Das Indoor-GOB-LED-Poster in P2 ist ein stehendes digitales Plakat mit 64 × 192 cm auf einem faltbaren Gestell mit Rollen. Der Pixelpitch beträgt P2 (2,0 mm), die Auflösung 320 × 960 Pixel (250.000 Pixel/m², eigene Rechnung), die Bildwiederholrate mindestens 3.840 Hz, die Helligkeit 700–800 nit, das Gewicht 45 kg und die maximale Leistungsaufnahme 0,8 kW. Der Preis liegt bei rund 1.740 €, mit Rollkoffer bei rund 2.130 € (Nettopreise zzgl. MwSt., Richtwerte); darin sind Lieferung, Installation des Steuerprogramms vor Ort und Einweisung enthalten. Für draußen, für die Terrasse und für ein sonnenbeschienenes Schaufenster ist dieses Modell nicht gedacht: 700–800 nit sind dafür zu wenig.
Indoor-P2-GOB-LED-Poster, 64 × 192 cm, faltbare Ausführung
Das P2-GOB-LED-Poster ist eine eigenständige, bewegbare digitale Plakatfläche: Es braucht dafür weder Wand noch Konsole noch Gerüst, das Bild steht auf einem 66 cm breiten, 201 cm hohen Gestell mit Rollen, das sich zwischen zwei Räumen hin- und herschieben lässt. Die Bildfläche misst 64 × 192 cm, also exakt 1,2288 Quadratmeter, und besteht aus 24 GOB-LED-Modulen zu je 16 × 32 cm — vier Module nebeneinander, sechs übereinander. Je Modul sind es 80 × 160 Pixel, insgesamt also 320 × 960, das heißt 307.200 Bildpunkte auf der Fläche. Hinter der Bezeichnung P2 steht keine Schätzung, sondern eine Division: Auf die Bildhöhe von 1.920 mm teilen sich 960 Pixel, auf die Breite von 640 mm 320 — in beiden Richtungen liegen die Mittelpunkte benachbarter Pixel exakt 2,0 Millimeter auseinander. Daraus ergeben sich die 250.000 Pixel je Quadratmeter, was gegenüber den 160.000 Pixeln des P2.5-Schwestermodells ein um 56 Prozent dichteres Raster ist, gegenüber den 422.500 Pixeln der P1.5-GOB-Variante aber merklich lockerer. Die Steuereinheit ist ins Gestell eingebaut, empfängt den Inhalt über WLAN oder UTP-Kabel und verfügt zudem über einen Audioport, kann also auch tonhaltiges Material abspielen. Wenn Sie später mehr als ein Poster aufstellen, ist die Steuerung kaskadierbar: Die Einheiten lassen sich auch als eine zusammenhängende Bildfläche betreiben. Die maximale Stromaufnahme beträgt 3,6 Ampere, die maximale Leistungsaufnahme 0,8 Kilowatt — das Poster arbeitet also an einer herkömmlichen Steckdose, es braucht keine eigene Stromeinspeisung. Bestellbar ist es in zwei Zusammenstellungen: in der Grundausführung sowie mit einem Rollkoffer von 134 × 82 × 54 cm. Das Gerät selbst ist in beiden Fällen dasselbe — der Koffer bedeutet kein anderes Produkt, sondern die Frage, ob sich das Poster sicher von Standort zu Standort bewegen lässt.

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Technische Daten
Der Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter Bildpunkte. Keine Schätzung: Auf die Breite von 640 mm teilen sich 320 Pixel, auf die 1.920 mm 960, in beiden Richtungen also exakt 2,0 mm. Je kleiner diese Zahl, desto näher bleibt das Bild scharf.
Stehendes Hochformat — es passt zum Seitenverhältnis des klassischen Plakats und des Handyvideos. Der Quadratmeterwert ist unsere eigene Rechnung, daraus ergeben sich Quadratmeterpreis und Pixeldichte.
Die 960 Bildzeilen sind rund 89 Prozent der 1080 Zeilen von Full HD, sodass auch mehrzeilige Preislisten und Porträtfotos detailreich erscheinen.
307.200 Pixel geteilt durch 1,2288 m². Das ist die beste Vergleichsgrundlage zwischen den Modellen: Das P2.5 liefert 160.000, das P1.5 GOB 422.500 Pixel/m² auf demselben Gestell.
