Unsere Flächen bestehen aus liegenden Elementen von 32 mal 16 Zentimetern und lassen sich sowohl an der Wand befestigen als auch freistehend aufbauen. In Wuppertal entscheidet meist die zweite Möglichkeit den Auftrag. Auf dieser Seite gehen wir der Reihe nach durch, was in geschützten Räumen zulässig ist, wie sich daraus Maß und Punktabstand ergeben und was 1.070 Kilometer Entfernung für den Terminplan bedeuten.
LED-Wand Wuppertal — Fertigung, Montage, Angebot
Wuppertal hat auffällig viele Räume, in die man nicht einfach hineinbohrt. Die Historische Stadthalle am Johannisberg ist ein Saalbau von 1900, das Von der Heydt-Museum sitzt in einem Gebäude, dessen Wände zur Sammlung gehören, und rund um die Poststraße und den Werth stehen Gründerzeithäuser mit Stuckdecken und Kastenfenstern. Wer hier eine Bildfläche plant, beantwortet zuerst eine bauliche Frage und erst danach eine bildtechnische: Was darf überhaupt berührt werden, und was muss nach dem Rückbau wieder aussehen wie vorher? Diese Reihenfolge bestimmt in dieser Stadt häufiger als anderswo, welche Anlage am Ende gebaut wird.
Was darf in einem geschützten Saal überhaupt befestigt werden?
Freistehend statt gedübelt
In Häusern mit historischer Substanz ist eine Wandbefestigung meist ausgeschlossen, und zwar nicht nur an der Wand selbst, sondern auch an Decke und Boden. Wir bauen dort auf einem eigenen Ständerwerk, das mit Ballast steht und die Last flächig einträgt. Der Aufbau berührt das Gebäude nur über Filz- oder Gummiauflagen. Für die Planung brauchen wir zwei Zahlen vom Haus: die zulässige Flächenlast des Bodens und die Höhe der Türöffnungen, durch die das Material kommt. Beides liegt der Haustechnik regelmäßig vor und spart uns eine gesonderte Anreise zur Aufnahme.
Welche Fläche ergibt sich, wenn nur ganze Bauteile zählen?
Stufen von 32 und 16 Zentimetern
Jedes Element liegt quer: 32 Zentimeter breit, 16 Zentimeter hoch. Deshalb wächst eine Bildfläche seitlich in 32er-Schritten und nach oben in 16er-Schritten. Eine Nische von 2,60 Metern Breite nimmt acht Elemente auf und ergibt 2,56 Meter Bild; die verbleibenden vier Zentimeter verteilen wir als Fuge. Wo das Format vorgegeben ist, rechnen wir andersherum und suchen die Bauteilzahl, die dem gewünschten Seitenverhältnis am nächsten kommt. Zu jedem Angebot gehört eine maßstäbliche Zeichnung mit eingetragenem Raster, damit im Saal keine Überraschung entsteht.
Wie fein muss das Bild bei drei Metern Abstand sein?
Der nächste Zuschauer bestimmt das Raster
Maßgeblich ist nicht die Saalmitte, sondern der Platz, der am dichtesten an der Fläche liegt. In einem Museumsraum, in dem Besucher bis auf zwei bis drei Meter herangehen, arbeiten wir mit P1.5 bis P2.5. In einem Saal mit erster Sitzreihe in fünf bis acht Metern reicht P2.5 bis P4 aus. Für Flächen, die über einen Platz oder eine Straße hinweg gesehen werden, sind P4 bis P8 richtig. Eine Stufe gröber zu wählen, als es sich anbietet, spart oft ein Viertel der Kosten und fällt niemandem auf, wenn der Abstand stimmt.
Wann ist das LED-Poster die reversible Lösung?
Ein Gerät, das man wieder mitnimmt
Für Häuser, in denen nichts befestigt werden darf, ist das stehende LED-Poster oft die einzige saubere Antwort. Es misst 640 mal 1920 Millimeter Bildfläche auf einem 201 Zentimeter hohen Rahmen, wiegt 45 Kilogramm und rollt auf einem eigenen Fuß an seinen Platz. Es braucht keine Unterkonstruktion, keinen Hubsteiger, keine statische Stellungnahme und hinterlässt kein Loch: Man schiebt es in die Ecke des Foyers, steckt es ein, und es zeigt Bild. Bei 1.070 Kilometern nach Győr wiegt das doppelt, weil eine geschraubte Anlage hier einen Vorbereitungstermin, eine Übernachtung und einen zweiten Anfahrtstag bedeutet, während das Poster in derselben Woche steht. Erweitern lässt es sich ebenfalls: Die Regler sind sortierbar, sodass mehrere Geräte nicht nur nebeneinanderstehen, sondern ein einziges durchgehendes Bild ergeben. Die häufigste Aufstellung sind fünf Einheiten, also 5 mal 64 Zentimeter gleich 320 Zentimeter Breite bei 192 Zentimetern Höhe, zusammen 225 Kilogramm und rechnerisch 4 Kilowatt Spitzenleistung. Man kann mit einem Gerät im Empfang anfangen und die Fläche später aufbauen. Angeboten werden P1.5 GOB, P2 GOB, P2.5 für innen sowie eine kabinettierte Ausführung für draußen, alle auf demselben Rahmen; im Regler stecken WLAN, eine UTP-Buchse und ein Tonausgang, auf Wunsch ein Akku für vier bis sechs Stunden.
Was ändert sich, wenn die Fläche nach draußen kommt?
Vom Zoo bis zur Talachse
Außen bauen wir dicht nach IP65 und legen die Leuchtdichte so aus, dass die Fläche auch mittags trägt; im Betrieb liegt der Wert je nach Sonnenstand zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Candela je Quadratmeter, die Spitze bei etwa 4.500 bis 5.500. Wuppertal bringt dabei eine Eigenheit mit: In der engen Talachse steht die Sonne nur wenige Stunden am Tag direkt auf einer Fassade, während der Hang gegenüber schon im Schatten liegt. Eine starre Helligkeitseinstellung passt deshalb nie. Wir arbeiten mit einem Sensor und einer hinterlegten Kurve, die den Standort abbildet, und prüfen sie nach den ersten Wochen noch einmal nach.
Warum steht die Anreise als eigener Posten im Angebot?
1.070 Kilometer, zwei Fahrtage, ein Reservesatz
Von unserem Werk in Győr bis Wuppertal sind es 1.070 Straßenkilometer. Das ist keine Strecke, die man an einem Montagetag hin und zurück fährt. Wir kalkulieren einen Anreisetag, den Aufbau- und Einstelltag sowie die Rückfahrt, bei größeren Anlagen zusätzlich einen Vorbereitungstermin mit Aufmaß. Fahrt, Auslösung und Übernachtung stehen mit eigenen Zeilen im Angebot und sind nicht in den Quadratmeterpreis eingerechnet. Zum Lieferumfang gehören Reservebauteile, die bei Ihnen bleiben; damit lässt sich ein ausgefallenes Element vor Ort tauschen, statt auf einen Transport zu warten. Die Dauer der Gewährleistung halten wir vor der Bestellung schriftlich fest.

