Das Indoor-P1.5-GOB-LED-Poster ist ein faltbares digitales Plakat mit 64 × 192 cm Bildfläche auf einem Rollfuß. Die Auflösung beträgt 416 × 1248 Bildpunkte, was einem tatsächlichen Pixelpitch von 1,538 mm und einer Dichte von 422.500 Bildpunkten/m² entspricht; die Bildwiederholrate liegt bei mindestens 3.840 Hz, die Helligkeit bei 700–800 nit, das Gewicht bei 45 kg und die maximale Leistung bei 0,8 kW. Der Preis liegt bei rund 2.240 €, mit Rollkoffer bei rund 2.630 € (Nettopreise zzgl. MwSt., Richtwerte). Es ist ein Indoor-Produkt: Für ein sonnenbeschienenes Schaufenster und für Betrachtung aus mehr als drei Metern ist es nicht die richtige Wahl.
Indoor-P1.5-GOB-LED-Poster, 64 × 192 cm, faltbare Ausführung
Das Indoor-P1.5-GOB-LED-Poster ist in unserem Angebot das mobile digitale Plakat mit der feinsten Auflösung: Auf der Bildfläche von 64 × 192 cm arbeiten 416 × 1248 Bildpunkte, was einen tatsächlichen Pixelpitch von 1,538 mm und eine Dichte von 422.500 Bildpunkten/m² bedeutet. Diese Dichte ist der Grund, weshalb sich dieses Modell überhaupt lohnt: Selbst aus einem halben Meter zerfällt das Bild nicht in Pixel, es gehört also dorthin, wo der Betrachter auf Armlänge davor stehen bleibt. Das Poster steht auf einem Rollfuß, ist faltbar und hat eine integrierte Steuereinheit mit WLAN-, UTP- und Audioanschluss bekommen, sodass Sie keinen gesonderten Mediaplayer dazukaufen müssen. Wegen der Bildwiederholrate von mindestens 3.840 Hz streift es auch mit Telefon oder Kamera aufgenommen nicht. Dasselbe Modell ist auch mit einem Transportkoffer auf Rollen bestellbar, falls das Poster nicht an einem Ort bleibt, sondern von Veranstaltung zu Veranstaltung reist. Die technischen Angaben stammen aus dem Datenblatt des Herstellers; wo der Hersteller keinen Wert angibt, weisen wir das auf dieser Seite aus und ersetzen es nicht durch eine Schätzung.

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Technische Daten
Die P-Bezeichnung ist ein gerundeter Kategoriename; aus der Herstellerauflösung ergibt sich als tatsächlicher Abstand der LED-Mittelpunkte 1920/1248 = 1,538 mm. Das bestimmt, aus welcher Nähe das Bild geschlossen bleibt.
In dieser Größe und in stehendem Format sind Bild und Video anzulegen. Geben Sie dieses Zahlenpaar an die Grafik weiter, dann wird der Inhalt weder unscharf noch beschnitten.
Das Produkt aus 416 × 1248. Zum Vergleich: Die P2-GOB-Variante liefert 307.200, die P2.5 196.608 Bildpunkte auf derselben Fläche.
519.168 Bildpunkte geteilt durch 1,2288 m². Dieses Modell ist 69 % dichter als das P2 GOB (250.000 px/m²) und 2,6-mal dichter als das P2.5 (160.000 px/m²).
Stehende Fläche im Plakatverhältnis. Das ist das Maß des leuchtenden Teils, nicht das Außenmaß des Produkts.
Darüber erscheint auf Handy- und Kameraaufnahmen kein waagerechtes Streifenmuster. Wird vor der Fläche fotografiert oder gefilmt, ist das eine entscheidende Angabe.
Ein typischer Indoor-Wert: im Verkaufsraum, im Foyer und im Wartebereich gut lesbar. Hinter sonnenbeschienenem Schaufensterglas zu wenig — dorthin gehört eine Outdoor-Ausführung mit über 4.500 nit.
Die LEDs sind von transparentem Vergussmaterial umschlossen, die Oberfläche ist dadurch eben und abwischbar, und die Chips stehen nicht frei. Eine Schlagfestigkeitsklasse gibt der Hersteller dazu nicht an.
Modularer Aufbau: Im Fehlerfall ist grundsätzlich modulweise tauschbar, nicht das ganze Panel. Je Modul 104 × 208 Bildpunkte (berechnet).
