Das Outdoor-LED-Poster in P2.5 ist ein digitales Plakat mit stehender Bildfläche von 192 × 64 cm (1,2288 m²) auf einem Rollfuß, mit 256 × 768 Pixel Auflösung und 2,5 mm Pixelpitch. Der Kern der Outdoor-Ausführung ist die Helligkeit von 4500–5000 nit: rund das Sechs- bis Siebenfache der 700–800 nit der Indoor-Poster, weshalb sie auch in der Mittagssonne lesbar bleibt. Die Bildwiederholrate beträgt mindestens 3840 Hz, das Gewicht 45 kg, die maximale Leistungsaufnahme 0,8 kW, die maximale Stromaufnahme 3,6 A und die Gesamthöhe mit Rollen 201 cm. Der Preis liegt bei rund 2.240 € (Nettopreis zzgl. MwSt., Richtwert) und enthält laut Herstellerdatenblatt die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort und die Einweisung. Es ist nicht das richtige Modell, wenn die Betrachter das Bild dauerhaft aus weniger als 2 Metern ansehen oder wenn das Poster ausschließlich im Innenbereich bleibt.
Outdoor-LED-Poster P2.5, 64 × 192 cm, zerlegbare Kabinettbauweise
Das Outdoor-LED-Poster in P2.5 ist im Posterangebot des Lieferanten das einzige stehende, mobile digitale Plakat, das der Hersteller ausdrücklich auf Freiluft-Lichtverhältnisse abgestimmt hat. Die Bildfläche arbeitet mit 4500–5000 nit Helligkeit, gegenüber 700–800 nit bei den Indoor-Varianten, und genau dieser Unterschied entscheidet, ob der Inhalt vor einem in der Mittagssonne stehenden Schaufenster überhaupt sichtbar ist oder ob der Passant nur ein graues Rechteck sieht. Anders als bei den Indoor-Geschwistern ist die Konstruktion nicht faltbar, sondern in Kabinettbauweise: Das Poster lässt sich in zerlegbare Einheiten teilen, was Transport und Service nach einer anderen Logik löst. Die Bildfläche misst 192 × 64 cm, die Auflösung beträgt 256 × 768 Pixel, die mit Rollfuß gemessene Gesamthöhe 201 cm und das Gewicht 45 kg. Der Preis enthält laut Herstellerdatenblatt die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort und die Einweisung. Auf dieser Seite schreiben wir zu jeder Zahl, was sie in der Praxis bedeutet, kennzeichnen unsere eigenen Rechnungen gesondert und zählen offen auch das auf, was das Herstellerdatenblatt nicht angibt.

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Technische Daten
Der Abstand der Mittelpunkte zweier benachbarter Bildpunkte. Er bestimmt, aus welcher Nähe das Bild geschlossen bleibt: Je kleiner die Zahl, desto näher lässt es sich betrachten — und desto teurer ist die Fläche.
Stehend ausgerichtete Fläche im exakten Verhältnis 3:1. Stehendes Video und Porträtgrafik passen verzerrungsfrei darauf, liegendes 16:9-Material dagegen nur mit Beschnitt oder schwarzen Balken.
Aus so vielen Bildpunkten besteht das gesamte Bild. Bei der Content-Erstellung lohnt es sich, genau eine Datei dieser Größe abzugeben, damit die Steuerung nicht skaliert und kein Pixel an Schärfe verloren geht.
Der Quotient aus Auflösung und Fläche; das ist die beste Vergleichszahl zwischen zwei Displays. Zum Vergleich liefert auf demselben Gestell das Indoor-P2-GOB 250.000 und das P1.5 GOB 422.500 px/m².
Der Kern der Outdoor-Ausführung. Rund das Sechs- bis Siebenfache der 700–800 nit der Indoor-Poster (eigene Rechnung), weshalb der Inhalt auch in direkter Sonne lesbar bleibt.
Dadurch streift das Bild auf Smartphone-Video und Pressefoto nicht. Wenn die Aufnahme von der Fläche selbst zu Marketingmaterial wird, ist diese Zahl ebenso wichtig wie die Auflösung.
