Kurz gesagt

Von den Bezeichnungen im LED-Modul-Datenblatt entscheiden fünf: Der P-Wert ist der Pixelpitch in Millimetern, die SMD-Zahl die Größe der LED-Bauform in Zehntelmillimetern (die Bauform SMD1010 misst 1,0 x 1,0 mm), die Scanrate gibt an, welcher Anteil der Zeilen in einem gegebenen Moment leuchtet, die IP-Zahl steht für den Staub- und Wasserschutz und die HUB-Bezeichnung für den Steckverbinder der Steuerkarte. Auf dem heute üblichen Modul von 320 x 160 mm ist die Auflösung der Quotient aus Modulgröße und Pixelpitch: bei P5 64 x 32 Pixel, bei P2 160 x 80 Pixel, bei P1.25 256 x 128 Pixel. Die Pixelzahl je Quadratmeter lässt sich mit der Formel (1000 ÷ Pixelpitch in mm)² berechnen: bei P10 10.000, bei P4 62.500, bei P2.5 160.000, bei P1.25 640.000 Pixel/m². In Betrachtungsabstand übersetzt: Das Bild fügt sich bereits ab einer Entfernung in Metern zusammen, die dem Millimeterwert des Pitch entspricht, bequem betrachten lässt es sich dagegen ab dem 2,5- bis 3-Fachen, eine P4-Fläche also aus 10 bis 12, eine P10 aus 25 bis 30 Metern. Helligkeit und Scanrate bewegen sich immer gemeinsam: Auf dem Datenblatt unserer Indoor-GOB-Module stehen ≥400–500 cd/m² bei einer Scanrate zwischen 1/32 und 1/64, auf dem unserer Outdoor-SMD-Module ≥4.200–4.500 cd/m² bei 1/8 bis 1/16.

Technik2026-08-17

Bezeichnungen im LED-Modul-Datenblatt: Was P5, SMD1921, 1/8 scan und HUB75 bedeuten

Auf dem Datenblatt eines LED-Moduls stehen zehn bis fünfzehn Zeilen mit Zahlen und Abkürzungen untereinander: P5, SMD1921, 320 x 160 x 18 mm, 1/8 scan, IP65, HUB75, 4,5–5 V, 14 Bit, 271 W/m². Das sind keine Marketingzeichen, sondern technische Parameter – und wer sie lesen kann, entscheidet in wenigen Minuten, ob ein Modul zum eigenen Standort passt.

LED modul adatlap jelölések mit jelent a P5, az SMD1921, az 1/8 scan és a HUB75

So lesen Sie eine vollständige Modulbezeichnung

Die vollständige Bezeichnung eines Moduls sieht typischerweise so aus: P5 Outdoor SMD1921, 320 x 160 x 18 mm, 64 x 32 px, 1/8 scan, IP65, HUB75, 4,5–5 V. Der Reihe nach: P5 ist der Pixelpitch in Millimetern, SMD1921 die Größe der Bauform des LED-Chips, 320 x 160 x 18 mm das physische Maß des Panels samt Dicke, 64 x 32 px die daraus folgende Auflösung, 1/8 scan die Art der Ansteuerung, IP65 der Staub- und Wasserschutz, HUB75 der Steckverbinder der Steuerkarte und 4,5–5 V die Versorgungsspannung. Acht Angaben, und alle acht beeinflussen, wie die fertige Wand aussehen wird und was ihr Betrieb kostet. Die meisten Missverständnisse entstehen daraus, dass der Käufer nur die erste, den P-Wert, ansieht und die übrigen sieben dem Lieferanten überlässt. Wir gehen sie in der folgenden Reihenfolge durch, in derselben Logik, in der sie sich auch bei einer Angebotsanfrage abfragen lassen.

P-Wert: der Pixelpitch in Millimetern

Die Zahl hinter dem Buchstaben P ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Pixel in Millimetern. P5 ist also ein Raster von 5 mm, P2.5 eines von 2,5 mm. Die kleinere Zahl bedeutet eine dichtere LED-Belegung: Auf dieselbe Fläche kommen mehr Bildpunkte, weshalb das Bild auch aus geringerer Entfernung nicht in einzelne Lichtpunkte zerfällt – dafür müssen mehr LEDs, mehr Treiber-ICs und mehr Daten bewegt werden. Der P-Wert ist nicht immer rund: Der tatsächliche Pixelpitch unseres Outdoor-Moduls P3 beträgt 3,076 mm, weil auf die Modulbreite von 320 mm 104 Pixel gleichmäßig passen (320 ÷ 104 = 3,0769). Sehen Sie im Datenblatt einen gebrochenen Wert, ist das kein Fehler, sondern das Ergebnis der Division von Modulgröße und Pixelzahl. Das gesamte Rastersortiment lässt sich auf der Produktseite der LED-Module durchsehen.