Darüber streift die Fläche auch mit Telefon und Videokamera aufgenommen nicht. Wenn vor oder hinter dem Poster fotografiert oder gestreamt wird, ist diese Angabe ebenso wichtig wie die Auflösung.
Ein auf Innenraumbeleuchtung ausgelegter Wert: Im Verkaufsraum, im Foyer und im Wartebereich klar lesbar. Für ein sonnenbeschienenes Schaufenster oder für draußen zu wenig — dorthin gehört eine Outdoor-Ausführung mit über 4.500 nit.
GOB (Glue on Board) bedeutet eine vergossene Schutzschicht über den LED-Chips: Die Oberfläche ist eben, abwischbar und verträgt Berührung besser. Modularer Aufbau — im Fehlerfall ist nicht das ganze Poster, sondern ein Modul zu tauschen.
Auf die Breite von 64 cm passen vier, auf die Höhe von 192 cm sechs Module. Daraus lassen sich die Kosten eines Modultauschs berechnen und wie groß der Anteil der Bildfläche ist, den ein Defekt betrifft.
Davon entfallen 192 cm auf die Bildfläche, die Unterkante des Bildes beginnt also rund 9 cm über dem Boden (eigene Rechnung). Bei niedriger Raumhöhe und einem 200 cm hohen Türstock prüfen Sie das Durchkommen.
2 cm mehr als die Bildfläche, also je Seite 1 cm Rahmen. Es rollt durch jede Standard-Innentür und lässt sich auch ohne Zusammenfalten zwischen den Räumen umsetzen.
So viel Platz braucht es auf dem Boden. Eine wichtige Zahl in einem gemieteten Geschäftsraum, in dem jeder Quadratmeter Geld kostet, und im Schaufenster, wo der Fuß Präsentationsfläche wegnimmt.
Für eine Person schon viel, mit zwei Personen bequem handhabbar, besonders auf Treppen. Auf dem Rollfuß schiebt es auf ebener Fläche auch eine Person hinüber.
In einem 230-Volt-Netz 828 Watt (eigene Rechnung). Praktisch heißt das: Anschluss an einen standardmäßigen 16-Ampere-Stromkreis, keine eigene Einspeisung und kein Elektrikereinsatz vor dem Aufstellen nötig.
Das ist der Spitzenwert bei voller Helligkeit und hellem Inhalt — nicht der Tagesdurchschnitt. Einen durchschnittlichen Betriebsverbrauch gibt das Herstellerdatenblatt nicht an, deshalb behaupten wir auch keinen.
Obergrenze, kein Erwartungswert. Der reale Verbrauch hängt vom gezeigten Inhalt ab; eine Grafik auf dunklem Grund verbraucht deutlich weniger. Den Geldwert bestimmt Ihr eigener Stromtarif.
Der Inhalt lässt sich drahtlos oder über Netzwerkkabel hochladen. Das kabelgebundene UTP ist dort wichtig, wo die Firmen-IT kein WLAN-Gerät ins Netz lässt; der Audioport ermöglicht die Wiedergabe von tonhaltigem Material.
Sie müssen nicht das gesamte System auf einmal kaufen: Sie können mit einem Stück starten und später so erweitern, dass das vorhandene Gerät einbindbar bleibt.
Es braucht weder Wand noch Konsole noch Gerüst. Diese Konstruktion ermöglicht es, ein einziges Gerät zwischen mehreren Standorten oder Räumen zu bewegen.
Helligkeit und Konstruktion sind für den Innenbereich ausgelegt. Auch für eine überdachte Terrasse empfehlen wir es nicht, weil es gegen Luftfeuchte und Temperaturschwankungen keinen deklarierten Schutz gibt.
Wir lassen das bewusst leer: Mit einer erfundenen IP-Zahl belegen wir keine Wetterfestigkeit. Wird für den Einbau eine konkrete Einstufung gebraucht, fordern wir sie vor der Aufnahme beim Hersteller an.
Bei Nutzung auf Veranstaltungen, im Standbau und in der Vermietung entscheidet er darüber, ob das Poster das Packen unbeschadet übersteht. Das Eigengewicht des Koffers gibt das Herstellerdatenblatt nicht an — auf Wunsch fordern wir es an.