Aus so vielen tauschbaren Teilen setzt sich das Bild zusammen. Ein Modul entspricht 4,2 Prozent der Bildfläche (eigene Rechnung), im Fehlerfall wird also ein einziges Stück getauscht, nicht das ganze Poster.
Eine andere Konstruktion als das faltbare Gestell der Indoor-Varianten: Sie lässt sich in Teilen transportieren und warten, dafür ist der Aufbau eine Montage und keine einzige Handbewegung.
Eine für die Türhöhe kritische Angabe. Durch eine übliche Innentür mit 210 cm rollt es aufrecht hindurch, unter einem 200 cm hohen Sturz oder einem niedrigen Garagentor dagegen nicht.
Nur 2 Zentimeter mehr als die Bildfläche von 64 cm, das Gestell ist also schmal. Es passt auch auf einen engen Gehweg, in einen Flur und zwischen Ladenregale und blockiert keinen Fußgängerverkehr.
So viel Platz nimmt es auf dem Boden oder dem Gehweg ein. Diese Zahl entscheidet, ob es in den Streifen vor dem Schaufenster passt, ohne ein Verkehrshindernis zu bilden.
Auf ebener Fläche rollt es eine Person weiter, doch zum Heben – Schwelle, Treppe, Einladen ins Auto – braucht es zwei Personen. Bei der Veranstaltungsplanung sollten Sie mit dieser Zahl kalkulieren.
Bei 230 Volt 828 Watt (eigene Rechnung). Ein herkömmlicher 16-Ampere-Haushaltsstromkreis trägt rund 3680 Watt, es ist also keine eigene Stromeinspeisung nötig.
Spitzenwert bei voller Helligkeit. Daraus ergibt sich als Obergrenze bei täglich 10 Stunden Betrieb 240 kWh/Monat (eigene Rechnung); einen durchschnittlichen Verbrauch gibt das Herstellerdatenblatt nicht an, der reale Wert liegt darunter.
Drei Wege zum Inhalt: WLAN für die drahtlose Aktualisierung, UTP für die stabile, längerfristige kabelgebundene Verbindung, Audioport für den Ton. Auf Veranstaltungen ist UTP die sichere Wahl.
Zwei Poster nebeneinander ergeben eine zusammenhängende Fläche von 128 × 192 cm mit 1536 × 256 Pixeln (eigene Rechnung), das System ist also später erweiterbar und muss nicht auf einmal gekauft werden.
Ein Produkt in Outdoor-Ausführung, doch eine bezifferte Schutzart gegen Staub und Wasser ist nicht veröffentlicht. Vor jeder Outdoor-Bestellung fordern wir eine schriftliche IP-Erklärung beim Hersteller an und halten sie im Angebot fest.
Das Datenblatt nennt weder Monate noch Jahre. Deshalb halten wir Dauer und Inhalt der Garantie im schriftlichen Angebot fest, damit es kein mündliches Versprechen bleibt.
Das sind die Positionen des Herstellerdatenblatts. Nicht enthalten sind die Herstellung des Stromanschlusspunkts, die an windigen Standorten nötige Befestigung, die Content-Produktion und eine etwaige behördliche Abstimmung.
Auf den Quadratmeter gerechnet rund 1.820 €/m² netto (eigene Rechnung). Der Aufpreis für die Variante mit Rollkoffer beträgt rund 250 € netto.