Betrachtungsabstand: Wie aus dem Pitch Meter werden – physisches Minimum und bequeme Spanne, zwei getrennte Zahlen

Der Pixelpitch ist früher oder später in einen Betrachtungsabstand zu übersetzen, und dafür verwenden wir zwei getrennte Zahlen, die sich nicht vermischen sollten. Die erste ist die physische Untergrenze: Das Minimum des in unseren Moduldatenblättern genannten empfohlenen Abstands beträgt in Metern ungefähr so viel wie der Pixelpitch in Millimetern – auf dem Datenblatt unseres Outdoor-Moduls P2.5 stehen etwa ≥2,5 Meter als optimaler Betrachtungsabstand. Ab hier fügt sich das Bild zusammen, hier endet die Wahrnehmung des Pixelrasters. Die zweite ist die bequeme, lange betrachtbare Spanne, und das ist der Planungswert: das 2,5- bis 3-Fache des Millimeterwerts des Pitch, so wie es auch unser Beitrag über den Pixelpitch angibt. In Zahlen bedeutet das bei einer P4-Fläche eine Untergrenze von 4 Metern und eine bequeme Spanne von 10 bis 12 Metern, bei einer P10 10 Meter beziehungsweise 25 bis 30 Meter und bei einer P1.86 1,9 Meter und rund 4,7 bis 5,6 Meter. Planen Sie immer mit der bequemen Spanne; das Minimum sagt nur, wie weit man gehen kann, nicht, wo es gut zu betrachten sein wird. Steht in einem Angebot in der Zeile empfohlener Betrachtungsabstand eine einzige Zahl, fragen Sie nach, mit welcher der beiden gerechnet wurde – der Unterschied ist zweieinhalbfach.

320 x 160 mm: das Modulmaß, das bei fast jedem Typ gleich ist

Der überwiegende Teil der LED-Module baut heute auf einer Grundplatte von 320 x 160 mm auf, unabhängig davon, ob es um ein Feinraster P1.25 oder um ein Outdoor-Modul P10 geht; der entscheidende Teil unseres eigenen Modulangebots liegt auf diesem Maß, die Dicke bewegt sich zwischen 17 und 18,5 mm. Ausnahmen gibt es dennoch: Beim selteneren P8-Raster steht auch in unserer eigenen Moduldatenbank eine Grundplatte von 256 x 128 mm, lesen Sie das Modulmaß deshalb immer im Datenblatt nach und setzen Sie es nicht voraus. Das einheitliche Maß ist ein praktischer Vorteil, weil sich Unterkonstruktion, Kabinetteilung und Flächendimensionierung mit demselben Raster planen lassen – Breite und Höhe der Wand sind immer ein ganzzahliges Vielfaches der Modulgröße. Ein Modul von 320 x 160 mm hat eine Fläche von 0,0512 m², für einen Quadratmeter braucht es also 19,5 Module. Die Module wiegen 422 bis 477 g je Stück, was bedeutet, dass allein die Modulschicht 8,2 bis 9,3 kg je Quadratmeter wiegt – und dazu kommen noch Rahmen, Netzteil, Steuerkarte und Verkabelung. Diese Zahl darf bei der Planung der Unterkonstruktion nie geschätzt werden: Die statische Last der Wand beginnt nicht beim Gewicht der Module, sondern endet dort.

Pixel je Quadratmeter: die Formel, die aus der Bezeichnung eine Auflösung macht

Die Pixelzahl je Quadratmeter ergibt sich aus einer einzigen Formel: (1000 ÷ Pixelpitch in mm)². Diese Zahl bestimmt Preis, Verbrauch und Bildqualität des Moduls am stärksten. Einige konkrete Werte aus unseren eigenen Datenblättern: bei P10 10.000, bei P5 40.000, bei P4 62.500, bei P3 105.625, bei P2.5 160.000, bei P2 250.000, bei P1.86 288.906 und bei P1.25 640.000 Pixel/m². In einem P1.25-Modul stecken je Quadratmeter also vierundsechzigmal so viele Bildpunkte wie in einem P10 – und ungefähr ebenso viele LED-Bauformen mehr. Dieselbe Formel liefert auch die Auflösung des Moduls selbst: Sie teilen die Breite von 320 mm durch den Pixelpitch. Bei P5 sind das 320 ÷ 5 = 64 Spalten und 160 ÷ 5 = 32 Zeilen, also 64 x 32 Pixel. Stimmt in einer Anzeige die angegebene Auflösung nicht mit dieser Division überein, ist dort entweder das Modulmaß oder der P-Wert nicht richtig.

