Kurz gesagt

Unmittelbar an die Wand montierbares, vollständig von vorn wartbares Fine-Pitch-LED-Videowandsystem mit 0,7–2,5 mm Pixelpitch.

Leyard · wandmontiertes, ultradünnes Fine-Pitch-LED-Videowandsystem

Leyard DirectLight LED Video Wall System LED-Modul und Kabinett

Das Leyard DirectLight ist ein in den Pixelpitches 0,7, 0,9, 1,2, 1,5, 1,8 und 2,5 mm erhältliches, unmittelbar an die Wand montierbares LED-Videowandsystem. Die Displaykabinette haben 27,1 Zoll Diagonale, und mit dem Befestigungssystem Leyard EasyAlign stehen sie weniger als 4 Zoll (rund 101,6 mm) von der Wandebene ab, was auch der US-amerikanischen Barrierefreiheitsvorschrift entspricht.

Bei Fine-Pitch-LED-Kabinetten ist es ein grundlegender Unterschied, ob sie von vorn oder von hinten wartbar sind. Bei von hinten wartbaren Kabinetten muss der Techniker die Rückseite des Kabinetts aus einem leeren Gang hinter der Wand erreichen – dafür ist hinter der Videowand ein freier, begehbarer Raum vorzusehen, den es bei vielen Installationen (etwa bei einer an eine bestehende, massive Wand montierten Videowand) schlicht nicht gibt. Das DirectLight ist dagegen ausdrücklich von vorn wartbar ausgeführt: Das Display und die gesamte Verkabelung sind von der Wandvorderseite erreichbar, und die Netzteile lagert das System in einen entfernten 19-Zoll-Rackschrank aus, sodass an der Wand nur das dünne Displaypanel bleibt, ohne Wärme- und Geräuschquelle.

Diese Lösung zählt bei der Installation deshalb so viel, weil sich bei einer an eine massive, frei stehende oder bestehende Wand montierten Videowand nachträglich kein rückwärtiger Wartungsgang schaffen lässt – das DirectLight wurde für solche Fälle entworfen. Das System unterstützt außerdem eine 90-Grad-Eckverbindung, eine Vorwärtsneigung von 10 Grad und eine gebogene, fassadenartige Ausführung.

Wo die Leyard DirectLight LED Video Wall System im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die DirectLight LED Video Wall System im LED-Wand-System sitzt

Die Besonderheit des DirectLight ist, dass das Kabinett kein Netzteil enthält: Dieses sitzt im 19-Zoll-Rack, und von dort geht die Kleinspannungsversorgung bis zur Wand – in der Wandebene bleibt nur das 27,1-Zoll-Displaypanel, auf einer EasyAlign-Konsole, mit weniger als 100 mm Überstand. Das ordnet auch den Signalweg neu: Im Rack liegen der Sende-Controller, die Netzteilreihe und die Kabelführung, an der Wand nichts davon. Portzahl: Bei P0,78 sind es 768 × 432 = 331 776 Pixel, also läuft ein einziges Kabinett an einem Gigabit-Port; bei P2,5 sind es 240 × 135 = 32 400, dort 20 Kabinette.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Ideal bei Videowandinstallationen an einer bestehenden, massiven Wand oder in anderweitig von hinten nicht zugänglichen Lagen, bei denen die gesamte Wartung von vorn möglich sein muss.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Die Netzteile sind gesondert in einem gut belüfteten Rackraum unterzubringen und die Stromverkabelung bis zum Rack zu führen, deshalb ist dieser Platzbedarf bereits in der Planungsphase einzukalkulieren.

Die DirectLight LED Video Wall System in der Praxis

Der Preis der ins Rack ausgelagerten Stromversorgung ist die Verkabelung: Die Länge der Kleinspannungsleitungen zwischen Rack und Wand ist wegen des Spannungsabfalls begrenzt, deshalb ist der Rackraum nah an der Wand zu planen – das ist bei der Raumplanung zu entscheiden, nicht bei der Installation. Das Nivellieren der EasyAlign-Konsolenreihe ist das Gros der Arbeit: Bei 0,78 mm Teilung ist auch eine Stufe von 0,3 mm sichtbar, deshalb braucht es ein Laserniveau und eine Prüfung im Streiflicht. Der Modultausch erfolgt von vorn, mit Saugheber, ohne Werkzeug, in einer Minute; die Kalibrierdaten bleiben auf der Empfangskarte, ein getauschtes Modul ist neu einzumessen. Der Überstand von unter 100 mm ergibt sich nur, wenn auch die Ebene der Konsole genau ist. Reserve: 2–3 % Module.

Alternativen zur DirectLight LED Video Wall System

Gibt es einen rückwärtigen Wartungsgang und ist das große, werkseitig gefügte Kabinett von Vorteil, baut die Leyard TWA mit weniger Nähten. Soll das Netzteil nicht ins Rack, aber die Wartung von vorn erfolgen, verlangt das eigenständige Kabinett der Unilumin UpanelS oder der LianTronics VMQ eine einfachere Infrastruktur. Eine Alternative mit COB-Oberfläche ist die Unilumin UMiniIII Pro, unter 1 mm die Absen KLCOB V2. Für Veranstaltungen und zum Bewegen ist dieses System nicht gedacht.

DirectLight LED Video Wall System Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

DirectLight LED Video Wall System im Video

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Planar DirectLight LED Video Wall System

Leyard · YouTube · Demo

Die Werksvorstellung von Leyard/Planar zum LED-Videowandsystem DirectLight. Auf YouTube öffnen

CEDIA 2018: Leyard Planar Shows Its DirectLight X LED Video Wall System

rAVe [PUBS] · YouTube · Demo

Messevorführung zum LED-Videowandsystem DirectLight X auf der CEDIA 2018. Auf YouTube öffnen

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Für sich genommen ist die Leyard DirectLight LED Video Wall System ein Bauteil. Bei uns arbeitet sie in diesen Displays — mit Planung, Fertigung und Montage.

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