Sie planen eine dauerhafte LED-Fläche für eine Halle, einen Schauraum oder eine Außenwand in Lustenau. Wir fertigen die Anlage in Ungarn, liefern sie komplett vorkonfiguriert an, montieren sie in einem geschlossenen Einsatz und übergeben sie mit Dokumentation und Ersatzmodulen. Die folgenden sechs Fragen sind jene, die in Vorarlberger Projekten regelmäßig zuerst gestellt werden.
LED-Wand Lustenau — Fertigung, Montage, Angebot
Lustenau ist der am weitesten entfernte Ort, an dem wir arbeiten: 742 Kilometer trennen die Marktgemeinde im unteren Rheintal von unserer Halle in Győr. Diese Zahl verändert die Planung grundlegend. Eine Anlage, die wir hier montieren, muss so ausgelegt sein, dass sie über Jahre ohne unsere Anwesenheit läuft — fernwartbar, mit reichlich Reserveteilen vor Ort, mit dokumentierter Verkabelung. Dazu passt die Gemeinde selbst: Betriebe im Millennium Park, Zulieferer der einstigen Stickereiindustrie und grenznahe Handelsfirmen denken in langen Nutzungszeiträumen, nicht in Saisonen.
Wie entsteht aus Ihrer Wandfläche ein Modulraster?
Rechnen mit 32 und 16 Zentimetern
Die Bauteile sind quer formatiert: horizontal messen sie 32 Zentimeter, vertikal 16. Ihre fertige Fläche entsteht also nur in diesen Schritten. Wollen Sie eine Stirnwand von etwa fünf Metern bespielen, landen Sie bei 4,80 Meter — fünfzehn Bauteile in der Reihe — und dazu passend bei 2,72 Meter Höhe aus siebzehn Reihen. Für einen Schauraum an der Reichsstraße bedeutet das: Wir messen die Wand vor der Bestellung genau ein, weil eine Abweichung von zehn Zentimetern in der Praxis eine ganze Modulreihe entscheidet.
Welcher Pixelabstand passt zu Ihrer Halle?
Ableiten aus dem kürzesten Standort des Betrachters
In einer Produktions- oder Lagerhalle im Millennium Park steht niemand zwei Meter vor der Anzeige; gelesen wird aus fünfzehn oder zwanzig Metern, oft im Vorbeifahren mit dem Stapler. Dafür genügt ein grober Raster von P4 bis P8, der zugleich robuster und günstiger ist. Ein Schauraum, in dem Kunden bis auf Armlänge herangehen, braucht dagegen P1.5 bis P2.5. Dazwischen, etwa in einem Empfangsbereich oder Besprechungsraum, liegt P2.5 bis P4. Wer hier zu fein wählt, zahlt für Auflösung, die aus der realen Position niemand wahrnimmt.
Was ändert sich bei einer Außenwand im Rheintal?
Nässe, Föhn und Gegenlicht
Außen gebaute Flächen führen wir in IP65 aus und fahren sie mit 4500 bis 5500 Nit, sonst verschwindet das Bild an einem hellen Tag über dem Rheindamm. Das Klima im Talboden bringt zusätzlich viel Feuchtigkeit und im Winter rasche Temperaturwechsel, wenn der Föhn einfällt. Wir legen deshalb die Kabeldurchführungen nach unten, damit Kondensat abläuft, und dimensionieren die Unterkonstruktion für Windlast eher großzügig. Innen genügen 700 bis 800 Nit, weil dort das Gegenlicht fehlt.
Wie planen wir 742 Kilometer Anfahrt?
Vorlauftag, Nächtigung, ein durchgezogener Einsatz
Die Fahrt quer durch Österreich lässt sich nicht in einen Arbeitstag pressen. Wir reisen am Vortag an, nächtigen in der Region und beginnen am Morgen ausgeruht mit der Montage. Genau deshalb bündeln wir alles, was mit der Anlage zu tun hat, in diesen einen Einsatz: Aufmaßkontrolle, Unterkonstruktion, Montage, Kalibrierung und Einschulung Ihres Personals. Anfahrt, Nächtigung und Taggeld erscheinen im Angebot als eigene, nachvollziehbare Zeilen und sind nicht in den Flächenpreis eingerechnet.
Was enthalten Gewährleistung und Ersatzteilpaket?
Vorsorge statt Anfahrt
Wir geben ein oder zwei Jahre Gewährleistung, je nach Vereinbarung. Bei einem Objekt in dieser Entfernung schnüren wir das Ersatzteilpaket bewusst größer: mehrere Reservemodule, ein Ersatznetzteil und eine Empfangskarte bleiben bei Ihnen im Haus. Ein Modultausch ist eine Arbeit von Minuten, für die kein Fachbetrieb anreisen muss — wir schulen bei der Übergabe eine Person aus Ihrem Team darauf ein und begleiten den ersten Tausch über Video, statt dass Sie tagelang auf ein dunkles Feld schauen.
Was spricht auf 742 Kilometern für das LED-Poster?
Zustellung statt Montageeinsatz
Alles, was auf dieser Seite über Vorlauftag, Nächtigung und einen zweitägigen Einsatz steht, gilt für die montierte Wand. Für das LED-Poster gilt nichts davon. Die Einheit verlässt unser Werk auf einer Palette, kommt per Spedition ins Rheintal und wird von Ihren Leuten ausgepackt, an ihren Platz gefahren und eingesteckt. Ein Hubsteiger wird nicht gebraucht, ein Befestigungspunkt ebenso wenig — und ein Platz in unserem Montagekalender auch nicht. Für einen Schauraum im Millennium Park oder den Empfang eines Stickereibetriebs heißt das: Die Fläche arbeitet in der Woche der Lieferung und nicht im nächsten freien Reisefenster. Wer die große montierte Anlage ohnehin plant, gewinnt damit Zeit. Das Poster läuft bereits, während über Fassade, Unterkonstruktion und Endmaß noch gesprochen wird.