SMD1010, SMD1515, SMD1921 – die Größe der LED-Bauform in Zehntelmillimetern

Die vier Ziffern hinter SMD geben die Grundfläche der LED-Bauform in Zehntelmillimetern an: Die ersten beiden Stellen stehen für die Länge, die zweiten beiden für die Breite. SMD1010 bezeichnet also eine Bauform von 1,0 x 1,0 mm, SMD1415 eine von 1,4 x 1,5 mm, SMD1515 eine von 1,5 x 1,5 mm und SMD1921 eine von 1,9 x 2,1 mm. Daraus folgt etwas sehr Einfaches: Die Bauform kann nicht größer sein als der Pixelpitch. Deshalb verwendet unser P1.25-Modul SMD1010, das P2 und das P1.86 SMD1515 und die Outdoor-Module P4 und P5 SMD1921 – Letzteres würde in ein Raster von 1,25 mm physisch gar nicht passen. In die größere Bauform passen ein größerer Chip und mehr Material, weshalb sie mehr Helligkeit liefert: Unsere Outdoor-Module erreichen unter anderem deshalb ≥4.200–4.500 cd/m², während auf dem Datenblatt der feinrasterigen Indoor-GOB-Panels ≥400–500 cd/m² stehen.

SMD, GOB, COB, DIP: der Typ der Bauform, nicht ihre Größe

Neben der Größe steht auch der Typ der Bauform in der Bezeichnung, und das ist eines von vier Kürzeln. SMD ist die oberflächenmontierte LED, die drei Farben (Rot, Grün, Blau) in einem Gehäuse vereint – heute ist das der Normalfall, und die Bezeichnung 1R1G1B beschreibt genau das: je Pixel ein roter, ein grüner und ein blauer Chip. Bei GOB (vergossene Schutzschicht, englisch glue on board) wird das fertige SMD-Modul in transparentes Harz gegossen, wodurch die Fläche schlag-, staub- und feuchtebeständig wird und die LEDs nicht ausreißen können – deshalb verwenden wir es bei feinrasterigen Indoor-Panels, die in Handreichweite liegen. Bei COB sitzen die Chips unmittelbar auf dem Träger, und DIP ist die herkömmliche, mit Beinchen bestückte LED in Lampenform, die heute vor allem bei groben Rastern und einfarbigen Tafeln zu sehen ist. Den ausführlichen Vergleich von SMD, COB und DIP finden Sie in unserem eigenen Beitrag; GOB ist demgegenüber kein eigener LED-Typ, sondern eine Schutzschicht auf dem fertigen SMD-Modul.

Scanrate: die Bezeichnung, die die Helligkeit erklärt

Ein Wert in der Form 1/8, 1/16, 1/40 oder 1/64 ist die Scanrate. Sie gibt an, welcher Anteil der Zeilen des Moduls in einem gegebenen Moment leuchtet: bei 1/8 scan ein Achtel der Zeilen, bei 1/64 ein Vierundsechzigstel. Das Auge sieht das als durchgehendes Bild, weil der Wechsel schneller ist, als es wahrnehmen kann – an der Helligkeit zeigt es sich dagegen genau. Deshalb hängen die beiden Angaben so eng zusammen: Unser Outdoor-Modul P5 mit einer Scanrate von 1/8 liefert ≥4.500 cd/m² Helligkeit, während das Indoor-GOB-Modul P2.5 mit einer Scanrate von 1/64 ≥400 cd/m² erreicht. Die Scanrate unserer Indoor-Module bewegt sich zwischen 1/32 und 1/64, die der Outdoor-Module zwischen 1/8 und 1/16. Praktische Regel: Sehen Sie auf dem Datenblatt eines als Outdoor beworbenen Moduls eine Scanrate von 1/32 oder dichter bei niedriger Helligkeit, ist das wahrscheinlich ein Indoor-Panel in einem Outdoor-Gehäuse. Die statische Ansteuerung (1/1) liefert die größte Helligkeit, verlangt aber mehr Treiber-ICs und ist deshalb teurer.

