Kurz gesagt

Das mobile LED-Poster gibt es in zwei Ausführungen: Bei der einen lässt sich der Fuß einklappen oder abnehmen, und das Poster reist flach gelegt in einer weichen Tasche, bei der anderen bekommt dasselbe starre Poster ein gepolstertes Flightcase auf Rollen. Ein genormtes Panel von 640 x 1920 mm liefert 1,23 m² Displayfläche, seine Dicke liegt je nach Ausführung bei rund 3 bis 10 cm und sein Gewicht laut Herstellerdatenblättern typischerweise bei 30 bis 45 kg. Die Entscheidung hängt dennoch nicht am Gewicht, sondern an der Zahl der Ortswechsel: Bis zu acht Standortwechseln im Jahr ist die klappbare, flach legbare Ausführung wirtschaftlicher, darüber das gepolsterte Rollcase. Das Eigengewicht des Cases ist beachtlich – das Bruttotransportgewicht wächst typischerweise auf das Anderthalb- bis Zweifache –, dafür verkürzt sich das Ein- und Auspacken je Richtung von der Größenordnung einer Viertelstunde auf wenige Minuten, und der Transportstoß, eine der häufigsten Schadensursachen mobiler Displays, ist praktisch ausgeschlossen. Bei Mietgeräten ist die Frage weitgehend für Sie entschieden: In Mietflotten reisen fast ausschließlich Poster im Case, weil ein Stück im Jahr durch mehrere Dutzend Handgriffe geht. Soll die Fläche über vier bis sechs Quadratmeter hinauswachsen oder ein liegendes, individuell geformtes Bild zeigen, sprechen wir nicht mehr von einem Poster, sondern von einer aus Kabinetten gebauten mobilen LED-Wand.

Vergleich2026-08-17

Mobiles LED-Poster: klappbare Ausführung oder Flightcase?

Zwei mobile LED-Poster liefern dasselbe Bild, und doch zahlen Sie am Ende der ersten Saison ganz Unterschiedliches dafür – und der Unterschied liegt nicht im Display, sondern darin, wie es reist. Bei der einen Ausführung lässt sich der Fuß einklappen oder abnehmen, und das Poster geht flach gelegt in einer weichen Tasche in den Kofferraum. Bei der anderen bekommt dasselbe starre Poster ein gepolstertes Rollcase.

Hordozható LED poszter összecsukható vagy szállítóbőröndös kivitel

Was klappbar und Flightcase genau bedeuten – die Displayfläche ist in keiner Ausführung faltbar

Das lohnt sich zu klären, denn der Sprachgebrauch führt in die Irre: Die Displayfläche eines mobilen LED-Posters ist in keiner Ausführung faltbar. Die bildgebenden Module sitzen in einem starren Aluminiumrahmen, und dieser Rahmen biegt sich nicht. Was die Umgangssprache klappbar nennt, ist die Unterkonstruktion: Der Rollfuß oder der T-förmige Fuß lässt sich einklappen beziehungsweise abnehmen, und das Poster reist flach gelegt in einer weichen, gepolsterten Tasche. Die Dicke der Posterplatte streut je nach Ausführung erheblich: Vom ultradünnen Panel mit rund 3 cm bis zum robusteren Gehäuse um 10 cm kommt alles vor, lesen Sie das deshalb im Datenblatt nach, statt es zu schätzen. Bei der Flightcase-Ausführung bekommt dasselbe starre Poster ein eigenes gepolstertes Fach in einem Rollcase aus Sperrholz oder aus einer Aluminium-Multiplex-Konstruktion, samt Zubehör. Brauchen Sie tatsächlich eine aufrollbare Fläche, ist das bereits eine andere Produktkategorie: die auf einem flexiblen Träger aufgebaute ausrollbare LED-Wand, die als Bühnenhintergrund verwendet wird.

