Mobiles LED-Poster: klappbare Ausführung oder Flightcase?
Zwei mobile LED-Poster liefern dasselbe Bild, und doch zahlen Sie am Ende der ersten Saison ganz Unterschiedliches dafür – und der Unterschied liegt nicht im Display, sondern darin, wie es reist. Bei der einen Ausführung lässt sich der Fuß einklappen oder abnehmen, und das Poster geht flach gelegt in einer weichen Tasche in den Kofferraum. Bei der anderen bekommt dasselbe starre Poster ein gepolstertes Rollcase.

Was klappbar und Flightcase genau bedeuten – die Displayfläche ist in keiner Ausführung faltbar
Das lohnt sich zu klären, denn der Sprachgebrauch führt in die Irre: Die Displayfläche eines mobilen LED-Posters ist in keiner Ausführung faltbar. Die bildgebenden Module sitzen in einem starren Aluminiumrahmen, und dieser Rahmen biegt sich nicht. Was die Umgangssprache klappbar nennt, ist die Unterkonstruktion: Der Rollfuß oder der T-förmige Fuß lässt sich einklappen beziehungsweise abnehmen, und das Poster reist flach gelegt in einer weichen, gepolsterten Tasche. Die Dicke der Posterplatte streut je nach Ausführung erheblich: Vom ultradünnen Panel mit rund 3 cm bis zum robusteren Gehäuse um 10 cm kommt alles vor, lesen Sie das deshalb im Datenblatt nach, statt es zu schätzen. Bei der Flightcase-Ausführung bekommt dasselbe starre Poster ein eigenes gepolstertes Fach in einem Rollcase aus Sperrholz oder aus einer Aluminium-Multiplex-Konstruktion, samt Zubehör. Brauchen Sie tatsächlich eine aufrollbare Fläche, ist das bereits eine andere Produktkategorie: die auf einem flexiblen Träger aufgebaute ausrollbare LED-Wand, die als Bühnenhintergrund verwendet wird.
Die Entscheidung fällt über die Zahl der Ortswechsel, nicht über den Preis des Posters
Gehen Sie nicht vom Gerätepreis aus, sondern davon, wie oft es im Jahr in menschliche Hände kommt. Bei null bis zwei Standortwechseln ist die Verpackung praktisch gleichgültig: Dann steht das Poster an der Wand montiert oder auf festem Fuß, und die Frage stellt sich gar nicht. Bei drei bis acht Ortswechseln im Jahr – saisonale Kampagnen, einige Messen, ein bis zwei Firmenveranstaltungen – ist die klappbare, flach legbare Ausführung wirtschaftlicher, denn Preis und Volumen des Cases amortisieren sich bei so wenigen Anlässen nicht. Über acht Ortswechsel im Jahr dreht sich das Bild jedoch: Ab da ist das gepolsterte Rollcase kein Komfortposten, sondern Risikomanagement. Bei Veranstaltungsagenturen, Verleihern und Wanderausstellungen wächst diese Zahl schnell auf mehrere Dutzend, dort ist das Case keine Option, sondern Grundausstattung.
Gewicht und Packvolumen: Was der Transporter schluckt
Ein genormtes LED-Poster von 640 x 1920 mm liefert 1,23 m² Displayfläche, sein Gewicht liegt laut Herstellerdatenblättern typischerweise bei 30 bis 45 kg – erheblich mehr, als man nach dem Wort mobil erwarten würde, und im Einklang damit, dass laut unseren eigenen Indoor-Moduldatenblättern schon das spezifische Gewicht 23 bis 26 kg/m² beträgt. Daraus folgen zwei praktische Dinge. Das eine: Auf dem Rollfuß schiebt es eine Person, doch das Anheben – ins Fahrzeug hinein, aus dem Fahrzeug heraus, aus dem Case herausheben – ist bereits Sache von zwei Personen, zumal das Poster fast zwei Meter lang ist. Das andere: Flach gelegt und in der Tasche passt das Poster auf die umgeklappte Rückbank eines größeren Kombis oder Vans, wenn der Laderaum zwei Meter Länge erreicht und das Poster liegend und unterstützt reist. Das gepolsterte Flightcase ist in jeder Richtung einige Zentimeter größer als das Poster, dazu kommt die Höhe der Rollen, und sein Eigengewicht ist beachtlich: Nach den Brutto- und Nettogewichtsangaben der Hersteller wächst das zu transportierende Gewicht typischerweise auf das Anderthalb- bis Zweifache. Bei einem Poster passt das noch in einen Kleintransporter, bei drei bis vier Postern wechselt es dagegen die Fahrzeugklasse, und das schlägt sich bei jedem einzelnen Mal in den Frachtkosten nieder.