Viele Innentüren haben eine lichte Höhe um 200 cm, aufrecht passt es also nicht zwangsläufig hindurch. Den Einbringweg prüfen wir beim Vor-Ort-Termin.
Die Differenz von 2 cm ist der Rahmen. Dadurch bleibt zwischen zwei nebeneinandergestellten Einheiten ein wenige Zentimeter breiter, nicht leuchtender Streifen — für eine nahtlose Wand braucht es eine Kabinettlösung.
So viel freie Bodenfläche verlangt es. Es rollt, beim Reinigen oder Umräumen schiebt es also eine Person beiseite.
Zum Heben empfehlen wir zwei Personen; auf ebenem Boden schiebt es auch eine. Diese Zahl entscheidet, ob beim Transport und beim Packen in den Koffer Hilfe nötig ist.
Bei 230 V sind das rund 828 W Last (berechnet). Ein herkömmlicher 16-A-Stromkreis und eine einzige Steckdose genügen reichlich.
Spitzenwert bei voller Helligkeit und weißem Bild. Einen durchschnittlichen Betriebsverbrauch gibt der Hersteller nicht an, deshalb rechnen wir stets mit dieser Obergrenze.
0,8 kW × 10 Stunden × 30 Tage. Extremfall: Der reale Verbrauch liegt darunter. Multiplizieren Sie ihn mit Ihrem eigenen kWh-Preis für die monatliche Obergrenze.
Es braucht daneben weder Mediaplayer noch PC. Der kabelgebundene UTP-Weg ist dort wichtig, wo die IT-Richtlinie kein fremdes Gerät ins WLAN lässt.
Zwei Einheiten ergeben 832 × 1248, drei Einheiten 1248 × 1248 Bildpunkte (berechnet). Wegen des Rahmenstreifens zwischen den Einheiten ist das nicht nahtlos.
Ein mobiles Gerät: nicht wandmontiert. Das Maß im zusammengefalteten Zustand gibt der Hersteller nicht an, das fordern wir vor der Bestellung an.
Rund 0,59 m³ (berechnet). In einen größeren Kombi passt er bei umgelegter Rückbank, in einen durchschnittlichen Pkw nicht. Das Eigengewicht des Koffers gibt der Hersteller nicht an.
Es wird als Indoor-Produkt geführt und hat keine IP-Zahl bekommen. Deshalb setzen wir es weder Feuchtigkeit noch Regen noch Terrassennutzung aus und behaupten auch nichts dergleichen.
Den konkreten Monats- oder Jahreswert fordern wir vor der Bestellung schriftlich an und halten ihn in der Bestellung fest — eine geschätzte Zahl schreiben wir hier nicht hin.
Er enthält die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung und die Garantie. Nicht enthalten sind die Content-Produktion und ein individueller elektrischer Ausbau.
Technisch identisch mit der Grundausführung, der Unterschied ist ausschließlich die rollbare Transportkiste.
Rund 2.240 € geteilt durch 1,2288 m²; bei der Kofferversion rund 2.140 €/m². Ein Vergleichspunkt für andere Flächengrößen.
Eine für überdachte, trockene Räume ausgelegte Ausführung. Hinter Schaufensterglas, auf die Terrasse und in den öffentlichen Raum gehört unser Outdoor-Kabinettmodell in P2.5.
Für wen dieser Pixelpitch geeignet ist — und wann er hinausgeworfenes Geld ist
Die Zwei-Meter-Grenze
Die Bezeichnung P1.5 ist ein gerundeter Kategoriename. Aus der Herstellerauflösung lässt sich der tatsächliche Pitch exakt berechnen: 1920 mm geteilt durch 1248 Bildpunkte ergibt 1,538 mm, und in der anderen Richtung kommt dasselbe heraus (640 mm / 416 Bildpunkte). Die praktische Bedeutung des Pixelpitchs ist jene Entfernung, ab der das Auge nicht mehr einzelne Leuchtpunkte, sondern ein geschlossenes Bild sieht. Unsere eigene Pitch-Empfehlungslogik nennt für diesen Pitch einen unteren Betrachtungsabstand von 1,5 Metern und einen optimalen von rund 3 Metern. Daraus lässt sich die Entscheidungsregel ableiten: Betrachtet der Zuschauer die Fläche typischerweise aus weniger als zwei Metern, ist dieses Modell die richtige Wahl. Zwischen zwei und drei Metern erzeugt die P2-GOB-Variante praktisch denselben Eindruck zu deutlich geringeren Kosten, und über drei Meter genügt auch das P2.5 reichlich. Neben einer Empfangstheke, an der Innenwand einer Boutique, vor Wartestühlen ist das feine Raster ein echter Unterschied; vom anderen Ende eines fünfzehn Meter langen Foyers aus betrachtet geht die Differenz dagegen verloren.