Kabinettbauweise, zerlegbar – was das im Alltag bedeutet
Warum das etwas anderes ist als das faltbare Gestell der Indoor-Poster
Die Bildfläche besteht aus 24 LED-Modulen zu je 16 × 32 cm, in stehender Ausrichtung in 4 Spalten × 6 Reihen angeordnet, mit 64 × 128 Bildpunkten je Modul. Die Outdoor-Variante trägt diese in einer Kabinettkonstruktion, das Poster lässt sich also in zerlegbare Einheiten teilen und nicht mit einer einzigen Bewegung zusammenklappen wie die Indoor-Modelle. Das hat drei praktische Folgen. Erstens: Transport und Lagerung erfolgen in Teilen, Sie arbeiten also mit kleineren, handlicheren Packstücken, dafür ist der Aufbau kein Handgriff, sondern eine Montage. Zweitens: Der Service erfolgt auf Modulebene. Ein einzelnes Modul von 16 × 32 cm entspricht 4,2 Prozent der gesamten Bildfläche (eigene Rechnung: 1 Modul / 24 Module), bei einem Defekt wird also nicht das Poster getauscht, sondern ein einziges Stück. Drittens: Den Zeitbedarf der Montage gibt das Herstellerdatenblatt nicht an. Das erfinden wir nicht: Bei der Übergabe messen wir ihn im Rahmen der Einweisung gemeinsam an Ihrem Standort, und genau diese gemessene Zeit schreiben wir auch ins Angebot, keine Katalogzahl.
4500–5000 nit – wie viel mehr sieht der Passant davon
Der einzige echte Unterschied zwischen Outdoor- und Indoor-Ausführung
Das Herstellerdatenblatt gibt für dieses Modell 4500–5000 nit Helligkeit an, für alle vier Indoor-Poster dagegen 700–800 nit. Der Quotient reicht von 5,6 bis 7,1 (eigene Rechnung), das Outdoor-Panel gibt also rund sechs- bis siebenmal so viel Licht aus derselben Fläche ab. Das ist keine Komfortfrage: In starkem, direktem Sonnenlicht verschwindet eine Fläche mit 700–800 nit praktisch, der Inhalt verwäscht zu Grau, der Kontrast bricht zusammen. Eine der häufigsten Käuferenttäuschungen hat genau hier ihre Ursache: Jemand stellt ein Indoor-Display oder einen Consumer-Fernseher ins Schaufenster, und im Frühjahr zeigt sich, dass zwischen zehn Uhr vormittags und vier Uhr nachmittags nichts zu sehen ist. Die andere Seite der Helligkeit ist die Nacht. 4500–5000 nit können in einer Wohnstraße nachts viel sein, und auch örtliche Vorschriften können das begrenzen. Eine automatische, lichtsensorgesteuerte Regelung erwähnt das Herstellerdatenblatt nicht, deshalb ist das bei der Einstellung der Steuerung, bei der Installation vor Ort, konkret zu klären – wir nehmen es auch ins Übergabeprotokoll auf.
Aus welcher Entfernung ist P2.5 scharf – der Pixelpitch in Meter übersetzt
Drei Schwellen, die man im Kopf behalten sollte
P2.5 bedeutet, dass die Mittelpunkte zweier benachbarter Bildpunkte 2,5 mm auseinanderliegen. Nach der Faustregel unserer eigenen Rechenlogik entspricht der komfortable Mindestbetrachtungsabstand in Metern etwa dem Pixelpitch in Millimetern, und der optimale dem Doppelten davon: bei P2.5 also 2,5 Meter beziehungsweise 5 Meter. Die in unserer Käuferrecherche festgehaltene internationale Regel ist strenger und rechnet je Millimeter Pixelpitch 2,5–3 Meter, was für P2.5 6,3–7,5 Meter ergibt – das ist die Entfernung, in der das Pixelraster für das Auge vollständig verschwindet. Die drei Schwellen lauten also: ab 2,5 Metern lesbar, ab 5 Metern komfortabel, ab 6,3–7,5 Metern ist das Raster nicht mehr wahrnehmbar. Daraus folgen diese Entscheidungsregeln. Steht der Betrachter dauerhaft näher als 2 Meter, etwa neben einer Empfangstheke oder im Inneren einer Boutique, dann wird das Raster des P2.5 erkennbar, und dieses Modell ist nicht das richtige. Steht das Poster 3 bis 4 Meter vom Gehwegrand entfernt und läuft darauf großformatiger, kontrastreicher, bewegter Inhalt, funktioniert P2.5 auf der Straße perfekt. Wird es aus mehr als 5 Metern betrachtet, ist es überflüssig, für einen feineren Pixelpitch zu zahlen: Sie werden den Unterschied nicht sehen.