Aufbau- und Packzeit: Hier holt das Case seinen Preis herein
Bei der klappbaren Ausführung besteht die Arbeit vor Ort aus dem Auspacken der Tasche, dem Anbringen des Fußes, der Verkabelung und am Ende aus demselben sorgfältigen Wiederverpacken. Das ist je Richtung eine Größenordnung von einer Viertelstunde und verlangt Aufmerksamkeit, denn eine nachlässig wieder eingerollte Tasche schützt auf der nächsten Fahrt nicht mehr. Beim Poster im Case ist der Vorgang ein anderer: Sie rollen das Case hinein, öffnen es, nach dem Herausheben ist das Poster im Wesentlichen fertig, und das Case bleibt als Lager stehen. Das sind je Richtung wenige Minuten. Bei einer einzigen Veranstaltung verschwindet der Unterschied im Trubel des Tages, nach zwanzig Veranstaltungen ist er dagegen in Arbeitstagen messbar – genau deshalb liefern die meisten Verleiher im Case.
Schadensrisiko: Die Verpackung ist eine der Garantiebedingungen
Eine der häufigsten Schadensursachen mobiler LED-Displays ist nicht der Betriebsausfall, sondern der Transport. Die beiden empfindlichsten Punkte des Posters sind die Modulfläche, wo ein punktueller Schlag einen Diodenausfall verursacht, und die Rahmenecke, denn ein Eckenstoß kann die Modulebene verschieben, was sich am Bildrand als sichtbare Naht zeigt. Eine weiche Tasche schützt dagegen nur begrenzt: Kratzer und Staub hält sie fern, einen Sturz oder ein darauf abgestelltes Case nicht. Das gepolsterte, starre Case mit Eckschutz beseitigt dieses Risiko praktisch. Wichtig zu wissen: Für während des Transports entstandene mechanische Schäden gilt die Herstellergarantie typischerweise nicht – klären Sie das schriftlich, bevor die erste Fahrt startet, und ebenso, was eine erweiterte Garantie oder ein Servicepaket umfasst.
Lagerung zwischen zwei Einsätzen
Die Doppelfunktion des Flightcase besteht darin, dass es nicht nur Transportmittel, sondern auch Lagerplatz ist: Das Poster bleibt darin, senkrecht, in einem eigenen Fach, staubgeschützt, und es lässt sich nichts dagegenlehnen. Das flach gelegte Poster in der Tasche wartet dagegen typischerweise an eine Wand gelehnt auf den nächsten Einsatz, wo es umkippen kann, wo etwas darauf abgestellt werden kann und wo sich Staub auf der Oberfläche absetzt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Temperatur: Ein in einer unbeheizten Lagerhalle gelagertes, kaltes Poster bekommt beim Hineinbringen in einen warmen Saal Kondenswasser, dann muss vor dem Einschalten gewartet werden, bis die Konstruktion die Saaltemperatur annimmt. In der Praxis bedeutet das eine Akklimatisierung von ein bis zwei Stunden, die im Ablaufplan der Veranstaltung vorab einzuplanen ist, denn feuchte Elektronik einzuschalten ist ein ernsthaftes Risiko.
Treppe, Aufzug, Türbreite: Der Ort setzt die Grenze
Die 64 cm breite Posterplatte passt durch jede genormte Innentür, das darum gebaute Case wächst wegen Polsterung und starrem Rahmen jedoch leicht über 80 cm, was an der Tür eines Altbaus oder in einem engen Treppenauge ein echtes Hindernis ist. Mit der Höhe verhält es sich ähnlich: Ein zwei Meter langes Case passt in einen kleinen Wohnhausaufzug oft nicht einmal schräg hinein, während sich das flach gelegte Poster kippen und so hineinheben lässt – wobei es wegen der 30 bis 45 kg auch dafür zwei Personen braucht. Sind unter Ihren Standorten viele Räume in Obergeschossen ohne Aufzug, ist die klappbare Ausführung die praktischere. Auch die Radgröße ist entscheidend: Ein hartes Rad mit kleinem Durchmesser bleibt auf Kopfsteinpflaster, an Schwellen und an Kabelbrücken hängen, ein gummiertes Rad mit größerem Durchmesser bringt dagegen auch das schwere Case darüber.