Faltbare Ausführung oder Kofferversion: Worüber der Aufpreis von rund 390 € netto entscheidet
Dasselbe Poster ist in zwei Paketen bestellbar. Die Grundausführung kommt faltbar mit Rollfuß und liegt bei rund 2.240 € netto. Die Kofferversion fügt eine rollbare Transport- und Lagerkiste hinzu, Maß 134 × 82 × 54 cm, rund 0,59 Kubikmeter. Der Aufpreis beträgt rund 390 € netto, und außer dieser einen Position sind die beiden Pakete technisch identisch: dieselbe Auflösung, dasselbe Gewicht, dieselbe Helligkeit. Die Wahl ist also keine technische, sondern eine logistische Frage. Steht das Poster in einem Wartebereich und bewegt sich höchstens zweimal im Jahr, genügt die Grundausführung. Reist es dagegen im Auto, kommt es zwischen zwei Veranstaltungen ins Lager oder packen es fremde Hände, dann ist der Koffer das Einzige, was die Fläche vor Stößen beim Transport schützt. Ein Vergleich hilft bei der Entscheidung: Für rund 2.130 € netto — etwa 110 € weniger als die Grundausführung dieses Modells — ist das P2-GOB-Poster samt Koffer erhältlich. In etwa derselben Preisklasse ist also entweder das feinere Raster oder der Transportschutz zu haben — wer wöchentlich packt, dem ist der Koffer mehr wert als die zusätzlichen Bildpunkte.
Was die GOB-Oberfläche im täglichen Gebrauch bedeutet
Die Abkürzung GOB bezeichnet jenes Fertigungsverfahren, bei dem die LEDs auf der Paneloberfläche von transparentem Vergussmaterial umschlossen werden, statt frei zu stehen. Die praktische Folge zeigt sich nicht in erster Linie in der Bildqualität, sondern im alltäglichen Umgang. Bei einer herkömmlichen, offenen LED-Oberfläche ist jede Berührung ein Risiko: An der Stelle eines verrutschten Chips bleibt ein schwarzer Punkt, und auch Staub setzt sich zwischen den Chips fest. Die vergossene Oberfläche verringert diese Empfindlichkeit, die Fläche wird abwischbar, und statt eines körnigen Eindrucks entsteht eine einheitlichere Ebene. Wirklich wichtig ist das dort, wo die Fläche zwischen Menschen steht: auf einer Veranstaltung, wo man dagegenstößt; im Geschäft, wo der Kunde sie berührt; im Wartebereich, wo auch ein Kind hinlangt. Das Herstellerdatenblatt hält die Tatsache der GOB-Ausführung fest, gibt aber weder eine Schlagfestigkeitsklasse noch eine Reinigungsmittelverträglichkeit an, deshalb schreiben wir solche Werte auch nicht hierher. Steht in der Ausschreibung eine konkrete mechanische Schutzstufe, fordern wir sie vor der Bestellung schriftlich beim Hersteller an.
Was im Preis enthalten ist und was nicht — nach Positionen
Der Preis des Herstellerpakets enthält mehr Positionen, als bei einem Display in ähnlicher Preislage üblich ist. Enthalten sind das Poster in faltbarer Ausführung, die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung in die Bedienung und die umfassende Garantie; das System baut eine Fachkraft mit elektrotechnischer Lehrbefähigung auf. Bei der Kofferversion kommt die rollbare Kiste hinzu. Was dagegen nicht im Preis enthalten ist, sollte man ebenfalls nach Positionen sehen, denn genau das taucht sonst nachträglich auf: die Konzeption und Produktion des Inhalts, ein etwaiger individueller elektrischer Ausbau, die Netzwerkverkabelung am endgültigen Standort, das Zubehör für das Verketten mehrerer Exemplare sowie die spätere Content-Pflege, falls sie nicht im Haus gelöst wird. Nichts davon ist ein versteckter Kostenpunkt in dem Sinne, dass wir sie im Voraus benennen. Der auf den Quadratmeter gerechnete Preis lässt sich auch als Vergleichspunkt nutzen: Auf die Bildfläche von 1,2288 m² gerechnet liegt die Grundausführung bei rund 1.820 €/m² netto, die Kofferversion bei rund 2.140 €/m² netto.
