Diese Seite beschreibt programmierbare LED-Schriftanzeigen für Chemnitzer Betriebe, mit Schwerpunkt auf dem industriellen Einsatz: was angezeigt werden soll, wie weit die Zeile tragen muss, woher die Zahlen kommen, wie sich das Gerät gegen Staub und Schwingung behauptet, wie montiert und gewartet wird und ob sich das Ganze bei 570 Kilometern Entfernung rechnet.
Laufschrift Chemnitz — Fertigung, Montage, Angebot
Germany · 570 km vom Werk in Győr
In einer Stadt mit so vielen Fertigungsbetrieben ist die Laufschrift selten ein Werbemittel. Sie hängt in der Halle und zeigt Stückzahlen, Taktzeiten, den Stand gegenüber dem Plan oder eine Störmeldung. An der Zentralhaltestelle und entlang der Linien des Chemnitzer Modells erfüllt sie eine ganz andere Aufgabe, nämlich Fahrgastinformation, und am Stadion an der Gellertstraße wieder eine dritte; im Küchwald, wo an Wochenenden Freizeitbetrieb herrscht, eine vierte. Drei Einsatzzwecke, ein Gerätetyp: eine schmale, sehr helle Textfläche, die aus großer Entfernung im Vorbeigehen gelesen wird und deren Inhalt sich ständig ändert.
Was soll die Anzeige eigentlich zeigen?
Eine Zahl, die niemand für eine Entscheidung nutzt, gehört nicht an die Wand
Der häufigste Fehler bei Hallenanzeigen ist zu viel Inhalt. Eine Tafel, die sieben Kennzahlen gleichzeitig zeigt, wird nach zwei Wochen von niemandem mehr angesehen. Nützlich sind Angaben, aus denen im Schichtbetrieb unmittelbar eine Handlung folgt: der Rückstand gegenüber dem Tagesplan, die verbleibende Zeit bis zum nächsten Rüstvorgang, eine Störung an einer bestimmten Anlage. Klären Sie deshalb vor der Bestellung mit den Schichtführern, welche zwei oder drei Angaben sie tatsächlich brauchen. Diese Vorarbeit bestimmt die Gerätegröße stärker als jede technische Überlegung, und sie entscheidet darüber, ob die Anzeige nach einem Jahr noch beachtet wird.
Wie weit muss die Zeile tragen?
Von der Hallentiefe zur Zeichenhöhe
Messen Sie die Entfernung vom Gerät bis zum entferntesten Arbeitsplatz, von dem aus gelesen werden soll. Aus dieser einen Zahl folgt die Zeichenhöhe, und aus der Zeichenhöhe folgt die Bauhöhe des Geräts. In einer Halle mit vierzig Metern Tiefe brauchen Sie deutlich größere Ziffern als über einem Montagetisch, und größere Ziffern bedeuten mehr Modulreihen und damit ein längeres, höheres Gerät. Wer das übergeht, hängt eine Anzeige auf, die nur die vorderen drei Arbeitsplätze bedient. Umgekehrt gilt: Für eine Werkstatt mit zehn Metern Tiefe ist ein großes Gerät verschwendet, und der Preisunterschied ist erheblich.
Woher kommen die Zahlen?
Die Schnittstelle ist der eigentliche Teil des Projekts
Die Anzeige selbst ist der einfache Teil. Aufwändig ist die Frage, aus welcher Quelle die dargestellten Werte kommen. Möglich sind eine Datei auf einem Netzlaufwerk, eine Datenbankabfrage, eine Schnittstelle Ihres Fertigungssteuerungssystems oder ein einfacher Zähler an der Maschine. Wir liefern eine offene Schnittstelle, die Werte per Netzwerk entgegennimmt, sodass Ihre eigene IT die Anbindung nach ihren Regeln umsetzen kann, ohne dass fremde Software auf Ihre Systeme kommt. Beschreiben Sie in der Anfrage, welches System die Zahlen führt und ob es bereits eine auslesbare Schnittstelle besitzt; danach richtet sich der größere Teil des Aufwands.
Was macht Staub und Schwingung mit dem Gerät?
Die Umgebung bestimmt Gehäuse und Montageort
In einer Halle mit Zerspanung liegt feiner Metallstaub in der Luft, der sich auf Kühlkörpern absetzt und leitfähig ist. Wir wählen dafür eine geschlossene, dichte Bauform statt eines belüfteten Gehäuses, auch wenn das die Kühlung anspruchsvoller macht. Wo Pressen oder Hämmer arbeiten, kommt Schwingung hinzu; dort hängen wir das Gerät entkoppelt auf und verzichten auf Steckverbindungen an der Unterseite. In Bereichen mit Emulsionsnebel ist die Reinigbarkeit der Frontscheibe das entscheidende Kriterium. Sagen Sie uns die Umgebungsbedingungen genau, dann bekommen Sie ein Gerät, das dort Jahre hält und nicht Monate.
Wie wird montiert und wer wartet das Gerät?
Erreichbarkeit ist bei der Planung wichtiger als der Preis
Der wichtigste Montagegedanke lautet: Wie kommt jemand später ohne Hubarbeitsbühne an das Gerät heran? Eine Anzeige, die unter dem Hallendach hängt und nur mit gemieteter Technik erreichbar ist, verursacht bei jedem Handgriff Kosten und Wartezeit. Wir bevorzugen deshalb abklappbare oder auf Schienen absenkbare Halterungen, wo die Bauhöhe das zulässt. Für die laufende Pflege genügt danach ein Abwischen der Front und eine jährliche Sichtprüfung der Verschraubungen. In einem Logistikbau im Gewerbegebiet bei Röhrsdorf an der A 4 haben sich absenkbare Halterungen ebenso bewährt wie in einer Werkhalle mit niedriger Traufe. Ersatzmodule und ein Ersatznetzteil liegen bei Ihnen im Schrank, sodass der häufigste Fall ohne Anfahrt behoben wird und die Anzeige in derselben Schicht wieder läuft.
Rechnet sich das bei 570 Kilometern Entfernung?
Was die vergleichsweise kurze Strecke im Angebot verändert
Bei Textanzeigen ist der Warenwert je Gerät niedriger als bei einer großen Bildfläche, weshalb der Anfahrtsanteil stärker ins Gewicht fällt. Die 570 Kilometer nach Chemnitz sind hier ein echter Vorteil gegenüber den norddeutschen Zielen: Montage und Einweisung passen in eine Tagesfahrt mit einer Übernachtung, eine zweite Nacht entfällt. Richtig günstig wird es, wenn mehrere Geräte gemeinsam bestellt werden, etwa für drei Hallen desselben Werks, weil Anfahrt und Einweisung dann nur einmal anfallen. Für ein einzelnes kleines Gerät ohne besondere Anforderungen bleibt trotzdem die Frage berechtigt, ob ein Anbieter aus Sachsen für Sie einfacher ist; wir sagen Ihnen unsere Zahlen offen, dann können Sie rechnen.