Die Entscheidung fällt über die Zahl der Ortswechsel, nicht über den Preis des Posters

Gehen Sie nicht vom Gerätepreis aus, sondern davon, wie oft es im Jahr in menschliche Hände kommt. Bei null bis zwei Standortwechseln ist die Verpackung praktisch gleichgültig: Dann steht das Poster an der Wand montiert oder auf festem Fuß, und die Frage stellt sich gar nicht. Bei drei bis acht Ortswechseln im Jahr – saisonale Kampagnen, einige Messen, ein bis zwei Firmenveranstaltungen – ist die klappbare, flach legbare Ausführung wirtschaftlicher, denn Preis und Volumen des Cases amortisieren sich bei so wenigen Anlässen nicht. Über acht Ortswechsel im Jahr dreht sich das Bild jedoch: Ab da ist das gepolsterte Rollcase kein Komfortposten, sondern Risikomanagement. Bei Veranstaltungsagenturen, Verleihern und Wanderausstellungen wächst diese Zahl schnell auf mehrere Dutzend, dort ist das Case keine Option, sondern Grundausstattung.

Gewicht und Packvolumen: Was der Transporter schluckt

Ein genormtes LED-Poster von 640 x 1920 mm liefert 1,23 m² Displayfläche, sein Gewicht liegt laut Herstellerdatenblättern typischerweise bei 30 bis 45 kg – erheblich mehr, als man nach dem Wort mobil erwarten würde, und im Einklang damit, dass laut unseren eigenen Indoor-Moduldatenblättern schon das spezifische Gewicht 23 bis 26 kg/m² beträgt. Daraus folgen zwei praktische Dinge. Das eine: Auf dem Rollfuß schiebt es eine Person, doch das Anheben – ins Fahrzeug hinein, aus dem Fahrzeug heraus, aus dem Case herausheben – ist bereits Sache von zwei Personen, zumal das Poster fast zwei Meter lang ist. Das andere: Flach gelegt und in der Tasche passt das Poster auf die umgeklappte Rückbank eines größeren Kombis oder Vans, wenn der Laderaum zwei Meter Länge erreicht und das Poster liegend und unterstützt reist. Das gepolsterte Flightcase ist in jeder Richtung einige Zentimeter größer als das Poster, dazu kommt die Höhe der Rollen, und sein Eigengewicht ist beachtlich: Nach den Brutto- und Nettogewichtsangaben der Hersteller wächst das zu transportierende Gewicht typischerweise auf das Anderthalb- bis Zweifache. Bei einem Poster passt das noch in einen Kleintransporter, bei drei bis vier Postern wechselt es dagegen die Fahrzeugklasse, und das schlägt sich bei jedem einzelnen Mal in den Frachtkosten nieder.

Aufbau- und Packzeit: Hier holt das Case seinen Preis herein

Bei der klappbaren Ausführung besteht die Arbeit vor Ort aus dem Auspacken der Tasche, dem Anbringen des Fußes, der Verkabelung und am Ende aus demselben sorgfältigen Wiederverpacken. Das ist je Richtung eine Größenordnung von einer Viertelstunde und verlangt Aufmerksamkeit, denn eine nachlässig wieder eingerollte Tasche schützt auf der nächsten Fahrt nicht mehr. Beim Poster im Case ist der Vorgang ein anderer: Sie rollen das Case hinein, öffnen es, nach dem Herausheben ist das Poster im Wesentlichen fertig, und das Case bleibt als Lager stehen. Das sind je Richtung wenige Minuten. Bei einer einzigen Veranstaltung verschwindet der Unterschied im Trubel des Tages, nach zwanzig Veranstaltungen ist er dagegen in Arbeitstagen messbar – genau deshalb liefern die meisten Verleiher im Case.