Strom, Verbrauch, monatliche Obergrenze
Der Hersteller gibt zwei elektrische Werte an: die maximale Stromaufnahme mit 3,6 Ampere und die maximale Leistung mit 0,8 Kilowatt. Daraus lässt sich einiges herleiten. In einem 230-Volt-Netz bedeuten 3,6 Ampere rund 828 Voltampere Scheinleistung, ein üblicher Stromkreis mit 16 Ampere in Wohnung oder Büro verkraftet das also bequem: Eine einzige herkömmliche Steckdose genügt, es muss keine eigene Einspeisung gelegt werden. Auch die Obergrenze des Verbrauchs lässt sich berechnen: bei zehn Betriebsstunden am Tag, voller Helligkeit und auf dreißig Tage gerechnet 240 Kilowattstunden im Monat. Das ist bewusst der schlechteste Fall, denn der Hersteller gibt keinen durchschnittlichen Verbrauchswert an, und wir erfinden an seiner Stelle keinen. In Wirklichkeit liegt er darunter, weil der Bildschirm selten durchgehend auf Maximum läuft und mit dunklem Hintergrund gestalteter Inhalt deutlich weniger verbraucht als ein solcher auf weißem Grund. Wenn Sie es mit Ihrem eigenen Kilowattstundenpreis bewerten wollen, multiplizieren Sie die 240 Kilowattstunden mit dem in Ihrem Vertrag vereinbarten Tarif — das ist die monatliche Obergrenze.
Transport, Aufstellung, Platzbedarf
Die Folgen der 45 kg und der 201 cm
Fünfundvierzig Kilogramm: Diese Zahl entscheidet viele Fragen, noch bevor das Poster eintrifft. Allein heben lohnt sich nicht, mit zwei Personen ist es dagegen bequem, und wegen des Rollfußes schiebt es auf ebenem Boden auch eine Person beiseite. Die mit Rollen gemessene Gesamthöhe von 201 Zentimetern verdient Aufmerksamkeit: Viele Innentüren haben eine lichte Höhe um 200 Zentimeter, das Poster passt aufrecht also nicht zwangsläufig hindurch. Die Breite von 66 Zentimetern geht durch die meisten Türen, die Höhe ist der Engpass. Das Maß im zusammengefalteten Zustand gibt der Hersteller nicht an, deshalb prüfen wir das beim Vor-Ort-Termin stets, bevor die Bestellung final wird. Der Fuß misst 45 × 66 Zentimeter, was rund 0,30 m² Grundfläche bedeutet. Die Kiste der Kofferversion misst 134 × 82 × 54 Zentimeter: In den Laderaum eines größeren Kombis passt sie bei umgelegter Rückbank typischerweise hinein, in einen durchschnittlichen Pkw nicht.
Ansteuerung, Inhalt und das Verketten mehrerer Exemplare
Im Poster arbeitet eine integrierte Steuereinheit, es muss also weder Mediaplayer noch Computer danebenstehen. Die Verbindung erfolgt über WLAN, UTP-Netzwerkkabel oder Audioport. Die kabelgebundene UTP-Verbindung wird dort wichtig, wo das Gäste-WLAN ausgelastet ist oder die IT-Richtlinie kein fremdes Gerät ins Netz lässt: in Bankfilialen, Kliniken und Bürgerbüros ist das regelmäßig ein entscheidender Punkt. Der Inhalt ist im stehenden Format mit 416 × 1248 Bildpunkten anzulegen; dieses Maß sollten Sie der Grafik nennen, denn damit gearbeitet wird das Bild weder unscharf noch beschnitten. Laut Hersteller lässt sich die Ansteuerung mehrerer Exemplare verketten, es lässt sich also eine größere, zusammenhängende Fläche bauen: Zwei nebeneinandergestellte Einheiten ergeben 832 × 1248 Bildpunkte, drei Einheiten 1248 × 1248. Auf eines sollten Sie achten: Die Bildfläche ist 64 Zentimeter breit, das Produkt dagegen 66, zwischen nebeneinandergestellten Einheiten bleibt also ein wenige Zentimeter breiter, nicht leuchtender Streifen. Ist eine nahtlose Fläche das Ziel, ist dafür die Kabinett-Videowand die richtige Lösung.