Die Datenblattwerte unserer Modul-Produktseiten nebeneinander

Die folgende Tabelle stellt die Datenblattwerte der Module aus unserem eigenen Angebot nebeneinander, damit Sie sehen, wie sich die Bezeichnungen gemeinsam bewegen. Zwei Zusammenhänge lassen sich sofort ablesen. Der eine: Sinkt der Pixelpitch, steigt die Pixelzahl je Quadratmeter, und ebenso verdichtet sich die Scanrate. Der andere: Zwischen Indoor- und Outdoor-Modulen ist der Helligkeitsunterschied keine Stufe, sondern eine Größenordnung – zwischen ≥400 cd/m² und ≥4.500 cd/m² liegt mehr als der Faktor elf. Das sind die beiden Angaben, die die meisten Fehlkäufe verhindern würden, wenn der Käufer hinsähe. Die Spalte zum Betrachtungsabstand zeigt die bequeme Spanne, also das 2,5- bis 3-Fache des Millimeterwerts des Pitch; die physische Untergrenze liegt weit näher, bei der dem Millimeterwert des Pitch entsprechenden Meterzahl. In der Verbrauchsspalte finden Sie zwei Zahlen: den Durchschnitt, mit dem sich die Stromrechnung schätzen lässt, und die Spitze, nach der Netzteil und Stromeinspeisung zu dimensionieren sind. Die Tabelle arbeitet mit den Hauptausführungen; von demselben Raster kann es auch eine Variante mit abweichender Einstellung geben, etwa unser Indoor-GOB-Modul P2.5 in der Ausführung mit erhöhter Helligkeit, das mit einer Scanrate von 1/32 und ≥500 cd/m² bei 163 W/m² Durchschnitts- und 488 W/m² Spitzenverbrauch arbeitet.

IP65 von vorn oder IP65 überall? Die Falle der Schutzart

Die beiden Ziffern der IP-Kennzeichnung geben den Schutz gegen Fremdkörper (erste Ziffer) und gegen Wasser (zweite Ziffer) an. IP65 bedeutet staubdichten Verschluss und Schutz gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung. Die Falle ist, dass auf vielen Datenblättern nicht schlicht IP65 steht, sondern IP65 (von vorn) – die Front des Moduls ist also abgedichtet, seine Rückseite dagegen nicht. Das ist weder ein Fehler noch ein Trick: Solche Module sind für den Einbau in ein Kabinett oder in einen geschlossenen Kasten konstruiert, wo die Konstruktion die Rückseite schützt. Zum Problem wird es, wenn jemand sie ohne Rahmen und ohne rückseitigen Verschluss frei im Außenbereich montiert. Unsere Outdoor-Module arbeiten zwischen −20 und +60 °C, die Indoor-Module zwischen −20 und +40 °C: Hinter einer sommerlich besonnten Fassade lässt sich die Obergrenze des Indoor-Moduls realistisch überschreiten.

HUB75, HUB320 und was 2 Stück HUB75 bedeutet

Die HUB-Bezeichnung gibt den Standard des Flachbandkabel-Steckverbinders zwischen Modul und Steuer- beziehungsweise Empfangskarte an. HUB75 ist die verbreitetste Vollfarb-Schnittstelle, physisch ein 16-poliger (2 x 8) Flachbandsteckverbinder – die Mehrzahl unserer Module verwendet ihn. Steht im Datenblatt HUB75 (2 Stück), wie bei unseren Outdoor-Modulen P3, P4 und P5, bedeutet das, dass das Panel das Bild über zwei Datenkanäle bekommt, weil die Bandbreite eines Kanals nicht genügen würde. Bei sehr feinen Rastern erscheint ein eigener, dichterer Steckverbinder: Unser P1.25-Modul hat eine HUB320-Schnittstelle. Diese Bezeichnung ist in der Praxis deshalb wichtig, weil die Steuerung HUB-Typ, Scanrate und Chipsatz kennen muss – ohne sie startet das Modul nicht oder leuchtet mit falscher Farbreihenfolge. Kaufen Sie ein Modul deshalb nie ohne die dazu passende Steuerung und das passende Netzteil.