Strom, Verbrauch, Platzbedarf – die drei Zahlen vor der Installation
Braucht es eine eigene Einspeisung, und was steht auf der Stromrechnung
Der Hersteller gibt maximal 3,6 A Stromaufnahme und maximal 0,8 kW Leistung an. Die 3,6 A bedeuten bei 230 Volt 828 Watt (eigene Rechnung), ein herkömmlicher Haushaltsstromkreis mit 16 Ampere – der bei 230 Volt rund 3680 Watt trägt – genügt also reichlich, eine eigene Einspeisung muss nicht gelegt werden. Die Obergrenze des Verbrauchs folgt daraus: 0,8 kW × 10 Stunden am Tag × 30 Tage = 240 kWh im Monat, bei voller Helligkeit (eigene Rechnung). Was das in Geld bedeutet, hängt von Ihrem eigenen Stromtarif ab. Wir betonen: Das ist das Maximum, nicht der Durchschnitt. Einen durchschnittlichen Betriebsverbrauch gibt das Herstellerdatenblatt nicht an, und mit realem Inhalt und reduzierter Nachthelligkeit liegt der tatsächliche Wert darunter. Wir erfinden keine Durchschnittszahl, denn versteckte Kosten sind eine der häufigsten Käufersorgen, und genau an diesem Punkt muss man verlässlich sein. Platzbedarf: Der Fuß misst 45 × 66 cm, das sind 0,297 m², gerundet 0,3 m² Grundfläche (eigene Rechnung). Die Gesamtbreite des Produkts beträgt 66 cm, nur 2 Zentimeter mehr als die Bildfläche von 64 cm, das Gestell ist also schmal; die mit Rollen gemessene Gesamthöhe von 201 cm ist dagegen wichtig: Durch eine Innentür mit 210 cm passt es aufrecht hindurch, unter einem 200 cm hohen Sturz nicht mehr.
Was im Preis enthalten ist und was nicht
Aufschlüsselung nach Positionen, netto
Der Preis liegt bei rund 2.240 € netto zzgl. MwSt. (Richtwert). Auf die Bildfläche von 1,2288 m² gerechnet sind das rund 1.820 €/m² netto (eigene Rechnung) – ein Vergleichspunkt, den man sich merken sollte, wenn man mehrere Angebote gegenüberstellt. Laut Herstellerdatenblatt enthält der Preis die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung in die Nutzung und die umfassende Garantie; das Datenblatt hält als eigene Position auch fest, dass das System eine Fachkraft mit elektrotechnischer Lehrbefähigung aufbaut. Was er dagegen nicht enthält: die Herstellung des Stromanschlusspunkts an der gewünschten Stelle, die an windigen Standorten nötige Befestigung oder Verankerung, die Erstellung des gezeigten Inhalts sowie eine etwaige behördliche Abstimmung für die Aufstellung. Auch der Rollkoffer für den Transport gehört nicht zu dieser Variante: Das ist die Kofferausführung mit rund 2.490 € netto, der Aufpreis beträgt also genau rund 250 € netto.
Was das Herstellerdatenblatt nicht angibt – und wie wir damit umgehen
Warum wir hier keine IP-Zahl hinschreiben
Diesen Abschnitt schreiben die meisten Wettbewerber nicht, wir halten ihn dagegen für wichtig. Das Herstellerdatenblatt gibt auch bei diesem Outdoor-Modell keine Schutzart-Einstufung an. Das ist die auffälligste Lücke, denn gerade beim Außeneinsatz ist die Schutzart gegen Staub und Wasser die entscheidende Angabe. Wir werden hier kein IP65 hinschreiben, weil es sich gut macht: Vor jeder Outdoor-Bestellung fordern wir eine schriftliche IP-Erklärung beim Hersteller an und halten den so erhaltenen Wert im Angebot nach Positionen fest. Ebenso fehlen die Garantiedauer – das Datenblatt nennt eine umfassende Garantie ohne Monats- oder Jahresangabe –, die Lebensdauer in Betriebsstunden, der Betrachtungswinkel, das Kontrastverhältnis, die Farbtemperatur, die Farbtiefe, der durchschnittliche Betriebsverbrauch, der Betriebstemperatur- und Luftfeuchtebereich sowie die unterstützten Dateiformate und die Bezeichnung der Steuersoftware. Diese Liste verstecken wir nicht, sondern geben sie heraus: Das ist unsere Anforderungsliste an den Hersteller, und genau sie geht in das schriftliche Angebot ein, wo neben jeder Zeile der bestätigte Wert steht. Wenn ein Lieferant auf diese Fragen sofort und ohne Papier eine Zahl nennt, ist das für sich genommen verdächtig.
