Unsere Flächen entstehen aus liegenden Bauteilen von 32 Zentimetern Breite und 16 Zentimetern Höhe. Diese Seite führt vom Licht am Aufstellort über die Bauart und das Raster bis zur Anlieferung nach Bielefeld, 1.018 Straßenkilometer von unserem Werk in Győr entfernt. Und dort, wo eine montierte Anlage schlicht zu viel Aufwand bedeutet, nennen wir Ihnen die Alternative auf Rollen.
LED-Wand Bielefeld — Fertigung, Montage, Angebot
Bielefeld liegt am Nordhang des Teutoburger Waldes, und diese Lage bestimmt mehr an einer Bildfläche, als man zunächst vermutet. Im verglasten Foyer der Stadthalle steht die Sonne gegen Mittag völlig anders als in einem Hörsaal der Universität Bielefeld, und in einer Fertigungshalle bei Schüco herrscht rund um die Uhr dasselbe Kunstlicht. Bevor bei uns über Quadratmeter oder Preise gesprochen wird, klären wir daher eine einzige Frage: Wie hell ist es an dem vorgesehenen Platz zu den Zeiten, in denen tatsächlich jemand hinsieht? Aus dieser Beobachtung folgen Bauart, Leuchtdichte, Rasterweite und am Ende auch die Frage, ob überhaupt eine geschraubte Anlage nötig ist.
Das Licht am vorgesehenen Platz
Zwei Fotos sagen mehr als eine Raumbeschreibung
Wir bitten vor jedem Angebot um zwei einfache Handyaufnahmen der Stelle: eine gegen elf Uhr, eine am späten Nachmittag. Daran erkennen wir, ob Tageslicht seitlich einfällt, ob eine Glasfront gegenüberliegt und wie kräftig die vorhandene Hausbeleuchtung mitspielt. Ein Foyer mit Oberlicht am Kesselbrink verlangt eine ganz andere Auslegung als ein fensterloser Schulungsraum. Im Innenraum arbeiten unsere Flächen mit 700 bis 800 nit, und abends regeln wir davon meist noch etwas herunter, weil sonst geblendet wird. Anders liegt der Fall hinter einer nach Süden gerichteten Schaufensterscheibe an der Bahnhofstraße: Dort steht die Fläche im Trockenen, muss aber gegen direkte Sonne bestehen.
Innenbauweise und Außenbauweise
Der Unterschied steckt nicht nur im Gehäuse
Die wetterfeste Ausführung ist nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser dicht, hat andere Steckverbindungen, eine geschlossene Rückwand und eine deutlich kräftigere Lichtleistung. Sie wiegt mehr, kostet mehr und zieht mehr Strom, weshalb wir sie ausschließlich dort vorschlagen, wo sie gebraucht wird. Für eine Fläche im Ausstellungsraum eines Autohauses in Brackwede genügt die Innenausführung vollständig. An der Straßenfassade eines Betriebs im Süden der Stadt ist sie dagegen zwingend. Dazwischen liegt der Sonderfall Schaufenster: viel Sonne, kein Regen. Dort verbauen wir die hellen Bauteile in einem Innengehäuse und sparen den Aufwand der Abdichtung.
Bauteilraster und Maßkette
Warum aus 4,00 Metern entweder 3,84 oder 4,16 werden
Jedes Bauteil steht quer: 32 Zentimeter in der Breite, 16 in der Höhe. Eine Fläche wächst deshalb seitlich in Sprüngen von 32 Zentimetern und nach oben in Sprüngen von 16. Aus einem Architektenwunsch von 4,00 mal 2,10 Metern wird bei uns entweder 3,84 mal 2,08 oder 4,16 mal 2,24 Meter, und welche Kante Vorrang bekommt, entscheiden Sie. Beide Möglichkeiten zeichnen wir maßstäblich in Ihre Ansicht ein, bevor irgendetwas bestellt wird. Gibt eine Nische oder eine Fensterachse das Maß vor, gehen wir den umgekehrten Weg und suchen die größte Fläche, die in die vorhandene Öffnung hineinpasst.
Rasterweite und erster Zuschauerplatz
P1.5 bis P8, und warum grob nicht schlechter heißt
Ausschlaggebend ist nicht die Größe der Anlage, sondern die Stelle, an der die nächste Person steht. Bei zwei bis drei Metern, etwa an einem Empfangstresen im Ravensberger Park, arbeiten wir mit P1.5 bis P2.5. Sitzt die vorderste Reihe eines Saals fünf bis acht Meter entfernt, genügen P2.5 bis P4. Wird über einen Parkplatz oder eine Fahrbahn hinweg gelesen, ist P4 bis P8 richtig. Das gröbere Raster kostet weniger, verbraucht weniger und hält genauso lange durch. Teuer wird es einzig dann, wenn es am falschen Ort eingebaut wird und die Schrift von nahem auseinanderfällt.
Das LED-Poster ohne Montagetag
Ein Rahmen von 201 Zentimetern, aufgestellt vom eigenen Personal
Ein guter Teil der Bielefelder Anfragen braucht überhaupt keine geschraubte Wand. Das LED-Poster ist ein hochkant stehendes digitales Plakat auf einem fahrbaren Fuß; sein Rahmen ragt 201 Zentimeter hoch, also über Kopfhöhe, sodass das Bild auch in einem gefüllten Raum frei sichtbar bleibt. Montiert wird nichts: hinschieben, Netzstecker setzen, läuft. Gerüst, Hubsteiger, Fassadenanker und eine statische Stellungnahme entfallen sämtlich, und das Aufstellen erledigen Ihre eigenen Leute. Genau darin liegt bei 1.018 Straßenkilometern der Unterschied: Eine feste Anlage bindet einen Vorbereitungstermin, eine Übernachtung und zwei Fahrten, während das Poster noch in derselben Woche in der Filiale an der Bahnhofstraße oder im Wartebereich einer Praxis am Niederwall steht. Es bleibt dabei nicht bei einem Gerät, denn die Ansteuerung lässt sich verketten: Aus mehreren nebeneinandergestellten Postern wird ein einziges durchgehendes Bild. Anfangen können Sie mit einer einzelnen Einheit neben der Kasse und im Folgejahr ergänzen, ohne die erste zu ersetzen. Angeboten wird das Gerät als P1.5 GOB und P2 GOB für Publikum in Griffweite sowie in zwei gröberen Ausführungen mit P2.5.
Anfahrt, Ersatzmodule und Gewährleistung
Getrennte Zeilen statt eines Sammelpreises
Die 1.018 Kilometer nach Bielefeld planen wir als zweitägige Anreise mit einer Übernachtung; bei einer Montage kommt ein Vorbereitungstag hinzu, an dem Untergrund, Stromzuführung und Zugang geprüft werden. Anfahrt und Auslösung führen wir als eigene Positionen auf und rechnen sie nicht in den Flächenpreis hinein, damit Sie unser Angebot mit dem eines ostwestfälischen Anbieters sauber vergleichen können. Zum Lieferumfang gehören Ersatzbauteile aus derselben Fertigungsreihe, sodass ein Tausch vor Ort in Minuten erledigt ist. Ob zwölf oder vierundzwanzig Monate Gewährleistung gelten, steht in derselben Aufstellung.

