Diese Anleitung geht die Planung einer fest eingebauten Anzeigefläche Schritt für Schritt durch — vom ersten Blick auf den Raum bis zur Übergabe. Gefertigt wird in Győr aus liegenden Bauteilen mit 32 Zentimetern Breite und 16 Zentimetern Höhe; alles Weitere ergibt sich aus dem Standort.
LED-Wand Dortmund — Fertigung, Montage, Angebot
Dortmund misst sich gern an großen Zahlen: über achtzigtausend Zuschauer im Signal Iduna Park, ein Fördergerüst-Wahrzeichen auf dem Dortmunder U, ein künstlicher See in Hörde, wo einst ein Stahlwerk stand. Bildflächen sind hier deshalb selten Dekoration im Empfangsbereich. Sie hängen in Gastronomiebetrieben im Kreuzviertel, in Vereinsheimen, in Ausstellungsräumen des Dortmunder U und in den Foyers der Unternehmen am Technologiepark. Der Anspruch ist überall derselbe: Sie müssen bei vollem Haus funktionieren.
Den Raum aufnehmen und die Blickrichtung festlegen
Wo steht das Publikum, wenn es voll ist
Der erste Schritt findet ohne Technik statt. Wir sehen uns an, wo sich Menschen tatsächlich aufhalten, wenn der Raum gefüllt ist — nicht, wo ein Grundriss sie vermuten lässt. In einer Gaststätte im Kreuzviertel sitzt ein Teil des Publikums drei Meter vor der Fläche, ein anderer fünfzehn Meter entfernt an der Theke. Erst wenn diese beiden Werte notiert sind, hat die Planung eine Grundlage.
Die Inhalte über den eingebauten Rechner pflegen
WLAN, Netzwerkbuchse und ein Tonausgang
Im LED-Poster steckt die Steuerung bereits, ein externer Player entfällt. Erreichbar ist sie über das Funknetz des Hauses oder über eine Netzwerkbuchse, falls die IT am Westenhellweg fremde Geräte nicht ins WLAN lässt. Ein Tonausgang gehört ebenfalls dazu, sodass ein Spot in der Thier-Galerie nicht stumm läuft. Über 1.059 Kilometer ist das der praktische Kern der Sache: Ein neues Motiv für die Filiale in Hörde spielen Sie selbst ein, und niemand von uns muss dafür in den Transporter steigen.
Den Pixelabstand aus dem kürzesten Abstand ableiten
Der nächste Zuschauer gibt den Ausschlag
Nun wählen wir das Raster. Maßgeblich ist der kürzeste regelmäßige Abstand, nicht der durchschnittliche. Sitzt jemand dauerhaft drei Meter vor der Fläche, führt an P1.5 bis P2.5 kein Weg vorbei. Beginnt das Publikum erst bei sechs bis zehn Metern, ist P2.5 bis P4 die richtige und deutlich günstigere Wahl. Für eine Fläche, die von der anderen Straßenseite oder über einen Vorplatz gelesen wird, genügt P4 bis P8.
Die Helligkeit an den Einsatzort anpassen
Innenraum, Foyer, Außenwand
Als Nächstes legen wir die Leuchtdichte fest. In geschlossenen Räumen arbeitet die Anlage mit 700 bis 800 Nit — mehr würde bei gedämpftem Licht blenden. In einem verglasten Foyer, etwa in einem Bürobau am Technologiepark, wird es bereits eng, weil Tageslicht einfällt. An einer Außenwand kommt zwingend die Bauform in IP65 zum Einsatz, deren Reserve bis 5.500 Nit reicht und die Regen, Frost und Kondenswasser übersteht.
Das Signal einspeisen und den Tagesablauf hinterlegen
Live-Bild, Schleife oder beides
Jetzt klärt sich, woher das Bild kommt. Für laufende Übertragungen legen wir HDMI direkt auf die Steuerung. Für wechselnde Bilder und kurze Filme genügt die Funkverbindung des Hauses, sodass keine Datenleitung bis zur Fläche verlegt werden muss; ein Speicherstick am Gerät bleibt als Rückweg. Zugleich hinterlegen wir Ein- und Ausschaltzeiten, damit die Anlage außerhalb der Öffnungszeiten nicht in einen leeren Raum leuchtet.
Anfahrt, Übergabe und Gewährleistung festhalten
1.059 Kilometer sauber einplanen
Zuletzt kommt die Logistik. Zwischen Győr und Dortmund liegen 1.059 Kilometer, was einen eigenen Anreisetag mit Übernachtung erfordert. Deshalb reisen Reservebauteile von Beginn an mit. Anfahrt und Auslöse der Monteure erscheinen als eigene Zeilen im Angebot, getrennt vom Preis der Fläche. Bei der Übergabe kalibrieren wir die Fläche, weisen Ihre Mitarbeiter ein und übergeben die Unterlagen; die Gewährleistung beträgt ein Jahr, in bestimmten Ausführungen zwei.