Die konkrete Monatszahl halten wir im schriftlichen Angebot fest, damit sie in die Beschaffungsdokumentation eingehen kann. Über das Herstellerdatenblatt hinaus geben wir kein Versprechen ab.
Das sind keine gesonderten Positionen: Das Poster wird betriebsbereit und mit Einweisung übergeben, und das System baut eine Fachkraft mit elektrotechnischer Lehrbefähigung auf.
Der Listenpreis des Herstellers ohne MwSt. (Richtwert). Zwischen den beiden Paketen liegen rund 390 € netto, was ausschließlich der Preis des Koffers ist — das Poster ist technisch identisch.
Rund 1.740 € geteilt durch 1,2288 m². Das ist die einzige Kennzahl, mit der sich das Poster mit einer Kabinett-LED-Wand oder einem Display anderer Größe vergleichen lässt.
Zwei Zusammenstellungen, ein Poster: Wann sich der Transportkoffer lohnt
Rund 1.740 € oder rund 2.130 € netto — was ist der Unterschied
Das Modell ist in zwei Paketen erhältlich. In der Grundausführung liegt es bei rund 1.740 € netto, mit dem Rollkoffer bei rund 2.130 € netto (Richtwerte zzgl. MwSt.). Die Differenz beträgt also rund 390 € netto, und Sie zahlen sie ausschließlich für den Koffer — Auflösung, Helligkeit, Gewicht und Ansteuerung des Posters sind in beiden Paketen identisch. Die Entscheidung ist deshalb keine technische, sondern eine Nutzungsfrage. Kommt das Poster an einen Ort und bleibt dort — Verkaufsraum, Empfang, Wartezimmer, Flur —, bringt der Koffer nichts: Das faltbare Gestell lässt sich auch für sich im Lager oder in der Abstellkammer verstauen. Kommt das Poster dagegen mindestens einmal im Monat ins Auto, ist der Koffer kein Komfortposten, sondern eine Versicherung. Eine rollbare Box mit 134 × 82 × 54 cm bedeutet, dass Sie die 45 kg schwere Konstruktion nicht in Decken gewickelt in den Laderaum schieben und nicht wegen einer beim Auf- und Abbau erlittenen Delle die nächste Buchung verlieren. Es gibt noch einen dritten Aspekt, den man aussprechen sollte, weil er sich nicht von selbst zeigt: Das P2 GOB mit Koffer liegt bei rund 2.130 € netto und damit nur knapp unter dem P1.5 GOB ohne Koffer mit rund 2.240 € netto — der Unterschied beträgt rund 110 € netto. In etwa derselben Preisklasse können Sie also entweder höhere Pixeldichte oder Transportfähigkeit wählen. Steht das Gerät an einem Ort, ist das feinere Bild der bessere Kauf; wandert es, dann der Koffer. Beides zugleich bekommen Sie zu diesem Preis nicht.
Wie scharf ist P2? 250.000 Pixel je Quadratmeter
Zusammenhang von Betrachtungsabstand und Auflösung
Die 320 × 960 Pixel sagen für sich genommen nichts — das Bilderlebnis entscheidet sich daran, aus welcher Entfernung geschaut wird. Unsere eigene Moduldatenbank führt zum 2,0-mm-Pitch einen minimalen Betrachtungsabstand von 2 Metern und einen optimalen von 4 Metern. In der Praxis heißt das, dass der Betrachter bei zwei Metern die einzelnen Bildpunkte nicht mehr trennen kann: Die Kante der Beschriftung fügt sich zusammen, die Fläche des Fotos ist geschlossen. Beugt man sich näher als zwei Meter heran, beginnt das Raster zu erscheinen — nicht als Fehler, sondern als natürliche Grenze der Technik. Die internationale Fachliteratur verwendet auch eine vorsichtigere Faustregel: 2,5–3 Meter komfortables Minimum je Millimeter, was bei P2 5 bis 6 Meter ergäbe. Die beiden widersprechen sich nicht, sie messen nur Unterschiedliches. Der untere Wert ist der, ab dem das Bild nicht mehr körnig ist; der obere der, ab dem Sie auch einen längeren Text mühelos durchlesen. Die praktische Schlussfolgerung bleibt dieselbe: Dieses Poster ist für Betrachtungsabstände zwischen 2 und 8 Metern gedacht. Es lohnt sich auch, die Sache von der anderen Seite anzusehen. Die Bildhöhe von 192 cm bekommt 960 Pixel — mehr Zeilen als ein Full-HD-Monitor —, sodass Videos im Querformat, Porträtfotos und mehrzeilige Preislisten alle daraufpassen, ohne dass die Buchstaben ausfransen. Was nicht daraufpasst: ein in sieben Punkt gesetzter Fließtext. Nicht das Poster reicht dafür nicht, sondern der Betrachter hat keinen Grund, hinzutreten und ihn zu lesen. Die Bildwiederholrate beträgt mindestens 3.840 Hz. Das ist die Schwelle, oberhalb derer die Fläche auch mit Telefon und Kamera aufgenommen nicht streift. Wird hinter der Fläche fotografiert — Pressewand, Stand, Studiohintergrund —, ist diese Zahl ebenso wichtig wie die Auflösung.