Schadensrisiko: Die Verpackung ist eine der Garantiebedingungen

Eine der häufigsten Schadensursachen mobiler LED-Displays ist nicht der Betriebsausfall, sondern der Transport. Die beiden empfindlichsten Punkte des Posters sind die Modulfläche, wo ein punktueller Schlag einen Diodenausfall verursacht, und die Rahmenecke, denn ein Eckenstoß kann die Modulebene verschieben, was sich am Bildrand als sichtbare Naht zeigt. Eine weiche Tasche schützt dagegen nur begrenzt: Kratzer und Staub hält sie fern, einen Sturz oder ein darauf abgestelltes Case nicht. Das gepolsterte, starre Case mit Eckschutz beseitigt dieses Risiko praktisch. Wichtig zu wissen: Für während des Transports entstandene mechanische Schäden gilt die Herstellergarantie typischerweise nicht – klären Sie das schriftlich, bevor die erste Fahrt startet, und ebenso, was eine erweiterte Garantie oder ein Servicepaket umfasst.

Lagerung zwischen zwei Einsätzen

Die Doppelfunktion des Flightcase besteht darin, dass es nicht nur Transportmittel, sondern auch Lagerplatz ist: Das Poster bleibt darin, senkrecht, in einem eigenen Fach, staubgeschützt, und es lässt sich nichts dagegenlehnen. Das flach gelegte Poster in der Tasche wartet dagegen typischerweise an eine Wand gelehnt auf den nächsten Einsatz, wo es umkippen kann, wo etwas darauf abgestellt werden kann und wo sich Staub auf der Oberfläche absetzt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Temperatur: Ein in einer unbeheizten Lagerhalle gelagertes, kaltes Poster bekommt beim Hineinbringen in einen warmen Saal Kondenswasser, dann muss vor dem Einschalten gewartet werden, bis die Konstruktion die Saaltemperatur annimmt. In der Praxis bedeutet das eine Akklimatisierung von ein bis zwei Stunden, die im Ablaufplan der Veranstaltung vorab einzuplanen ist, denn feuchte Elektronik einzuschalten ist ein ernsthaftes Risiko.

Treppe, Aufzug, Türbreite: Der Ort setzt die Grenze

Die 64 cm breite Posterplatte passt durch jede genormte Innentür, das darum gebaute Case wächst wegen Polsterung und starrem Rahmen jedoch leicht über 80 cm, was an der Tür eines Altbaus oder in einem engen Treppenauge ein echtes Hindernis ist. Mit der Höhe verhält es sich ähnlich: Ein zwei Meter langes Case passt in einen kleinen Wohnhausaufzug oft nicht einmal schräg hinein, während sich das flach gelegte Poster kippen und so hineinheben lässt – wobei es wegen der 30 bis 45 kg auch dafür zwei Personen braucht. Sind unter Ihren Standorten viele Räume in Obergeschossen ohne Aufzug, ist die klappbare Ausführung die praktischere. Auch die Radgröße ist entscheidend: Ein hartes Rad mit kleinem Durchmesser bleibt auf Kopfsteinpflaster, an Schwellen und an Kabelbrücken hängen, ein gummiertes Rad mit größerem Durchmesser bringt dagegen auch das schwere Case darüber.

Welche Ausführung bei einem Mietgerät zu Ihnen kommt

Wenn Sie nicht kaufen, sondern mieten, ist die Frage weitgehend für Sie entschieden: In Mietflotten reisen praktisch ausschließlich Poster im Case, weil ein einzelnes Stück im Jahr durch mehrere Dutzend Handgriffe geht. Wichtig ist für Sie daraus, was das Angebot enthält: Hin- und Rücktransport, Aufbau vor Ort, das Einspielen des Inhalts oder nur das nackte Gerät. Fragen Sie auch, wer das Risiko eines Transportschadens trägt und ob es eine Selbstbeteiligung gibt. Welche Konstruktion in Ihrem Fall überhaupt besser abschneidet, entscheiden wir nicht hier: Die Amortisationslogik von Miete oder Kauf haben wir in einem eigenen Beitrag durchgeführt, damit sollten Sie beginnen, bevor Sie eine Ausführung wählen.