Wem wir es nicht empfehlen
In vier Situationen raten wir ehrlich von diesem Modell ab. Die erste ist das Schaufenster: Mit 700–800 nit Helligkeit ist das ein Indoor-Produkt, in direktem Sonnenlicht hinter Glas wird das Bild blass wirken — dorthin gehört die Outdoor-Variante mit 4.500–5.000 nit. Die zweite ist die aus der Ferne betrachtete Fläche: Sieht das Publikum sie regelmäßig aus fünf bis zehn Metern, wird niemand die zusätzlichen Pixel des P1.5 bemerken, die Differenz geht verloren. Die dritte ist der endgültige, wandmontierte Auftritt: Bewegt sich die Fläche nie, belastet der Aufpreis für Rollfuß, faltbare Konstruktion und Mobilität das Budget unnötig, dort ist die Kabinettwand wirtschaftlicher. Die vierte ist der Dauerbetrieb draußen mit Blick zum öffentlichen Raum: Dieses Modell hat der Hersteller für den Innenbereich vorgesehen, gibt keine Schutzart dazu an, und zudem kann die Anbringung einer Werbeanlage im öffentlichen Raum anzeige- oder genehmigungspflichtig sein — klären Sie die örtlichen Vorschriften rechtzeitig mit der zuständigen Behörde ab.
Was das Herstellerdatenblatt nicht angibt
Das Herstellerdatenblatt gibt mehrere Angaben nicht an, nach denen ein gründlicher Einkäufer zu Recht fragt. Es fehlen die Schutzart, die Garantiedauer in Monaten oder Jahren, der Betrachtungswinkel, das Kontrastverhältnis, die zu erwartende Lebensdauer der LEDs in Betriebsstunden, die Farbtemperatur, die Farbtiefe, der durchschnittliche Betriebsverbrauch, das Maß im zusammengefalteten Zustand und der Betriebstemperaturbereich. Diese Werte ersetzen wir nicht durch eigene Schätzungen, denn eine auf eine Produktseite geschriebene Zahl wird später zu einem vertraglichen Versprechen. Was wir dagegen zusagen: Ist eine davon für Ihre Beschaffung entscheidend, fordern wir sie vor der Bestellung schriftlich beim Hersteller an und geben die Antwort ebenso schriftlich weiter. Bei öffentlichen Ausschreibungen sowie bei Beschaffungen in Banken und im Gesundheitswesen ist es dieser Unterschied, der zählt, nicht die Länge der Produktbeschreibung.
Typische Einsatzbereiche
Indoor-P1.5-GOB-LED-Poster, 64 × 192 cm, faltbare Ausführung — häufige Fragen
Warum beträgt der Pixelpitch 1,538 mm, wenn das Produkt P1.5 heißt?
Die P-Bezeichnung ist ein gerundeter Kategoriename, kein Messwert. Aus der Herstellerauflösung lässt sich der tatsächliche Pitch exakt berechnen: 1920 mm Bildhöhe geteilt durch 1248 Bildpunkte ergibt 1,538 mm, und in der Breite kommt dasselbe heraus. In der Praxis ist das keine wahrnehmbare Abweichung, doch in technische Ausschreibungen gehört der genaue Wert.
Lohnt sich das teurere P1.5 statt des P2 GOB?
Nur, wenn der Betrachter näher als zwei Meter steht. Das P1.5 liefert 422.500 Bildpunkte je Quadratmeter statt der 250.000 des P2, also 69 Prozent mehr, für einen Aufpreis von rund 500 € netto. Jenseits von zwei Metern ist dieser Unterschied praktisch unsichtbar, dort ist die P2-Variante die rationale Entscheidung.
Wie viel verbraucht es, wie hoch wird die monatliche Stromrechnung?
Der Hersteller gibt maximal 0,8 Kilowatt an. Bei zehn Betriebsstunden am Tag und voller Helligkeit sind das eine Obergrenze von 240 Kilowattstunden im Monat; der reale Verbrauch liegt darunter, weil der Bildschirm selten durchgehend auf Maximum läuft. Einen durchschnittlichen Verbrauchswert gibt der Hersteller nicht an, deshalb schätzen wir auch keinen: Multiplizieren Sie die 240 Kilowattstunden mit Ihrem eigenen Kilowattstundenpreis.
Braucht es einen eigenen Stromkreis oder eine Starkstrominstallation?