Welchen Pixelpitch brauchen Sie? Die Entscheidung in drei Sätzen
P1.5 GOB, P2 GOB oder P2.5 — Wenn-dann-Regeln
Steht der Betrachter regelmäßig näher als zwei Meter vor der Fläche — Display hinter der Theke, Empfang, Inneres einer Boutique, Kundenschalter —, ist die Dichte von 422.500 Pixel/m² der P1.5-GOB-Variante gerechtfertigt. Liegt der typische Betrachtungsabstand zwischen 2 und 4 Metern — Verkaufsraum, Restaurant, Messestand, Foyer —, ist dieses P2-Modell der genaue Treffer. Sind die Betrachter typischerweise weiter als 4 Meter entfernt — größerer Raum, Ende eines Flurs, zur Tribüne gedrehte Fläche —, genügen auch die 160.000 Pixel/m² der P2.5-Variante und bedeuten rund 110 € netto Ersparnis. Die Preistreppe zwischen den drei Stufen ist ungleichmäßig, deshalb lohnt sich der genaue Blick. Der Schritt von P2.5 auf P2 kostet rund 110 € netto und bringt dafür 56 Prozent mehr Bildpunkte — der Schritt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Angebot. Der Schritt von P2 auf P1.5 kostet dagegen rund 500 € netto und liefert 69 Prozent mehr Pixel. Das rechnet sich, wenn die Betrachter wirklich auf Armlänge stehen; wenn nicht, zahlen Sie einen unsichtbaren Aufpreis. Es gibt noch einen vierten Zweig, den man mit dieser Reihe nicht verwechseln darf: Kommt die Fläche nach draußen, auf die Terrasse oder vor ein sonnenbeschienenes Schaufenster, dann ist nicht der Pixelpitch, sondern die Ausführung zu wechseln. Die 700–800 nit der Indoor-Modelle verwaschen bei Tageslicht; dafür ist die Outdoor-Kabinettvariante P2.5 mit ihren 4.500–5.000 nit gemacht. Das ist keine Feinabstimmung, sondern ein anderes Produkt.
Was die GOB-Oberfläche bringt und wann sie nicht zählt
Vergossene Schutzschicht über den LEDs
Die Abkürzung GOB — Glue on Board — bedeutet, dass die LED-Chips auf der Paneloberfläche von einer transparenten, vergossenen Schutzschicht bedeckt sind, statt frei zu stehen. Nach dem Datenblatt des Lieferanten haben alle 24 Module dieses Modells eine solche Oberfläche. Das hat zwei praktische Folgen, und beide betreffen den Alltagsgebrauch, nicht die Bildqualität: Die Oberfläche ist geschlossen und eben, deshalb abwischbar, und die Chips sind nicht der unmittelbaren mechanischen Berührung ausgesetzt. Wo zählt das? Dort, wo das Poster in Menschennähe kommt. In der Gastronomie wird Reinigungsmittel auf die Fläche gesprüht, auf einem Stand drängt die Menge gegen die Absperrung, beim Packen stößt die Konstruktion an den Türrahmen, und in einer Schule berührt jemand sie aus Neugier. Auf einem offenen LED-Panel bedeuten all diese Situationen ein Risiko für einen einzelnen Chip; auf einer vergossenen Oberfläche nicht. Und wo zählt es nicht? Steht das Poster in einem geschlossenen Büro, in einem Besprechungsraum oder an einem hoch angebrachten Ort, an den niemand greift, bleibt der Vorteil von GOB theoretisch. Dann lohnt es sich, die Entscheidung nach Auflösung und Preis zu treffen, nicht nach der Oberflächenbehandlung. Wichtig ist, auch die Grenze klar zu sehen: Die GOB-Oberfläche macht aus einem Indoor-Produkt kein Outdoor-Produkt und ersetzt keine Schutzart. Das Herstellerdatenblatt gibt für dieses Modell keine IP-Einstufung an, deshalb behaupten wir auch nicht, dass es Spritzwasser oder Regen ausgesetzt werden darf.
