Röviden

Wir bauen LED-Wände für Innenräume und für den Außenbereich und montieren sie am Standort des Kunden. Diese Seite erklärt, welche Wandmaße durch das Modulraster überhaupt entstehen können, welcher Pixelabstand zu welcher Leseentfernung gehört, wie hell eine Fläche an einer Fassade sein muss und über welche Wege der Bildinhalt später auf den Schirm kommt.

Austria · 136 km vom Werk in Győr

LED-Wand Wiener Neustadt — Fertigung, Montage, Angebot

Wiener Neustadt liegt von unserer Fertigung in Győr 136 Straßenkilometer entfernt. Für die Projektabwicklung bedeutet diese Zahl mehr als eine Reisezeit: Sie erlaubt ein Aufmaß am Vormittag und die Rückkehr am selben Abend. Ein Termin am Hauptplatz, eine zweite Besichtigung im Wirtschaftspark und ein kurzer Blick auf die Anlieferungssituation bei der Arena Nova passen in einen einzigen Arbeitstag. Bei jedem Auftrag außerhalb Ungarns weisen wir Anfahrt und Auslandszulage als getrennte Positionen im Angebot aus, damit nachvollziehbar bleibt, welcher Anteil auf die Reise entfällt.

Rastermaß und mögliche Wandgrößen

Warum 32 mal 16 Zentimeter die Planung bestimmen

Jedes Modul ist quer aufgebaut: 32 Zentimeter in der Breite, 16 Zentimeter in der Höhe. Daraus ergibt sich eine harte Planungsregel. Die Breite der fertigen Fläche ist immer ein Vielfaches von 32 Zentimetern, die Höhe ein Vielfaches von 16 Zentimetern. Ein Wunschmaß von 3,00 mal 1,70 Metern ist damit nicht baubar; erreichbar sind 2,88 oder 3,20 Meter Breite bei 1,60 oder 1,76 Meter Höhe. Deshalb sollte die Fläche besprochen werden, bevor Maurer oder Schlosser die Nische herstellen. Wird die Öffnung zuerst gebaut und das Raster erst danach geprüft, bleiben Randstreifen übrig, die mit Blenden kaschiert werden müssen. Ein zehnminütiges Telefonat vor dem Bauabschnitt spart diesen Aufwand vollständig.

Pixelabstand nach Betrachtungsdistanz

Vom Schaufenster bis zur Fassade an der Ausfallstraße

Der Pixelabstand wird nicht nach Geschmack gewählt, sondern nach der Entfernung, aus der gelesen wird. Steht der Betrachter ein bis drei Meter vor der Scheibe, wie in einem Geschäftslokal in der Innenstadt, arbeiten wir mit P1.5 bis P2.5. Bei Sitzreihen oder Empfangsbereichen ab etwa vier Metern genügt P2.5 bis P4. Flächen, die über einen Parkplatz oder von der Fahrbahn aus gesehen werden, laufen mit P4 bis P8 deutlich wirtschaftlicher. Weniger Bauteile pro Quadratmeter senken den Preis, und aus 15 Metern Abstand nimmt das Auge den Unterschied ohnehin nicht mehr wahr. Ein zu feiner Pixelabstand an einer Fassade ist bezahlte Auflösung, die niemand sieht.

Außenmontage und Schutzart

IP65 und 4500 bis 5500 nit

Alles, was ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist, führen wir in Schutzart IP65 aus. Die Betriebshelligkeit liegt bei 4500 bis 5500 nit, damit das Bild auch bei direkter Sonneneinstrahlung am Nachmittag lesbar bleibt. Diese Reserve ist kein Luxus: Eine nach Westen gerichtete Fläche an einem Betriebsgebäude im Wirtschaftspark steht im Sommer stundenlang in vollem Licht. Nachts wird die Leistung heruntergeregelt. Eine Fläche, die tagsüber mit voller Helligkeit arbeitet, würde im Dunkeln blenden und wirkt unruhig. Die Absenkung läuft nach Zeitplan oder über einen Helligkeitssensor und ist Teil der Inbetriebnahme, nicht ein späteres Extra.

Innenanwendungen in Foyers und Verkaufsflächen

700 bis 800 nit als Arbeitsbereich

In geschlossenen Räumen liegt die sinnvolle Helligkeit bei 700 bis 800 nit. Im Fischapark, in einem Bankfoyer oder in einem Ausstellungsraum reicht dieser Wert vollkommen aus, und die Fläche bleibt über Stunden hinweg angenehm zu betrachten. Im Innenbereich verschiebt sich der Aufwand vom Wetterschutz zur Montage. Gefragt sind ein sauberer Rahmen, ein eben ausgerichteter Untergrund und verdeckte Kabelwege. Bei Trockenbauwänden prüfen wir vorab die Tragfähigkeit und schlagen bei Bedarf eine hinterlegte Unterkonstruktion vor.

Das LED-Poster mit eingebauter Steuerung

Warum bei 136 Kilometern trotzdem oft das Poster gewählt wird

Wiener Neustadt liegt 136 Kilometer von unserer Fertigung entfernt; eine Montage ist hier eine Tagesfahrt und kein Entsendeprojekt. Das Poster wird deshalb aus einem anderen Grund gewählt: Es bringt seine gesamte Technik mit. Der Controller sitzt im Gerät und ist wahlweise über WLAN oder über eine UTP-Netzwerkleitung erreichbar; ein Audioanschluss ist vorhanden, sodass auch vertonte Beiträge laufen. Es gibt keinen Medienschrank, keinen zusätzlichen Rechner und kein Kabel, das quer durch ein fremdes Gebäude gezogen werden müsste. Für eine Filiale im Fischapark oder eine Ordination in der Innenstadt ist das der entscheidende Unterschied. Die EDV-Abteilung muss nichts freigeben, der Hausverwaltung ist nichts anzuzeigen, und die Inhalte pflegt dieselbe Person, die auch die Auslage gestaltet. Wo eine große Fläche fest an der Fassade sitzen soll, planen wir weiterhin die montierte Ausführung samt Signalweg und Elektroanschluss.

Gewährleistung, Ersatzmodule und Servicefahrten

136 Kilometer als praktischer Vorteil

Je nach Ausführung geben wir ein oder zwei Jahre Gewährleistung. Zur Lieferung gehören Ersatzmodule, die beim Kunden bleiben. Fällt ein einzelnes Modul aus, wird es getauscht, ohne dass die Wand tagelang stillsteht. Die geringe Entfernung wirkt sich hier direkt aus. Ein Servicetermin in Wiener Neustadt ist ein Tagesauftrag, kein mehrtägiger Einsatz. In der Praxis lassen sich viele Fragen ohnehin aus der Ferne klären, weil die Steuerung über das Netz erreichbar ist und wir Einstellungen prüfen können, bevor überhaupt jemand ins Auto steigt.

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