Röviden

Wir bauen Leuchtbuchstaben, geschlossene Leuchtkästen und wechselnde Anzeigeflächen im Rastermaß 32 mal 16 Zentimeter. Bei Häusern mit mehreren Nutzern planen wir nicht Schild für Schild, sondern die gesamte Zeile in einem Zug. Die folgenden Schritte beschreiben, wie das abläuft – vom Aufmaß bis zu dem Tag, an dem der erste Mieter auszieht.

Germany · 1082 km vom Werk in Győr

Leuchtreklame Duisburg — Fertigung, Montage, Angebot

In Duisburg hängt ein Firmenschild selten allein an einer Fassade. An der Königstraße, an der Weseler Straße in Marxloh und in den umgebauten Speichern am Innenhafen teilen sich mehrere Mieter dasselbe Haus – Ladengeschäft im Erdgeschoss, Praxis im ersten Stock, Kanzlei darüber. Aus diesem Alltag entsteht die eigentliche Aufgabe: nicht ein einzelnes schönes Schild, sondern eine Schilderzeile, die zusammen funktioniert, gemeinsam geschaltet wird und einen Mieterwechsel übersteht, ohne dass die Fassade neu gebohrt werden muss.

Die Schilderzeile für das ganze Haus zeichnen

Ein Raster statt sechs Einzelentscheidungen

Wir nehmen die Fassade auf und legen ein gemeinsames Raster fest: eine durchgehende Höhe für die Schilderzone, eine gleiche Bauhöhe je Feld und definierte Abstände. Innerhalb dieses Rasters darf jeder Nutzer sein eigenes Erscheinungsbild zeigen. Das Ergebnis wirkt geordnet statt gewachsen, und es hat einen handfesten Vorteil: Jedes Feld ist austauschbar, ohne dass die Nachbarfelder angefasst werden. Diese Zeichnung stimmen wir mit Eigentümer und Verwaltung ab, bevor der erste Buchstabe gefertigt wird.

Eine gemeinsame Zeichenhöhe festlegen

Was aus der Fußgängerzone und was aus dem Auto gelesen wird

Die Königstraße ist Fußgängerbereich; dort steht der Leser fünfzehn bis dreißig Meter entfernt, und Zeichen um zwanzig Zentimeter Höhe genügen. An einer befahrenen Straße wie in Hamborn oder Marxloh beginnt die Leseweite bei sechzig Metern, und die Zeichen brauchen ein Mehrfaches davon. Eine Schilderzeile, in der jeder Mieter seine eigene Größe wählt, endet damit, dass der Lauteste gewinnt und die anderen unlesbar werden. Wir legen deshalb eine Obergrenze fest, prüfen sie am Ort aus der tatsächlichen Leserichtung und dokumentieren sie für spätere Nachrüstungen.

Die Bauart je Nutzer innerhalb des Rahmens wählen

Buchstabe, Kasten oder wechselnde Fläche

Innerhalb des vereinbarten Rasters bleibt Spielraum. Einzelne Buchstabenkörper wirken hochwertig und lassen die Fassade zwischen den Zeichen sichtbar; ein geschlossener Kasten ist günstiger, unempfindlicher und schneller montiert. Eine Anzeigefläche mit wechselndem Inhalt empfehlen wir nur dort, wo sich tatsächlich regelmäßig etwas ändert – bei einem Handelsbetrieb mit Aktionen ja, bei einer Kanzlei fast nie. Wir stellen die Varianten in der Nachtansicht Ihres eigenen Hauses gegenüber, damit die Entscheidung nicht am Prospekt getroffen wird.

Einen gemeinsamen Stromkreis und eine Zeitschaltung vorsehen

Eine Leitung, eine Uhr, klare Betriebszeiten

Sechs Schilder an sechs Mieterzählern bedeuten sechs Leitungen und sechs unterschiedliche Meinungen darüber, wann Licht brennt. Sinnvoller ist eine gemeinsame Zuleitung über den Allgemeinstrom mit einer zentralen Zeitschaltung und einem Helligkeitssensor. Wir hinterlegen zwei Helligkeitswerte – einen für den Tag, einen abgesenkten für den Abend – und eine Abschaltzeit, die zu den Wohnungen in den Obergeschossen passt. Die Aufteilung der Kosten regelt der Eigentümer; wir liefern die Verbrauchswerte je Feld, damit diese Rechnung überhaupt aufgestellt werden kann.

Den Mieterwechsel technisch vorbereiten

Trägerschiene bleibt, Feld wird getauscht

Zieht ein Nutzer aus, soll weder die Fassade leiden noch die ganze Zeile stillstehen. Deshalb montieren wir auf einer durchgehenden Trägerschiene mit vorbereiteten Anschlusspunkten; das einzelne Feld wird abgenommen und ersetzt, ohne neue Bohrungen im Mauerwerk. Aus demselben Grund halten wir das Rasterblatt der Fassade in den Unterlagen fest, mitsamt Maßen, Farbwerten und elektrischen Kennwerten. Ein neuer Mieter bekommt damit innerhalb weniger Tage ein passendes Feld, statt eine eigene Planung beginnen zu müssen.

Unterlagen, Abnahme und Service über 1.082 Kilometer regeln

Was wir liefern und was die Behörde entscheidet

Für Werbeanlagen gelten örtliche Vorschriften; ob eine Anlage zulässig ist, entscheidet die zuständige Stelle, nicht der Hersteller. Eine Zusage geben wir daher nicht. Was wir beisteuern, sind die technischen Anlagen zum Antrag: Maßzeichnung, Ansicht der Fassade mit eingezeichneter Zeile, Gewichts- und Befestigungsangaben, elektrische Kennwerte und die vorgesehenen Betriebszeiten. Nach der Montage übergeben wir die Anlage mit Einweisung und Reserveteilen. Störungen prüfen wir zuerst aus der Ferne; erst wenn ein Bauteil wirklich defekt ist und der Reservesatz nicht reicht, planen wir die Anfahrt über 1.082 Kilometer. Die Gewährleistung läuft über zwölf oder vierundzwanzig Monate.

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