Wem wir dieses Modell nicht empfehlen
Vier Situationen, in denen Sie mit etwas anderem besser fahren
Wenn die Betrachter das Bild dauerhaft aus weniger als zwei Metern ansehen – neben einer Empfangstheke, im Inneren einer Boutique, im Besprechungsraum –, wird das Raster des Pixelpitch von 2,5 mm erkennbar. Dann ist das Indoor-P2-GOB oder das P1.5-GOB-Poster die richtige Wahl, mit 250.000 beziehungsweise 422.500 px/m² Pixeldichte gegenüber den hiesigen 160.000. Kommt die Fläche fest an die Wand und bewegt sich nie, dann sind Rollfuß, Zerlegbarkeit der Kabinette und Mobilität Eigenschaften, für die Sie zahlen, die Sie aber nicht nutzen: Für dieselbe Bildfläche ist eine feste Kabinettwand typischerweise günstiger. Bleibt das Poster ausschließlich im Innenbereich, sind die 4500–5000 nit zugleich überflüssig und störend: Bei Innenraumlicht blendet diese Helligkeit, und die Indoor-P2.5-Variante liefert dieselbe Bildfläche für rund 1.630 € netto, also rund 615 € günstiger. Und schließlich: Ist eine 24-Stunden-Aufstellung im öffentlichen Raum das Ziel, rechnen Sie damit, dass ein Rollfuß keine Befestigung ist: Gegen Wind, Diebstahl und Vandalismus braucht es eine gesonderte Lösung, und auch die Nutzung öffentlicher Flächen ist ein eigener Vorgang, der mit der zuständigen Behörde abzuklären ist.
Grundausführung oder Kofferversion – wann welche
Die Entscheidung hängt an einer einzigen Frage: Wie oft bewegt es sich
Die technischen Daten der beiden Varianten sind von der Bildfläche über das Gewicht bis zur Ansteuerung identisch; der Unterschied ist ausschließlich die rollbare Lager- und Transportkiste, für einen Aufpreis von rund 250 € netto. Für die Entscheidung genügt eine einzige Frage: Wie oft kommt das Poster in einem Jahr ins Auto. Steht es an einem Ort, vor einem Schaufenster oder neben einem Eingang, und bewegt sich höchstens ein- bis zweimal im Jahr, ist die Grundausführung die rationale Wahl – der Koffer belegt dann nur Lagerplatz. Packen Sie es dagegen mehrmals im Monat, bringen es zu Messen und Festivals, transportieren es zwischen Standorten oder vermieten es, dann holt der Koffer schon den Preis eines einzigen beschädigten Moduls herein, und auch das Verladen wird schneller und sicherer. Wichtige Transparenz: Die Maße des Koffers gibt das Herstellerdatenblatt bei den Indoor-Varianten an, bei diesem Outdoor-Kabinettmodell nicht. Deshalb fordern wir das genaue Außenmaß des Koffers vor der Bestellung schriftlich an und rechnen nur mit dem so bestätigten Wert, wenn die Frage lautet, ob er in Ihr Auto passt.