Wann das Poster nicht genügt: die Schwelle zur mobilen LED-Wand

Die Obergrenze des Posters ist keine technische, sondern eine praktische. Solange es um 1 bis 4 m² Fläche und ein stehendes Bild im Plakatformat geht, ist das Poster in beiden Ausführungen unschlagbar. Über vier bis sechs Quadratmeter, für ein breites liegendes Seitenverhältnis, eine individuelle Form oder einen Bühnenhintergrund braucht es dagegen bereits eine mobile LED-Wand: die Kombination aus Miet-Kabinetten mit Schnellverschluss, Aluminiumtraverse und Transportbox auf Rollen. Dieses System bringt mehr Personen und eine längere Aufbauzeit mit sich, dafür lässt es sich in beliebiger Größe und beliebigem Verhältnis aufbauen, und die Flotte lässt sich später erweitern. Ist der Ort im Freien und gibt es keinen Netzstrom, ist die nächste Stufe der LED-Wand-Anhänger, der auch mit eigenem Stromerzeuger arbeitet, gezogen ankommt und mit einer Hubvorrichtung aufgerichtet wird.

Einsatz im Freien: Das Case macht aus einem Indoor-Poster kein Outdoor-Gerät – Helligkeit, Schutzart und die zulässige Obergrenze

Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass ein robustes Flightcase ein Poster für die Nutzung auf der Straße tauglich mache. So ist es nicht: Die Schutzart gehört dem Gehäuse des Displays, nicht dem Case. Im Innenbereich liegt der Bedarf bei 600 bis 1.200 Nit, und unsere eigenen Indoor-Module liefern 800 bis 1.200 Nit – im geschlossenen Raum reicht das mehr als aus, in direktem Sonnenlicht dagegen nicht, und Indoor-Module haben zudem die Schutzart IP31, sind also nicht für dauerhaften Regen und dauerhafte Feuchte ausgelegt. Die Outdoor-Ausführung bekommt dagegen ein geschlossenes Gehäuse mit Schutzart IP65 und eine erheblich höhere Helligkeit: Das fachliche Minimum sind 4.500 bis 5.000 Nit mit automatischer Helligkeitsregelung, und unsere eigenen Outdoor-LED-Module liefern 5.000 bis 8.000 Nit. Es gibt auch eine rechtliche Obergrenze: Kommt das Poster auf öffentlichen Grund oder an einen von öffentlichem Grund aus sichtbaren Ort, gilt es als digitale Werbeanlage, und die zulässige Leuchtdichte – insbesondere nach Sonnenuntergang – kann örtlich begrenzt sein, ebenso kann eine automatisch veränderbare Helligkeit gefordert sein; klären Sie das bei der zuständigen Stelle Ihrer Gemeinde. Die Transportverpackung bleibt davon eine unabhängige Frage, und dort entscheidet ebenso die Zahl der Ortswechsel.

Strom und Ansteuerung: Was mit dem Poster gemeinsam reisen sollte

Der durchschnittliche Betriebsverbrauch einer LED-Fläche liegt allgemein bei 150 bis 300 W/m². Unsere eigenen Moduldatenblätter nennen darin für Indoor-Module 220 bis 280 W/m² und für Outdoor-Module 200 bis 300 W/m², ein Indoor-Poster von 1,23 m² nimmt bei durchschnittlichem Inhalt also rund 270 bis 345 W auf. Der Spitzenwert – weißes Bild bei voller Helligkeit – liegt allgemein bei 600 bis 800 W/m², bei unseren eigenen Indoor-Modulen bei 580 bis 650 W/m², was je Panel rund 710 bis 800 W bedeutet. Ein einzelnes Poster läuft also an jeder gewöhnlichen Netzsteckdose, vier bis fünf Poster schöpfen bei Spitzenlast dagegen bereits die Belastbarkeit eines 16-Ampere-Stromkreises aus, das ist mit dem Veranstaltungsort deshalb vorab abzustimmen. Bei der Ansteuerung ist WLAN bequem, rechnen Sie aber nur mit 10 bis 15 Metern Reichweite, an fremden Orten sollte auf dem Poster deshalb immer auch vorab hochgeladener Inhalt liegen; wollen Sie den Inhalt aus der Ferne und nach Zeitplan aktualisieren, ist die cloudbasierte Ansteuerung mit SIM-Karte der gangbare Weg. Lagern Sie Netzkabel, Steuerung und Fernbedienung mit dem Poster in einer Einheit: Bei der Case-Ausführung ist das gegeben, bei der Taschenvariante muss man eigens darauf achten.

