Kurz gesagt

48-kanaliger PWM-Treiber-IC mit integriertem SRAM für Fine-Pitch-LED-Wände, der die Ansteuerung von zwei Spalten in einem einzigen Chip löst.

Macroblock · Treiber-/Dekoder-IC, 48-kanalig, Abtastung bis 1:32

Macroblock MBI5353 LED-Wand-Bauteil

Der MBI5353 ist der 48-kanalige Treiber-IC von Macroblock, der in einem einzigen Gehäuse praktisch die Pixelmenge zweier herkömmlicher 24-kanaliger (oder dreier 16-kanaliger) Treiber ansteuert, mit integriertem SRAM und Scrambled-PWM-Technologie, bis zu einem Abtastverhältnis von 1:32. Die höhere Kanalzahl verringert bei einem dichteren (Fine-Pitch-)Pixelraster die Zahl der Treiber-ICs je Modul, was eine einfachere, günstigere und zuverlässigere Leiterplattenauslegung ermöglicht.

Der Hersteller empfiehlt diese Familie ausdrücklich für Mini-LED-, Mikro-LED- und Fine-Pitch-Anwendungen, wo die Zahl der herkömmlichen 16-kanaligen Treiber und die Verdrahtung zwischen ihnen bereits selbst ein begrenzender Faktor für die Modulgröße wären.

Wo die Macroblock MBI5353 im Signalweg arbeitet. Jede Station der Grafik ist anklickbar — sie führt in die jeweilige Kategorie.

Wo die MBI5353 im LED-Wand-System sitzt

Der 48-kanalige Treiber steuert in einem Gehäuse so viele Pixelspalten an, wie zuvor drei 16-kanalige Chips brauchten, und umfasst auch einen Teil der Zeilenauswahl. Bei einem Fine-Pitch-Modul ist das keine Bequemlichkeitsfrage: Bei den dichtesten Rastern geht auf der Rückseite physisch der Platz für die Chips und die zwischen ihnen laufenden Leitungen aus, und die mehrlagige Leiterplatte wird mit jeder weiteren Lage teurer. Wegen des integrierten SRAM lädt die Empfangskarte je Einzelbild und taktet nicht fortlaufend nach.

WANN ES DIE RICHTIGE WAHL IST

Bei Innenwänden mit sehr dichtem Pixelpitch (Fine Pitch, Mini-LED), wo die Zahl der Treiber-ICs und die Komplexität der Verdrahtung für sich genommen ein begrenzender Faktor wären.

WORAUF SIE ACHTEN MÜSSEN

Je mehr Pixel ein einzelner IC ansteuert, desto größer ist das Risiko, dass der Ausfall eines einzigen Chips eine größere, zusammenhängende Bildfläche betrifft – dieser Gesichtspunkt beeinflusst auch die Reparierbarkeit des Moduls (die Größe der Tauscheinheit).

Die MBI5353 in der Praxis

Aus Sicht des Auftraggebers hat das zwei gegenläufige Folgen. Vorteil: weniger Chips und weniger Lötstellen auf einem Modul, was statistisch weniger Ausfälle bedeutet. Nachteil: Fällt doch ein Chip aus, entfällt auf einmal eine größere, zusammenhängende Bildfläche – nicht ein Pixel, sondern ein Block. Fragen Sie deshalb bei einer Fine-Pitch-Wand nach, was die kleinste tauschbare Einheit ist (Modul oder ganzes Kabinett) und wie lange der Tausch dauert: Bei einer Besprechungswand mit dichtem Raster tauscht der Service typischerweise ein Modul und lötet keinen Chip. Ersatzmodule sind auch hier zusammen mit der Lieferung zu bestellen, denn Fine-Pitch-Module sind an eine Fertigungscharge gebunden.

Alternativen zur MBI5353

Bei einem gröberen Raster sind der herkömmliche 16-kanalige MBI5153 oder MBI5253 günstiger und liefern ein ebenso gutes Bild – der Aufpreis für 48 Kanäle rechnet sich nur dort, wo auf der Leiterplatte tatsächlich der Platz ausgegangen ist. Bei einer Wand vor der Kamera ist der MBI5253 die Wahl mit gleicher Technologie und geringerer Integration. Der Auftraggeber wählt dies typischerweise nicht gesondert aus: Es ist eine Auslegungsentscheidung des Modulherstellers, die sich im Datenblatt prüfen lässt.

MBI5353 Handbuch und Datenblatt

Die Dokumente liegen auf der Seite des Herstellers und öffnen in einem neuen Fenster — so erhalten Sie immer die aktuellste Fassung. Ihren Inhalt kopieren und übersetzen wir nicht.

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