Welche Ausführung bei einem Mietgerät zu Ihnen kommt
Wenn Sie nicht kaufen, sondern mieten, ist die Frage weitgehend für Sie entschieden: In Mietflotten reisen praktisch ausschließlich Poster im Case, weil ein einzelnes Stück im Jahr durch mehrere Dutzend Handgriffe geht. Wichtig ist für Sie daraus, was das Angebot enthält: Hin- und Rücktransport, Aufbau vor Ort, das Einspielen des Inhalts oder nur das nackte Gerät. Fragen Sie auch, wer das Risiko eines Transportschadens trägt und ob es eine Selbstbeteiligung gibt. Welche Konstruktion in Ihrem Fall überhaupt besser abschneidet, entscheiden wir nicht hier: Die Amortisationslogik von Miete oder Kauf haben wir in einem eigenen Beitrag durchgeführt, damit sollten Sie beginnen, bevor Sie eine Ausführung wählen.
Wann das Poster nicht genügt: die Schwelle zur mobilen LED-Wand
Die Obergrenze des Posters ist keine technische, sondern eine praktische. Solange es um 1 bis 4 m² Fläche und ein stehendes Bild im Plakatformat geht, ist das Poster in beiden Ausführungen unschlagbar. Über vier bis sechs Quadratmeter, für ein breites liegendes Seitenverhältnis, eine individuelle Form oder einen Bühnenhintergrund braucht es dagegen bereits eine mobile LED-Wand: die Kombination aus Miet-Kabinetten mit Schnellverschluss, Aluminiumtraverse und Transportbox auf Rollen. Dieses System bringt mehr Personen und eine längere Aufbauzeit mit sich, dafür lässt es sich in beliebiger Größe und beliebigem Verhältnis aufbauen, und die Flotte lässt sich später erweitern. Ist der Ort im Freien und gibt es keinen Netzstrom, ist die nächste Stufe der LED-Wand-Anhänger, der auch mit eigenem Stromerzeuger arbeitet, gezogen ankommt und mit einer Hubvorrichtung aufgerichtet wird.
Einsatz im Freien: Das Case macht aus einem Indoor-Poster kein Outdoor-Gerät – Helligkeit, Schutzart und die zulässige Obergrenze
Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass ein robustes Flightcase ein Poster für die Nutzung auf der Straße tauglich mache. So ist es nicht: Die Schutzart gehört dem Gehäuse des Displays, nicht dem Case. Im Innenbereich liegt der Bedarf bei 600 bis 1.200 Nit, und unsere eigenen Indoor-Module liefern 800 bis 1.200 Nit – im geschlossenen Raum reicht das mehr als aus, in direktem Sonnenlicht dagegen nicht, und Indoor-Module haben zudem die Schutzart IP31, sind also nicht für dauerhaften Regen und dauerhafte Feuchte ausgelegt. Die Outdoor-Ausführung bekommt dagegen ein geschlossenes Gehäuse mit Schutzart IP65 und eine erheblich höhere Helligkeit: Das fachliche Minimum sind 4.500 bis 5.000 Nit mit automatischer Helligkeitsregelung, und unsere eigenen Outdoor-LED-Module liefern 5.000 bis 8.000 Nit. Es gibt auch eine rechtliche Obergrenze: Kommt das Poster auf öffentlichen Grund oder an einen von öffentlichem Grund aus sichtbaren Ort, gilt es als digitale Werbeanlage, und die zulässige Leuchtdichte – insbesondere nach Sonnenuntergang – kann örtlich begrenzt sein, ebenso kann eine automatisch veränderbare Helligkeit gefordert sein; klären Sie das bei der zuständigen Stelle Ihrer Gemeinde. Die Transportverpackung bleibt davon eine unabhängige Frage, und dort entscheidet ebenso die Zahl der Ortswechsel.