Nein. Die maximale Stromaufnahme beträgt 3,6 Ampere, was im 230-Volt-Netz rund 828 Watt Last bedeutet, ein herkömmlicher 16-Ampere-Stromkreis und eine einzige Steckdose genügen also. Möchten Sie mehrere Poster an denselben Kreis hängen, lassen wir das beim Vor-Ort-Termin von einer Elektrofachkraft prüfen.
Kann ich es ins Schaufenster oder auf die Terrasse stellen?
Wir empfehlen es nicht. Dies ist ein Indoor-Produkt mit 700–800 nit Helligkeit, das hinter sonnenbeschienenem Schaufensterglas blass bleibt, und der Hersteller gibt auch keine Schutzart dazu an, es darf also auch keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Für Schaufenster und Außenbereich ist die Outdoor-Kabinettvariante P2.5 mit 4.500–5.000 nit gedacht.
Hält es aus, wenn wir es wöchentlich von Veranstaltung zu Veranstaltung packen?
Dafür sind die faltbare Ausführung und der Rollkoffer gemacht, doch der Hersteller gibt weder eine Zahl an Packzyklen noch eine mechanische Belastbarkeitsangabe an, deshalb behaupten wir dazu auch nichts. Für regelmäßigen Transport empfehlen wir die Kofferversion und halten vor der Bestellung schriftlich fest, worauf sich die Garantie bei bewegter Nutzung erstreckt.
Wie lange ist die Garantie, und was passiert bei einem Defekt?
Der Hersteller übernimmt eine umfassende Garantie, weist auf seinem Datenblatt jedoch keine Dauer aus. Das erfinden wir nicht an seiner Stelle: Die konkrete Garantiezeit und die Servicebedingungen fordern wir vor der Bestellung schriftlich an und halten sie in der Bestellung fest. Das Poster ist modular aufgebaut und besteht aus vierundzwanzig Modulen zu je 16 × 32 cm.
Kann es meine Kollegin bedienen, die keine IT-Fachkraft ist?
Das Herstellerpaket enthält die Installation des Steuerprogramms vor Ort und die Einweisung in die Bedienung, Sie bekommen das Gerät also nicht sich selbst überlassen. Der Inhalt wird über WLAN oder Netzwerkkabel hochgeladen. Die Grafik ist im stehenden Format mit 416 × 1248 Bildpunkten anzulegen; dieses Maß sollten Sie der Grafik weitergeben.
Passt der Transportkoffer in ein Auto?
Der Koffer misst 134 × 82 × 54 Zentimeter, mit Rollen, das sind rund 0,59 Kubikmeter. In den Laderaum eines größeren Kombis oder Transporters passt er bei umgelegter Rückenlehne typischerweise hinein, in einen durchschnittlichen Pkw nicht. Wird der Transport regelmäßig, gleichen Sie diese drei Maße vor der Bestellung mit Ihrem eigenen Fahrzeug ab.
Wie viele Personen braucht der Aufbau, und wie lange dauert er?
Das Poster wiegt 45 Kilogramm, deshalb empfehlen wir für das Heben und das Packen in den Koffer zwei Personen; auf ebenem Boden kann es wegen des Rollfußes auch eine Person schieben. Eine Aufbauzeit gibt der Hersteller nicht an, deshalb schreiben wir keine konkrete Minutenzahl hierher; den ersten Aufbau machen wir jedoch im Rahmen der Einweisung gemeinsam durch.
Lässt es sich später zu einer größeren Fläche erweitern?
Ja, laut Hersteller lässt sich die Ansteuerung mehrerer Exemplare verketten, sodass eine zusammenhängende Fläche entsteht: Zwei Einheiten nebeneinander ergeben 832 × 1248 Bildpunkte, drei Einheiten 1248 × 1248. Wichtig ist aber, dass die Bildfläche 64, das Produkt dagegen 66 Zentimeter breit ist, zwischen den Einheiten bleibt also ein wenige Zentimeter breiter, nicht leuchtender Streifen.
Ist der genannte Preis netto oder brutto, und was enthält er?
Es handelt sich um einen Nettopreis zzgl. MwSt. (Richtwert): rund 2.240 €. Der Preis enthält die Lieferung an die Adresse, die Installation des Steuerprogramms vor Ort, die Einweisung in die Bedienung und die umfassende Garantie. Nicht enthalten sind die Konzeption des Inhalts, ein individueller elektrischer Ausbau und das Zubehör für das Verketten mehrerer Exemplare.