Kostenlogik: Was auf welcher Seite verteuert

Einen konkreten Betrag aus dem Kopf zu nennen wäre irreführend, die Kostenstruktur ist dagegen gut zu erkennen. Die klappbare Ausführung hat die niedrigeren Einstiegskosten, erzeugt dafür wiederkehrende Posten: mehr Arbeitsstunden je Standort, eine höhere Schadenswahrscheinlichkeit und ein Lagerrisiko zwischen zwei Einsätzen. Die Case-Ausführung bedeutet einen einmaligen Mehraufwand – Preis des Cases, größerer Laderaumbedarf, Stellfläche –, senkt jedoch die Arbeitszeit vor Ort und die Häufigkeit von Reparaturen und hält den Zustand des Geräts besser, was auch beim Weiterverkauf zählt. Der Wendepunkt liegt dort, wo das Produkt aus jährlicher Ortswechselzahl und Arbeitszeit je Anlass die einmaligen Kosten des Cases übersteigt; bei regelmäßiger Veranstaltungsnutzung tritt das typischerweise schon in der ersten Saison ein.

Fünf Fragen, die es in fünf Minuten entscheiden

Erstens: Wie oft bewegen Sie es im Jahr? Unter acht Mal die Tasche, darüber das Case. Zweitens: Wer packt? Wechselndes, nicht eingewiesenes Personal – dann ist das Case fehlertoleranter, weil es nichts falsch wieder zu verpacken gibt. Drittens: Wie sind die Standorte? Viele Obergeschosse ohne Aufzug und enge Treppen sprechen für die Tasche, ebene Ladeflächen und Rampen für das Case. Viertens: Wo lagern Sie zwischen zwei Veranstaltungen? Haben Sie kein geschlossenes, temperiertes Lager, ist das Case selbst das Lager. Fünftens: Würden Sie es jemals vermieten? Wenn ja, das Case, denn in einer Mietflotte ist die Verpackung Teil der Dienstleistung. Zeigen bei drei oder mehr Fragen die Antworten in dieselbe Richtung, steht die Entscheidung.

Experten-Tipp

Zählen Sie nicht Kilometer, sondern Handgriffe. An einem durchschnittlichen Einsatztag kommt das Poster sechs- bis achtmal in menschliche Hände: aus dem Lager heraus, ins Fahrzeug hinein, aus dem Fahrzeug heraus, in den Saal hinein und dann dasselbe zurück. Zehn Veranstaltungen im Jahr bedeuten so 60 bis 80 Bewegungen, und die Schadenswahrscheinlichkeit ist zu dieser Zahl proportional, nicht zur gefahrenen Strecke. Wenn Sie den Preis des Cases abwägen, vergleichen Sie ihn nicht mit dem Preis des Posters, sondern damit, was ein einziger Modultausch plus eine ausgefallene Veranstaltung kostet. In der Praxis zeigt sich in der zweiten bis dritten Saison bei jedem regelmäßig gereisten Poster, auf welcher Seite falsch gespart wurde.