Behördliche Abstimmung und Betrieb im öffentlichen Raum
Was sich vor der Bestellung klären lässt
Rechtsberatung leisten wir nicht, doch nach unserer Erfahrung ist das der Punkt, an dem die meisten Outdoor-Display-Projekte in Verzug geraten, deshalb weisen wir vorab darauf hin. Zeigt das Poster zum öffentlichen Raum oder ist es von dort gut sichtbar, kann die Anbringung der Werbeanlage anzeige- oder genehmigungspflichtig sein, und die Einzelheiten unterscheiden sich je Standort und Kommune – vielerorts gibt es Vorgaben zu Helligkeit, Leuchtdauer oder Bewegtbild. Steht das Poster selbst im öffentlichen Raum, nicht auf Ihrem eigenen Grundstück oder hinter Ihrem eigenen Schaufenster, kann zusätzlich eine Erlaubnis für die Nutzung der öffentlichen Fläche nötig sein. Klären Sie die örtlichen Vorschriften deshalb rechtzeitig mit der zuständigen Behörde ab. Im Rahmen des kostenlosen Vor-Ort-Termins sehen wir uns an, welche Rahmenbedingungen die geplante Platzierung berührt, damit das Problem nicht erst am Installationstag auftaucht. Betrieblich lohnt es sich, zwei Dinge vorab zu durchdenken: Wohin kommt der Stromanschlusspunkt, und wer verantwortet das tägliche Ein- und Ausschalten sowie den Content-Wechsel. Auf die zweite Frage antwortet die Einweisung, die im Preis enthalten ist.
Typische Einsatzbereiche
Outdoor-LED-Poster P2.5, 64 × 192 cm, zerlegbare Kabinettbauweise — häufige Fragen
Welche Schutzart hat das Outdoor-LED-Poster?
Das Herstellerdatenblatt gibt bei diesem Modell keine IP-Einstufung an. Das Produkt ist in Outdoor-Ausführung, doch eine bezifferte Schutzart gegen Staub und Wasser ist nicht veröffentlicht, deshalb schreiben wir hier auch keinen Wert hin. Vor jeder Outdoor-Bestellung fordern wir eine schriftliche IP-Erklärung beim Hersteller an und halten den bestätigten Wert nach Positionen im Angebot fest.
Ist der Inhalt in der direkten Mittagssonne wirklich sichtbar?
Ja, dafür gibt es die gesonderte Outdoor-Ausführung. Der Hersteller gibt 4500–5000 nit Helligkeit an, rund das Sechs- bis Siebenfache der 700–800 nit der Indoor-Poster. Deshalb verwäscht ein Indoor-Display oder ein Consumer-Fernseher im Schaufenster bei Sonne zu Grau – das ist der wahre Grund der häufigsten Käuferenttäuschung dieser Kategorie.
Wie viel verbraucht es monatlich, und was steht auf der Stromrechnung?
Der Hersteller gibt maximal 0,8 kW an. Daraus ergibt sich bei täglich 10 Stunden Betrieb eine Obergrenze von 240 kWh im Monat (eigene Rechnung); den Geldbetrag bestimmt Ihr eigener Stromtarif. Das ist das Maximum, nicht der Durchschnitt: Einen durchschnittlichen Betriebsverbrauch gibt das Herstellerdatenblatt nicht an, und mit realem Inhalt sowie reduzierter Nachthelligkeit liegt der tatsächliche Wert niedriger.
Braucht es einen eigenen Stromkreis oder eine Elektrofachkraft?
Eine eigene Einspeisung ist nicht nötig. Die maximale Stromaufnahme beträgt 3,6 A, was bei 230 Volt 828 Watt entspricht (eigene Rechnung), und ein herkömmlicher Haushaltsstromkreis mit 16 Ampere trägt rund 3680 Watt. Beim Außeneinsatz lohnt es sich jedoch, die Gestaltung des Anschlusspunkts – geschützte Außensteckdose und passende Absicherung – mit einer Elektrofachkraft abzustimmen.
Wie lange gilt die Garantie?
Das Herstellerdatenblatt nennt eine umfassende Garantie, weist aber keine Dauer aus – weder Monate noch Jahre. Das raten wir nicht: Dauer und Inhalt der Garantie fordern wir beim Hersteller schriftlich an und halten sie im Angebot nach Positionen fest, damit es kein mündliches Versprechen bleibt.