Strom und Ansteuerung: Was mit dem Poster gemeinsam reisen sollte
Der durchschnittliche Betriebsverbrauch einer LED-Fläche liegt allgemein bei 150 bis 300 W/m². Unsere eigenen Moduldatenblätter nennen darin für Indoor-Module 220 bis 280 W/m² und für Outdoor-Module 200 bis 300 W/m², ein Indoor-Poster von 1,23 m² nimmt bei durchschnittlichem Inhalt also rund 270 bis 345 W auf. Der Spitzenwert – weißes Bild bei voller Helligkeit – liegt allgemein bei 600 bis 800 W/m², bei unseren eigenen Indoor-Modulen bei 580 bis 650 W/m², was je Panel rund 710 bis 800 W bedeutet. Ein einzelnes Poster läuft also an jeder gewöhnlichen Netzsteckdose, vier bis fünf Poster schöpfen bei Spitzenlast dagegen bereits die Belastbarkeit eines 16-Ampere-Stromkreises aus, das ist mit dem Veranstaltungsort deshalb vorab abzustimmen. Bei der Ansteuerung ist WLAN bequem, rechnen Sie aber nur mit 10 bis 15 Metern Reichweite, an fremden Orten sollte auf dem Poster deshalb immer auch vorab hochgeladener Inhalt liegen; wollen Sie den Inhalt aus der Ferne und nach Zeitplan aktualisieren, ist die cloudbasierte Ansteuerung mit SIM-Karte der gangbare Weg. Lagern Sie Netzkabel, Steuerung und Fernbedienung mit dem Poster in einer Einheit: Bei der Case-Ausführung ist das gegeben, bei der Taschenvariante muss man eigens darauf achten.
Kostenlogik: Was auf welcher Seite verteuert
Einen konkreten Betrag aus dem Kopf zu nennen wäre irreführend, die Kostenstruktur ist dagegen gut zu erkennen. Die klappbare Ausführung hat die niedrigeren Einstiegskosten, erzeugt dafür wiederkehrende Posten: mehr Arbeitsstunden je Standort, eine höhere Schadenswahrscheinlichkeit und ein Lagerrisiko zwischen zwei Einsätzen. Die Case-Ausführung bedeutet einen einmaligen Mehraufwand – Preis des Cases, größerer Laderaumbedarf, Stellfläche –, senkt jedoch die Arbeitszeit vor Ort und die Häufigkeit von Reparaturen und hält den Zustand des Geräts besser, was auch beim Weiterverkauf zählt. Der Wendepunkt liegt dort, wo das Produkt aus jährlicher Ortswechselzahl und Arbeitszeit je Anlass die einmaligen Kosten des Cases übersteigt; bei regelmäßiger Veranstaltungsnutzung tritt das typischerweise schon in der ersten Saison ein.
Fünf Fragen, die es in fünf Minuten entscheiden
Erstens: Wie oft bewegen Sie es im Jahr? Unter acht Mal die Tasche, darüber das Case. Zweitens: Wer packt? Wechselndes, nicht eingewiesenes Personal – dann ist das Case fehlertoleranter, weil es nichts falsch wieder zu verpacken gibt. Drittens: Wie sind die Standorte? Viele Obergeschosse ohne Aufzug und enge Treppen sprechen für die Tasche, ebene Ladeflächen und Rampen für das Case. Viertens: Wo lagern Sie zwischen zwei Veranstaltungen? Haben Sie kein geschlossenes, temperiertes Lager, ist das Case selbst das Lager. Fünftens: Würden Sie es jemals vermieten? Wenn ja, das Case, denn in einer Mietflotte ist die Verpackung Teil der Dienstleistung. Zeigen bei drei oder mehr Fragen die Antworten in dieselbe Richtung, steht die Entscheidung.
Experten-Tipp
Zählen Sie nicht Kilometer, sondern Handgriffe. An einem durchschnittlichen Einsatztag kommt das Poster sechs- bis achtmal in menschliche Hände: aus dem Lager heraus, ins Fahrzeug hinein, aus dem Fahrzeug heraus, in den Saal hinein und dann dasselbe zurück. Zehn Veranstaltungen im Jahr bedeuten so 60 bis 80 Bewegungen, und die Schadenswahrscheinlichkeit ist zu dieser Zahl proportional, nicht zur gefahrenen Strecke. Wenn Sie den Preis des Cases abwägen, vergleichen Sie ihn nicht mit dem Preis des Posters, sondern damit, was ein einziger Modultausch plus eine ausgefallene Veranstaltung kostet. In der Praxis zeigt sich in der zweiten bis dritten Saison bei jedem regelmäßig gereisten Poster, auf welcher Seite falsch gespart wurde.