Häufige Fehler

1. Die Verpackung wird als letzter Posten bestellt, dabei entscheidet die Transportart, welche Ausführung die richtige ist. Ein Case nachträglich fertigen zu lassen ist immer umständlicher, weil das Fach auf das konkrete Postermaß zugeschnitten werden muss. 2. Das Gewicht des Posters wird unterschätzt. Ein Panel von 640 x 1920 mm wiegt typischerweise 30 bis 45 kg, lässt sich auf dem Rollfuß also schieben, doch das Anheben ist Sache von zwei Personen – und mit dem Case wächst das zu transportierende Gewicht auf das Anderthalb- bis Zweifache. 3. Der Standort wird nicht ausgemessen. Das 64 cm breite Poster passt durch eine genormte Tür, das darum gebaute Case mit über 80 cm Breite jedoch nicht unbedingt, und auch das Innenmaß des Aufzugs zeigt sich oft erst vor Ort. 4. Ein in der Kälte transportiertes Poster wird sofort eingeschaltet. Wegen der Kondensation ist zu warten, bis die Konstruktion die Saaltemperatur annimmt – in der Praxis ein bis zwei Stunden. 5. Das Zubehör lebt getrennt: Netzkabel, Steuerung und Fernbedienung reisen nicht mit dem Poster, und vor Ort zeigt sich, dass etwas fehlt. Bei der Case-Ausführung entfällt dieses Problem. 6. Ein Indoor-Poster wird auf die Straße gebracht, weil das Case es ja schon schützen werde. Die 800 bis 1.200 Nit des Indoor-Panels sind bei Sonnenlicht zu wenig, und sein Gehäuse ist IP31: Für draußen gehört eine IP65-Ausführung mit 5.000 bis 8.000 Nit hin. 7. Für Innenstadtstandorte mit Kopfsteinpflaster werden harte Rollen mit kleinem Durchmesser gewählt, mit denen das Case in Fugen und an Schwellen stecken bleibt. 8. Die Dicke des Posters wird geschätzt statt dem Datenblatt entnommen, dabei kann sie je nach Ausführung zwischen 3 und 10 cm liegen – und das entscheidet, welche Tasche oder welches Fach dazu gehört.

Klappbares LED-Poster und Ausführung im Flightcase im Vergleich
KriteriumKlappbare / flach legbare AusführungAusführung im Flightcase (Rollcase)
PackdickeDicke des Posters (je nach Ausführung 3 bis 10 cm) + Polsterung der TascheMaß des Posters + gepolstertes Fach und starrer Rahmen in jeder Richtung
Bruttotransportgewichtpraktisch das Gewicht des Posters, 30 bis 45 kgdas Anderthalb- bis Zweifache, samt Gewicht des Cases
Zeit für Aus- und Einpackenje Richtung Größenordnung einer Viertelstundeje Richtung wenige Minuten
Erforderliche Personenzahl1 Person zum Schieben und Aufstellen, 2 Personen zum Anheben1 Person zum Schieben, 2 Personen zum Herausheben
Transportfahrzeugein größerer Kombi oder Van genügtder Kleintransporter ist das realistische Minimum
Treppe, kleiner Aufzugkippbar, leichter hineinzubringeneine Breite über 80 cm kann eine Grenze setzen
Schadensrisiko bei vielen Ortswechselnhoch: Die Tasche schützt gegen Kratzer und Staub, nicht gegen Stößegering: gepolstertes Fach, starrer Rahmen, Eckschutz
Lagerung zwischen zwei Einsätzenes braucht einen eigenen geschlossenen, temperierten Platzdas Case ist selbst der Lagerplatz
Ideale Zahl der Ortswechsel im Jahrbis 3 bis 8 Standortwechsel im Jahrüber 8 im Jahr, beim Verleiher unbegrenzt
In der Mietflotte, beim Verleihernicht empfehlenswertpraktisch verpflichtend
Kostenwirkungniedrigerer Einstieg, wiederkehrende Arbeitsstunden und Risikoeinmaliger Mehraufwand, geringeres Betriebsrisiko
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Häufige Fragen zum Thema

Lässt sich ein LED-Poster zusammenklappen wie ein Roll-up?

Nein. Die Displayfläche eines mobilen LED-Posters sitzt in einem starren Aluminiumrahmen und ist nicht faltbar. Klappbar sind der Fuß und die Unterkonstruktion: Nach deren Einklappen oder Abnehmen lässt sich das Poster flach gelegt in einer weichen, gepolsterten Tasche transportieren. Die Dicke des Panels unterscheidet sich je Ausführung und bewegt sich etwa zwischen 3 und 10 cm, prüfen Sie das im Datenblatt. Brauchen Sie tatsächlich eine aufrollbare Fläche, ist die auf flexiblem Träger aufgebaute ausrollbare LED-Wand das passende Produkt, die als Bühnenhintergrund verwendet wird.