Woher weiß ich, dass ich kein billiges, schnell defektes Gerät kaufe?
Aus dem, was überprüfbar ist. Die Fläche besteht aus 24 einzeln tauschbaren Modulen, ist also reparierbar und nicht wegwerfbar; die Bildwiederholrate beträgt mindestens 3840 Hz, die Helligkeit 4500–5000 nit – das sind Tatsachenangaben des Herstellerdatenblatts. Was das Datenblatt nicht angibt, fordern wir schriftlich an: Schutzart, Garantiezeit, Lebensdauer in Betriebsstunden. Wenn ein Lieferant darauf ohne Papier sofort eine Zahl nennt, ist das für sich genommen ein Warnzeichen.
Was muss bei einem Defekt getauscht werden, und wie lange steht die Fläche still?
Es ist auf Modulebene reparierbar: Ein einzelnes LED-Modul von 16 × 32 cm entspricht 4,2 Prozent der Bildfläche (eigene Rechnung), es wird also nicht das ganze Poster getauscht. Wegen der zerlegbaren Kabinettkonstruktion ist der Zugang für die Montage gegeben. Die konkreten Anfahrts- und Reparaturfristen sagen wir im Angebot zu, nicht hier auf der Seite.
In welcher Größe müssen Bild oder Video angelegt werden?
Genau in 256 × 768 Pixel, stehend, im Verhältnis 3:1. Wenn Sie eine Datei dieser Größe abgeben, muss die Steuerung nicht skalieren und es geht keine Schärfe verloren. Liegendes 16:9-Material passt nur mit Beschnitt oder schwarzen Balken darauf. Die Liste der unterstützten Dateiformate gibt das Herstellerdatenblatt nicht an, das gehen wir bei der Einweisung an der konkreten Steuerung durch.
Muss ich die Inhalte selbst hochladen? Kann ich das bedienen?
Die Installation des Steuerprogramms vor Ort und die Einweisung sind laut Herstellerdatenblatt Teil des Preises. Die Einweisung machen wir mit Ihren eigenen Inhalten durch, nicht mit Demomaterial, und sie dauert so lange, bis Sie den Ablauf allein durchführen. Die Steuereinheit ist über WLAN und UTP erreichbar, lässt sich also drahtlos und kabelgebunden aktualisieren.
Ist das Licht nachts im Wohngebiet nicht zu stark?
4500–5000 nit können nachts tatsächlich viel sein, und örtliche Vorschriften können Stärke oder Dauer der Beleuchtung ebenfalls begrenzen. Eine automatische, lichtsensorgesteuerte Regelung erwähnt das Herstellerdatenblatt nicht, deshalb ist die nächtliche Helligkeitsabsenkung bei der Einstellung der Steuerung, bei der Installation vor Ort, konkret zu lösen und im Übergabeprotokoll festzuhalten.
Braucht die Aufstellung eine Genehmigung?
Zeigt das Poster zum öffentlichen Raum oder ist es von dort gut sichtbar, kann die Werbeanlage anzeige- oder genehmigungspflichtig sein, und die Einzelheiten unterscheiden sich je Standort und Kommune. Steht das Poster selbst im öffentlichen Raum, kann zusätzlich eine Erlaubnis für die Nutzung der öffentlichen Fläche nötig sein. Rechtsberatung leisten wir nicht: Klären Sie die örtlichen Vorschriften rechtzeitig mit der zuständigen Behörde ab; im Rahmen des kostenlosen Vor-Ort-Termins sehen wir uns an, welcher Fall an der Adresse vorliegt.
Lassen sich zwei Poster zu einer größeren Fläche verbinden?
Ja, die Steuerung ist bei mehreren Exemplaren kaskadierbar. Zwei Poster nebeneinander ergeben eine zusammenhängende Bildfläche von 128 × 192 cm mit einer Auflösung von 1536 × 256 Pixeln (eigene Rechnung). Das bedeutet, dass Sie die gesamte Fläche nicht auf einmal kaufen müssen: Sie können mit einem Stück beginnen und später erweitern.

