UMiniIII Pro ist die LED-Modulfamilie von Unilumin in COB-Technologie (Chip-on-Board), für Pixelpitches zwischen 0,93 und 1,56 mm entwickelt. Das Wesen der COB-Technologie ist, dass die winzigen LED-Chips unmittelbar an die Oberfläche der Leiterplatte gebunden und anschließend mit einer Schutzschicht verschlossen werden – im Gegensatz zur herkömmlichen SMD-Lösung, bei der die einzelnen LEDs als vorgefertigte Bauelemente in eigener LED-Bauform auf das Panel gelötet werden. Wegen der COB-Bauweise gibt es auf der Fläche keine hervorstehenden, einzelnen LED-Gehäuse, was eine bessere mechanische Stoß- und Kratzfestigkeit sowie eine gleichmäßigere Lichtabgabe ergibt, besonders bei sehr kleinem Pixelpitch, wo Größe und Platziergenauigkeit der SMD-Chips eine Grenze bedeuten würden.

Die UMiniIII Pro ist in den Pixelpitch-Ausführungen 0,93 / 1,17 / 1,25 / 1,56 mm erhältlich, mit 6 kg Gewicht je Kabinett und 40 mm Bautiefe, in einem Druckgussaluminiumgehäuse. Die Helligkeit liegt bei etwa 600–1200 nit, das Kontrastverhältnis bewegt sich zwischen 10 000:1 und 20 000:1, was der Hersteller mit eigenen Technologien weiter verbessert, vor allem in der Qualität der Darstellung dunkler Töne.

Die Module sind von vorn wie von hinten wartbar, und das Kabinett ist auf vollständige Wartung von vorn ausgelegt.

Wo die UMiniIII Pro im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die UMiniIII Pro im LED-Wand-System sitzt

Das Modul hat eine COB-Oberfläche, das Kabinett ist aus Druckgussaluminium, 40 mm dick und von vorn wartbar – hinter die Wand muss man nicht gelangen, die Kabinette sitzen auf einer Wandschiene oder einem Rahmen. Portzahl: Das P0,93-Kabinett hat 640 × 360 = 230 400 Pixel, an einem Gigabit-Port haben also zwei Platz; bei P1,56 sind es 384 × 216 = 82 944, dort sieben. Eine 4K-Besprechungswand (8,3 Millionen Pixel) mit P0,93 erfordert 13 Ports, also einen Sender auf dem Niveau einer MX40 Pro oder Colorlight X16 Pro und eine NovaLCT-/VMP-Konfiguration – mit einer Sendekarte mit zwei Ports ist diese Auflösung nicht zu schaffen.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Für Konferenzräume, Besprechungsräume, Messestände und Studios, in denen die Zuschauer nah am Display sitzen und die sehr feine Pixelstruktur sowie eine widerstandsfähige Oberfläche wichtige Kriterien sind.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Die Herstellerseite nennt weder Bildwiederholrate (Hz) noch maximale Leistungsaufnahme (W/m²) – diese sollten vor der Beschaffung unmittelbar angefordert werden.

Die UMiniIII Pro in der Praxis

Der Vorteil der COB-Oberfläche zeigt sich hier in der Wartung: Es steht keine LED in eigener Bauform hervor, deshalb lässt sich die Wand abwischen und Transportschäden sind seltener; eine Reparatur einzelner LEDs gibt es dafür nicht – bei einem Pixelfehler wird das gesamte Modul getauscht. Bei der Installation ist die Ebenheitstoleranz unter 0,3 mm zu halten, denn bei 0,93 mm Teilung ist die Stufe aus Armlänge sichtbar; die Stellschrauben der Kabinette sind im Streiflicht zu prüfen. Der Modultausch erfolgt von vorn, magnetisch, ohne Werkzeug; die Kalibrierkoeffizienten liegen auf der Empfangskarte, ein getauschtes Modul ist neu einzumessen. Bei fester Installation genügen 2–3 % Ersatzmodule. Der Hersteller nennt keine Bildwiederholrate, vor einem Kameraeinsatz ist danach also ausdrücklich zu fragen – unter 3 840 Hz zeigt das Bild in der Liveübertragung Streifen.

Alternativen zur UMiniIII Pro

Nach demselben Prinzip, aber mit größerem Kabinett von 640 × 480 arbeitet die LianTronics VMQ (1,2–2,5 mm), und unter 1 mm geht die Absen KLCOB V2. Genügt auch SMD und ist die kabellose, vollständige Wartbarkeit von vorn das Hauptkriterium, ist die Unilumin UpanelS das günstigere Geschwister. Für eine große, werkseitig gefügte Fläche ist die Leyard TWA gedacht, für eine Wand ohne rückwärtigen Zugang mit ins Rack verlegten Netzteilen die Leyard DirectLight. Für Veranstaltungen ist die LEDMAN JS Series das COB-Rental-Kabinett.

UMiniIII Pro Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

UMiniIII Pro im Video

Der Player wird erst beim Klick eingebunden — bis dahin geht keine einzige Anfrage an YouTube.

Unilumin UMini III Pro P 0.9

V2indonesia · YouTube · Demo

Vorstellung des COB-Displays Unilumin UMini III Pro (P0.9) auf dem Kanal eines AV-Händlers. Auf YouTube öffnen

Unilumin Prime Product Hour - UMiniIII Pro

Unilumin · YouTube · Demo

Die Werks-Produktvorstellungssendung von Unilumin zur COB-LED UMini III Pro. Auf YouTube öffnen

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LED-Modul und Kabinett — aber worin steckt sie?

Für sich genommen ist die UMiniIII Pro ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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