Passt ein LED-Poster in einen Pkw?

Ein genormtes Poster von 640 x 1920 mm passt flach gelegt in der Tasche auf die umgeklappte Rückbank eines größeren Kombis oder Vans, wenn der Laderaum zwei Meter Länge erreicht und das Poster liegend und unterstützt reist. Für das Hinein- und Herausheben braucht es wegen der 30 bis 45 kg und der fast zwei Meter Länge allerdings zwei Personen. Im Flightcase ist der Pkw nicht mehr realistisch: Das Case ist in jeder Richtung größer und das Bruttogewicht weit höher, dafür ist der Kleintransporter das realistische Minimum.

Darf ich das mobile LED-Poster auf die Straße stellen?

Nur in Outdoor-Ausführung, und prüfen Sie dazu auch die örtlichen Vorgaben. Das Indoor-Poster arbeitet mit 800 bis 1.200 Nit Helligkeit und der Schutzart IP31, was bei Sonnenlicht zu wenig und bei Regen riskant ist; für draußen braucht es ein IP65-Gehäuse und mehr Helligkeit, das fachliche Minimum sind 4.500 bis 5.000 Nit mit automatischer Regelung, unsere eigenen Outdoor-Module liefern 5.000 bis 8.000 Nit. Kommt das Poster auf öffentlichen Grund oder an einen von öffentlichem Grund aus sichtbaren Ort, gilt es als digitale Werbeanlage: Die zulässige Leuchtdichte kann örtlich begrenzt sein, insbesondere nach Sonnenuntergang, und eine automatisch veränderbare Helligkeit kann gefordert sein. Klären Sie das bei der zuständigen Stelle Ihrer Gemeinde. Dies ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung.

Was kostet die Miete eines LED-Posters?

Die Miete setzt sich aus drei Posten zusammen: der Tages- oder Einzelgebühr des Geräts, dem Hin- und Rücktransport sowie dem optionalen Aufbau vor Ort und der Inhaltserstellung. Die Gebühr hängt stark von der Mietdauer ab – zwischen dem Tagessatz einer Wochenendmiete und dem einer Monatsmiete liegt ein Vielfaches –, ferner von der Auflösung des Posters und davon, ob es sich um eine Indoor- oder eine Outdoor-Ausführung handelt. Verlangen Sie bei der Angebotsanfrage immer eine detaillierte Aufschlüsselung, denn Transport und Bedienpersonal sind oft eigene Zeilen. Den Vergleich von Miete und Kauf haben wir in einem eigenen Beitrag durchgeführt.

Ist das Flightcase in der Miete enthalten?

Bei der Miete gehört das Case in der Regel zum Gerät und ist kein gesonderter Posten, denn es liegt im eigenen Interesse des Vermieters, dass das Poster unversehrt zurückkommt. Beim Kauf ist das Case dagegen typischerweise optionales Zubehör, das gesondert zu bestellen ist. Wenn Sie kaufen und regelmäßig bewegen wollen, lohnt es sich, es gemeinsam mit dem Poster zu bestellen, denn das Fach ist auf das konkrete Maß zuzuschneiden.

Wie viele Personen braucht es für den Aufbau eines LED-Posters beziehungsweise einer mobilen LED-Wand?

Auf dem Rollfuß schiebt und stellt auch eine Person das Poster auf, das Anheben – ins Fahrzeug hinein, aus dem Fahrzeug heraus, aus dem Case herausheben – ist wegen der 30 bis 45 kg jedoch mit zwei Personen sicher. Bei einer aus Kabinetten gebauten mobilen LED-Wand sollten Sie bereits mit einem Team von zwei bis drei Personen rechnen: Dort ist auch die Traverse zusammenzubauen, die Kabinette sind einzeln aufzureihen, und die Verkabelung ist komplexer.