Strom und Betriebskosten: 3,6 Ampere, ein herkömmlicher Steckdosenkreis
Was 0,8 kW auf der Stromrechnung bedeuten
Der Hersteller gibt zwei elektrische Werte an: die maximale Stromaufnahme mit 3,6 Ampere und die maximale Leistungsaufnahme mit 0,8 Kilowatt. Daraus ergeben sich im 230-Volt-Netz 828 Watt (3,6 A × 230 V) — das ist unsere Rechnung, keine Herstellerangabe. Der Kern ist jedoch überprüfbar: Ein standardmäßiger Stromkreis mit 16 Ampere in Wohnung oder Geschäftsraum verkraftet das Poster mühelos, es muss keine eigene Einspeisung gelegt und kein Elektriker vor dem Aufstellen gerufen werden. Auch die Obergrenze des Monatsverbrauchs lässt sich herleiten. Bei 10 Betriebsstunden am Tag, einem Monat mit 30 Tagen und durchgehend maximaler Helligkeit ergibt 0,8 × 10 × 30 = 240 kWh als Plafond. Wir betonen: Das ist die Obergrenze, nicht der Erwartungswert. Der Verbrauch einer LED-Fläche hängt vom gezeigten Inhalt ab — eine Preisliste auf weißem Grund frisst weit mehr als eine bewegte Grafik auf dunklem Grund —, und im Innenbereich läuft das Poster selten lange auf hundert Prozent Helligkeit. Den durchschnittlichen, typischen Verbrauch gibt das Lieferantendatenblatt nicht an, deshalb erfinden wir dazu auch keine Zahl. Was wir tun können: Die obige Obergrenze ist eine ehrliche Grenze, mit der sich sicher kalkulieren lässt. Wenn Sie es mit Ihrem eigenen Strompreis durchrechnen wollen, können Sie in unserem Rechner den tatsächlichen kWh-Preis und die täglichen Betriebsstunden eintragen.
45 Kilogramm, 0,3 Quadratmeter, 0,59 Kubikmeter — die Logistik in Zahlen
Platzbedarf, Bewegen, Transport
Das Poster wiegt 45 Kilogramm. Das ist ein Gewicht, das für eine Person schon viel ist — nicht unmöglich, aber Arbeit für zwei, besonders auf Treppen oder über Schwellen. Der Fuß misst 45 × 66 cm, beansprucht also 0,30 Quadratmeter auf dem Boden (eigene Rechnung); die Gesamthöhe beträgt mit Rollen 201 cm, die Breite 66 cm. Daraus folgt auch, dass die Unterkante der Bildfläche von 192 cm rund 9 Zentimeter über dem Boden beginnt — wenn Sie ins untere Bildband einen Preis oder kleingedruckte Informationen setzen, sind die auf Kniehöhe. Die Breite von 66 Zentimetern ist die wichtigste Zahl beim Bewegen vor Ort: Sie passt durch die meisten Büro- und Geschäftsraumtüren, bei einem 60er-Wohnungstürblatt ist dagegen Messen nötig; ohne Zusammenfalten lässt es sich also zwischen den Räumen hinüberschieben. Bei der Höhe ist dagegen Vorsicht geboten — mit 201 cm rollt es unter einem 200 cm hohen Türstock nicht mehr hindurch, dann muss es zusammengefaltet werden. Der optionale Transportkoffer ist 134 cm hoch, 82 cm lang und 54 cm breit, mit Rollen. Das sind rund 0,59 Kubikmeter (eigene Rechnung) — der Laderaum eines größeren Kombis oder eines Kleinbusses nimmt das auf, eine durchschnittliche Limousine nicht. Wenn Sie es für den regelmäßigen Veranstaltungseinsatz kaufen, lohnt es sich, diese drei Maße noch vor der Bestellung mit dem Öffnungsmaß des Firmenwagens abzugleichen. Das Eigengewicht des Koffers und die verpackte Bruttomasse gibt das Herstellerdatenblatt nicht an; wird das für die Transportplanung gebraucht, fordern wir es beim Hersteller an, bevor Sie bestellen.