Häufige Fehler
1. Die Verpackung wird als letzter Posten bestellt, dabei entscheidet die Transportart, welche Ausführung die richtige ist. Ein Case nachträglich fertigen zu lassen ist immer umständlicher, weil das Fach auf das konkrete Postermaß zugeschnitten werden muss. 2. Das Gewicht des Posters wird unterschätzt. Ein Panel von 640 x 1920 mm wiegt typischerweise 30 bis 45 kg, lässt sich auf dem Rollfuß also schieben, doch das Anheben ist Sache von zwei Personen – und mit dem Case wächst das zu transportierende Gewicht auf das Anderthalb- bis Zweifache. 3. Der Standort wird nicht ausgemessen. Das 64 cm breite Poster passt durch eine genormte Tür, das darum gebaute Case mit über 80 cm Breite jedoch nicht unbedingt, und auch das Innenmaß des Aufzugs zeigt sich oft erst vor Ort. 4. Ein in der Kälte transportiertes Poster wird sofort eingeschaltet. Wegen der Kondensation ist zu warten, bis die Konstruktion die Saaltemperatur annimmt – in der Praxis ein bis zwei Stunden. 5. Das Zubehör lebt getrennt: Netzkabel, Steuerung und Fernbedienung reisen nicht mit dem Poster, und vor Ort zeigt sich, dass etwas fehlt. Bei der Case-Ausführung entfällt dieses Problem. 6. Ein Indoor-Poster wird auf die Straße gebracht, weil das Case es ja schon schützen werde. Die 800 bis 1.200 Nit des Indoor-Panels sind bei Sonnenlicht zu wenig, und sein Gehäuse ist IP31: Für draußen gehört eine IP65-Ausführung mit 5.000 bis 8.000 Nit hin. 7. Für Innenstadtstandorte mit Kopfsteinpflaster werden harte Rollen mit kleinem Durchmesser gewählt, mit denen das Case in Fugen und an Schwellen stecken bleibt. 8. Die Dicke des Posters wird geschätzt statt dem Datenblatt entnommen, dabei kann sie je nach Ausführung zwischen 3 und 10 cm liegen – und das entscheidet, welche Tasche oder welches Fach dazu gehört.
| Kriterium | Klappbare / flach legbare Ausführung | Ausführung im Flightcase (Rollcase) |
|---|---|---|
| Packdicke | Dicke des Posters (je nach Ausführung 3 bis 10 cm) + Polsterung der Tasche | Maß des Posters + gepolstertes Fach und starrer Rahmen in jeder Richtung |
| Bruttotransportgewicht | praktisch das Gewicht des Posters, 30 bis 45 kg | das Anderthalb- bis Zweifache, samt Gewicht des Cases |
| Zeit für Aus- und Einpacken | je Richtung Größenordnung einer Viertelstunde | je Richtung wenige Minuten |
| Erforderliche Personenzahl | 1 Person zum Schieben und Aufstellen, 2 Personen zum Anheben | 1 Person zum Schieben, 2 Personen zum Herausheben |
| Transportfahrzeug | ein größerer Kombi oder Van genügt | der Kleintransporter ist das realistische Minimum |
| Treppe, kleiner Aufzug | kippbar, leichter hineinzubringen | eine Breite über 80 cm kann eine Grenze setzen |
| Schadensrisiko bei vielen Ortswechseln | hoch: Die Tasche schützt gegen Kratzer und Staub, nicht gegen Stöße | gering: gepolstertes Fach, starrer Rahmen, Eckschutz |
| Lagerung zwischen zwei Einsätzen | es braucht einen eigenen geschlossenen, temperierten Platz | das Case ist selbst der Lagerplatz |
| Ideale Zahl der Ortswechsel im Jahr | bis 3 bis 8 Standortwechsel im Jahr | über 8 im Jahr, beim Verleiher unbegrenzt |
| In der Mietflotte, beim Verleiher | nicht empfehlenswert | praktisch verpflichtend |
| Kostenwirkung | niedrigerer Einstieg, wiederkehrende Arbeitsstunden und Risiko | einmaliger Mehraufwand, geringeres Betriebsrisiko |
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