Verträgt ein LED-Poster wöchentliche Transporte?

Es verträgt sie, wenn die Verpackung dafür gemacht ist. Unsere Moduldatenblätter nennen einheitlich 100.000 Betriebsstunden, was bei 12 Stunden Nutzung täglich rund 23 Jahre Betrieb bedeutet, also deutlich über 20 Jahren liegt. Das ist ein Wert vom Typ L50: keine Frist bis zum Durchbrennen, sondern der Punkt, an dem die Helligkeit auf die Hälfte des Ausgangswerts fällt. In der Praxis setzt also nicht die Lebensdauer die Grenze, sondern die mechanische Beanspruchung. Bei wöchentlicher Bewegung sind das gepolsterte Rollcase und ein regelmäßiges, vollflächiges Prüfbild – getrennt Rot, Grün, Blau und Weiß – das, was über Jahre ein gleichmäßiges Bild erhält.

Wie viel Strom verbraucht ein LED-Poster auf einer Veranstaltung?

Der durchschnittliche Betriebsverbrauch liegt allgemein bei 150 bis 300 W/m², unsere eigenen Indoor-Moduldatenblätter nennen 220 bis 280 W/m², ein Poster von 1,23 m² nimmt bei durchschnittlichem Inhalt also rund 270 bis 345 W auf – das läuft problemlos an einer gewöhnlichen Steckdose. In der Spitze, bei weißem Bild mit voller Helligkeit, liegt der allgemeine Wert bei 600 bis 800 W/m², bei unseren Indoor-Modulen bei 580 bis 650 W/m², je Panel also rund 710 bis 800 W. Bei vier bis fünf Postern schöpft die Spitzenlast deshalb bereits die Belastbarkeit eines 16-Ampere-Stromkreises aus, was mit dem Veranstaltungsort vorab abzustimmen ist.

Was tun, wenn das Poster in der Kälte gereist ist?

Schalten Sie es nicht sofort ein. Auf der kalten Oberfläche schlägt sich im warmen Saal Feuchtigkeit nieder, und das Einschalten feuchter Elektronik kann einen Kurzschluss verursachen. Lassen Sie das Poster ausgepackt oder im spaltbreit geöffneten Case akklimatisieren, bis es die Saaltemperatur annimmt – in der Praxis ein bis zwei Stunden. Deshalb lohnt es sich, die Anlieferung im Ablaufplan der Veranstaltung deutlich vor den Beginn zu legen.

Lassen sich mehrere LED-Poster zu einer größeren Fläche zusammenfügen?

Mehrere Poster lassen sich nebeneinanderstellen und per Software als eine einzige Fläche ansteuern, sodass sich auch ein breiteres, zusammenhängendes Bild aufbauen lässt. Zwei Grenzen sollten Sie kennen: Zwischen den Rahmen der Poster bleibt typischerweise eine dünne Naht, die aus der Nähe sichtbar ist, und jedes Stück ist einzeln zu transportieren, aufzustellen und mit Strom zu versorgen. Über vier bis sechs Quadratmeter ist eine mobile LED-Wand aus Kabinetten deshalb in der Regel günstiger und schöner.

Was passiert, wenn während des Transports ein Modul beschädigt wird?

Bei modularem Aufbau ist der Tausch eines einzelnen Moduls typischerweise eine Sache von Minuten, wenn genau derselbe Typ als Ersatz auf Lager liegt. Der Tausch bleibt dann unbemerkt, wenn die LEDs des Ersatzmoduls aus derselben Farb- und Helligkeitsselektion stammen wie die verbauten; andernfalls wird das frische Modul heller oder anders getönt als seine Nachbarn, und der Fleck bleibt jahrelang sichtbar. Deshalb lohnt es sich, schon beim Kauf gleichzeitig mit dem Poster ein Ersatzmodul zu bestellen und es im selben Case zu lagern.

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