Erweiterung: aus mehreren Postern ein zusammenhängendes Bild
Kaskadierbare Steuerung
Die integrierte Steuereinheit ist kaskadierbar: Mehrere erworbene Poster lassen sich gemeinsam, als eine zusammenhängende Fläche betreiben. Das ist wichtig, weil die Beschaffung nicht in einem Schritt erfolgen muss. Sie können mit einem einzigen Stück am umsatzstärksten Standort beginnen, und wenn Ihre Kennzahlen die Entscheidung bestätigen, im nächsten Geschäftsjahr erweitern — das bereits gekaufte Gerät wird nicht zur verwaisten, nicht anschließbaren Insel. Zwei Einheiten nebeneinander ergeben ein Bild von 128 cm Breite und 192 cm Höhe mit 640 × 960 Pixeln; drei Einheiten eine nahezu quadratische Fläche von 192 × 192 cm mit 960 × 960 Pixeln. Das sind unsere eigenen Rechnungen aus den Modul- und Auflösungsdaten des Herstellers, keine veröffentlichten Produktkonfigurationen — in der Realität bleibt an der Stoßstelle der Gestelle eine schmale Verdeckung, weshalb sich die zusammengefügte Fläche nicht exakt so verhält wie eine in einem Stück gebaute Wand. Für eine große, zusammenhängende, fugenlose Bildfläche ist die Kabinett-LED-Wand die richtige Konstruktion; das kaskadierte Poster taugt dafür, dass mehrere mobile Flächen dieselbe Kampagne oder eine aufgeteilte Komposition zeigen. Wenn Sie von vornherein an eine mehrteilige Installation denken, sollten Sie das beim Vor-Ort-Termin sagen: Verkabelung, Aufteilung der Ansteuerung und die Lage der Verdeckungen lassen sich dann im Voraus planen und zeigen sich nicht erst am Übergabetag.
Was das Herstellerdatenblatt nicht angibt — und was wir deshalb auch nicht behaupten
Offene Fragen vor der Bestellung
Die meisten Produktseiten zählen nur auf, was sie wissen. Wir zählen auch auf, was sie nicht wissen — denn genau an diesen Punkten kann eine ernsthafte Beschaffung hängen bleiben, und es ist besser, wenn sie bei der Anfrage zutage treten und nicht bei der Übergabe. Das Herstellerdatenblatt gibt für dieses Modell keine Schutzart an. Es handelt sich um ein Indoor-Produkt, deshalb erfinden wir auch keinen Wert dafür: Das Poster gehört nicht in eine nasse, feuchte oder im Freien gelegene Umgebung. Auch die Garantiedauer fehlt — das Datenblatt verspricht eine umfassende Garantie, ohne eine in Monaten oder Jahren ausgedrückte Länge. Die konkrete Dauer halten wir im schriftlichen Angebot fest, damit sie in eine Beschaffungsakte eingehen kann. Ebenso fehlen der Betrachtungswinkel, das Kontrastverhältnis, die Farbtiefe, die zu erwartende Betriebsstundenzahl der LEDs, die durchschnittliche (nicht maximale) Leistungsaufnahme, die Eingangsspannung und der Steckertyp, die Bezeichnung der Steuersoftware, die Liste der unterstützten Dateiformate, das Maß im zusammengefalteten Zustand, die Aufbauzeit sowie der Betriebstemperatur- und Luftfeuchtebereich. Jede dieser Angaben fordern wir beim Hersteller an, wenn Sie sie für Ihre Entscheidung brauchen — der Vor-Ort-Termin ist kostenlos und hat genau die Aufgabe, dass diese Fragen nicht offenbleiben. Sicher ist dagegen, weil es Teil des Datenblatts ist: Der Preis des Posters enthält die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung in die Nutzung und die umfassende Garantie, und das System baut eine Fachkraft mit elektrotechnischer Lehrbefähigung auf.
Wem wir dieses Modell nicht empfehlen
Vier Fälle, in denen sich etwas anderes lohnt
Für draußen, für die Terrasse und für ein direkt der Sonne ausgesetztes Schaufenster kaufen Sie bitte nicht dieses. Die 700–800 nit genügen für Innenraumbeleuchtung, doch bei Tageslicht verblasst das Bild — dafür ist die Outdoor-Kabinettvariante P2.5 mit 4.500–5.000 nit gemacht. Kommt die Fläche endgültig an die Wand und bewegt sich nie, dann bezahlen Sie mit dem Rollfuß und dem faltbaren Gestell konstruktives Können, das Sie nicht nutzen. Für den festen Einbau ist eine Kabinett- oder rahmenintegrierte LED-Wand je Quadratmeter günstiger und lässt sich exakt im gewünschten Maß bauen — Sie müssen sich nicht an das Raster von 64 × 192 cm halten. Sind die Betrachter typischerweise weiter als vier Meter entfernt, ist die Auflösung des P2 hinausgeworfenes Geld. Dann bringt das P2.5-Modell dieselbe Wirkung rund 110 € netto günstiger, und aus der Differenz lässt sich eine Saison Content-Produktion bezahlen. Und schließlich: Ist das Ziel eine große, fugenlose Videofläche im Raum, dann ist das Kaskadieren von Postern nicht der richtige Weg. Bei mehreren Postern auf eigenen Gestellen bleibt immer eine Verdeckung von einigen Zentimetern; für eine echte, in einem Stück gebaute Videowand braucht es ein Kabinettsystem. Die Stärke des Posters sind Mobilität und schneller Aufbau, nicht Fugenlosigkeit — es lohnt sich, es für das zu kaufen, worin es gut ist.
Typische Einsatzbereiche
Indoor-P2-GOB-LED-Poster, 64 × 192 cm, faltbare Ausführung — häufige Fragen
Was kostet es genau, und gibt es versteckte Kosten?
Die Grundausführung liegt bei rund 1.740 € netto, mit dem Rollkoffer bei rund 2.130 € netto (Richtwerte zzgl. MwSt.). Dieser Preis enthält laut Herstellerdatenblatt die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung und die umfassende Garantie. Eigene Position sind die Erstellung des Inhalts, falls Sie sie bei uns bestellen, und ein etwaiger individueller Netzwerkausbau.
Wie viel verbraucht es, und braucht es einen eigenen Stromkreis?
Es braucht keinen eigenen Stromkreis. Die maximale Stromaufnahme beträgt 3,6 Ampere, was im 230-Volt-Netz 828 Watt ergibt (eigene Rechnung) — das verkraftet ein standardmäßiger 16-Ampere-Kreis. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 0,8 kW, bei täglich 10 Betriebsstunden also eine Obergrenze von 240 kWh im Monat. Das ist der Plafond; der reale Verbrauch liegt je nach Inhalt darunter.
Ist P2 aus der Nähe scharf genug, oder braucht es die P1.5-Variante?
Unsere eigene Moduldatenbank nennt zum 2,0-mm-Pitch einen minimalen Betrachtungsabstand von 2 Metern und einen optimalen von 4 Metern. Stehen die Betrachter regelmäßig näher als zwei Meter — Theke, Empfang, kleine Boutique —, sind die 422.500 Pixel/m² des P1.5 GOB gerechtfertigt. Jenseits von zwei Metern liefern die 250.000 Pixel/m² des P2 ein körnungsfreies Bild und sind rund 500 € netto günstiger.
Lohnt sich die Kofferversion für rund 390 € netto Aufpreis?
Sie lohnt sich, wenn das Poster mindestens einmal im Monat ins Auto kommt. Bei fester Aufstellung — Geschäft, Büro, Wartezimmer — bringt sie nichts, denn das faltbare Gestell lässt sich auch für sich im Lager verstauen. Bei Nutzung auf Veranstaltungen, im Standbau oder in der Vermietung ist der Koffer dagegen das, was die 45 kg schwere Konstruktion beim Packen schützt und Ausfallzeiten vorbeugt.
Kann das Personal es bedienen, oder braucht es dafür einen IT-Fachmann?
Die Einweisung gehört zur Übergabe und ist im Preis enthalten: Wir installieren das Steuerprogramm vor Ort und zeigen anschließend den täglichen Gebrauch. Der Inhalt lässt sich über WLAN oder UTP-Kabel auf die integrierte Steuereinheit laden. Tauchen nach der Einweisung Fragen auf, leisten wir telefonischen und Fernzugriffs-Support (AnyDesk).
Wie lange ist die Garantie, und was passiert, wenn ein Modul ausfällt?
Das Herstellerdatenblatt verspricht eine umfassende Garantie, weist jedoch keine Dauer aus, deshalb schreiben wir auch keine Jahreszahl hin — die konkrete Monatszahl halten wir im schriftlichen Angebot fest. Der Aufbau ist modular: Die Fläche besteht aus 24 Modulen zu je 16 × 32 cm, ein Fehler betrifft also nicht das ganze Poster, sondern ein einziges Modul und lässt sich durch Tausch beheben.
Kann man es auf die Terrasse oder ins sonnenbeschienene Schaufenster stellen?
Nein. Dies ist ein Indoor-Produkt, seine Helligkeit von 700–800 nit verblasst in direktem Sonnenlicht, und das Herstellerdatenblatt gibt keinerlei Schutzart dazu an — es darf also weder Feuchtigkeit noch Niederschlag ausgesetzt werden. Für den Außeneinsatz ist die zerlegbare Kabinettvariante P2.5 mit 4.500–5.000 nit Helligkeit gedacht.
Passt es in mein Auto? Wie transportiere ich es von Standort zu Standort?
Der Transportkoffer misst 134 × 82 × 54 cm, also rund 0,59 Kubikmeter (eigene Rechnung). Das passt in den Laderaum eines größeren Kombis oder Kleinbusses, in eine durchschnittliche Limousine nicht. Das Poster wiegt 45 kg, was beim Verladen besser von zwei Personen gehandhabt wird. Das Eigengewicht des Koffers gibt das Herstellerdatenblatt nicht an; wird es für die Transportplanung gebraucht, fordern wir es vor der Bestellung an.
Lässt es sich später zu einer größeren Fläche erweitern?
Ja, die Steuerung ist kaskadierbar: Mehrere erworbene Poster lassen sich als eine zusammenhängende Fläche betreiben, Sie können also mit einem Stück starten. Wichtig ist aber die ehrliche Grenze: Bei Postern auf getrennten Gestellen bleibt an der Stoßstelle eine schmale Verdeckung, das ersetzt also keine in einem Stück gebaute, fugenlose Videowand. Für ein großes zusammenhängendes Bild ist ein Kabinettsystem die richtige Konstruktion.
Wie lange dauert der Aufbau, und wie viele Personen braucht es dafür?
Das Herstellerdatenblatt gibt keine Aufbauzeit an, deshalb schreiben wir keine Zahl hin — eine solche nennen wir erst, wenn wir sie vom Hersteller bestätigt bekommen. Was wir wissen: Die Konstruktion ist faltbar, steht auf einem Rollfuß, wiegt 45 kg und ist 66 cm breit, rollt also ohne Zusammenfalten durch eine Standard-Innentür. Fürs Packen empfehlen wir zwei Personen.
Woher weiß ich, dass ich kein billiges No-Name-Gerät bekomme?
Das Poster stammt von einem Hersteller, der seit 2014 LED-Wand-Systeme fertigt, und das System baut eine Fachkraft mit elektrotechnischer Lehrbefähigung auf. Das Unternehmen verfügt über die Bonitätseinstufung „A“ bei Opten und Bisnode. Die Garantie ist beim Hersteller geltend zu machen, und der Support ist deutschsprachig, telefonisch und per Fernzugriff erreichbar.
Braucht es dafür eine behördliche Genehmigung?
Im Innenbereich, in eigenen Geschäftsräumen aufgestellt, typischerweise nicht. Zeigt das Poster jedoch aus dem Schaufenster zur Straße, können örtliche Vorschriften auch Werbeflächen im Schaufenster erfassen; klären Sie die örtlichen Vorschriften deshalb vor der Installation rechtzeitig mit der zuständigen Behörde ab. Beim kostenlosen Vor-Ort-Termin weisen wir darauf hin, wenn die Platzierung eine solche Frage aufwirft.