Front- oder Rückwartung: die Bezeichnung, die die Montage entscheidet

Die Zeile Wartung: von vorn beziehungsweise Wartung: von hinten im Datenblatt sagt, aus welcher Richtung sich ein defektes Modul herausnehmen lässt. Unsere Indoor-GOB-Panels sind von vorn zu warten, die Outdoor-SMD-Serie (P3, P4, P5) dagegen von hinten. Diese Entscheidung wird im Moment der Montage endgültig: Für die Wartung von hinten braucht es technischen Zugang hinter der Wand, den es bei einer in die Wandebene eingebauten oder an der Fassade montierten Fläche häufig schlicht nicht gibt. Danach wird vor dem Kauf am seltensten gefragt, dabei bestimmt es langfristig, wie viel Zeit und Kosten eine künftige Reparatur verlangt. Der Vorteil des modularen Aufbaus zeigt sich genau hier: Bei vorhandenem Zugang lässt sich ein defektes Panel in wenigen Minuten herausheben und ersetzen – vorausgesetzt, das Ersatzstück stammt aus derselben Fertigungscharge, sonst kann sein Farbton von dem des Nachbarn abweichen.

Bildwiederholrate, Graustufen, Betrachtungswinkel

Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft das Modul das Bild je Sekunde neu zeichnet. Mit bloßem Auge ist oberhalb von 1.920 Hz kein Flimmern mehr zu sehen, vor der Kamera sieht es anders aus: Bei Aufnahme und Live-Übertragung braucht es mindestens 3.840 Hz, um Streifenbildung zu vermeiden. Auf dem Datenblatt unserer Indoor-GOB-Module stehen 3.840 bis 6.000 Hz, auf dem der Outdoor-SMD-Serie 3.840 bis 7.680 Hz und beim Outdoor-P2.5 ≥7.680 Hz. Die Graustufentiefe beträgt 14 Bit (beim Outdoor-P2.5 14 bis 16 Bit): Sie liefert die Feinheit des dunklen Bereichs, also die Frage, ob die Abstufungen einer nächtlichen Szene ineinanderfließen. Die Angabe H160° / V140° zum Betrachtungswinkel bedeutet, dass die Farbrichtigkeit des Bildes innerhalb eines Winkelbereichs von waagerecht 160 und senkrecht 140 Grad erhalten bleibt – bei einer Fassadenwand ist der waagerechte Wert der wichtigere, und er unterscheidet sich je Typ: Auf dem Datenblatt des Outdoor-P2.5 steht etwa H 140° ± 10. Die Lebensdauer beträgt auf allen unseren Moduldatenblättern 100.000 Betriebsstunden – ein Wert vom Typ L50, nach dieser Betriebszeit fällt die Helligkeit also auf die Hälfte des Ausgangswerts; bei 12 Stunden Nutzung täglich sind das 22 bis 23 Jahre Betrieb. Der Helligkeitsverlust beträgt laut Datenblatt des Outdoor-P2.5 in drei Jahren höchstens 15 %.

Verbrauch: Durchschnitt und Spitze in W/m², und warum das nicht gleichgültig ist

Im Datenblatt stehen zwei Verbrauchszahlen, und die beiden verwenden wir für verschiedene Zwecke. Der Durchschnittsverbrauch gilt bei typischem, gemischtem Inhalt, mit ihm lässt sich die monatliche Stromrechnung schätzen; der Spitzenverbrauch ist bei vollflächigem Weiß messbar, und nach ihm sind Netzteil, Einspeisekabel und Leitungsschutzschalter zu dimensionieren. In Größenordnungen: Der durchschnittliche Betriebsverbrauch einer LED-Wand liegt bei 150 bis 300 W/m², in der Spitze bei 600 bis 800 W/m² – das ist unsere allgemeine Aussage für die gesamte Website, und damit rechnet auch unser Beitrag über den Verbrauch. Demgegenüber streuen unsere eigenen Modul-Produktseiten breiter: Der Durchschnitt bewegt sich je nach Ausführung zwischen 126 und 278 W/m², die Spitze zwischen 380 und 836 W/m² – diese Streuung ist eine Angabe unseres Katalogs, keine allgemeine Regel. Wer mit dem Durchschnitt dimensioniert, dessen Wand wird bei weißem Inhalt blass oder flimmert. Zwei konkrete Gegenüberstellungen von unseren Produktseiten: Das Indoor-GOB-Modul P2.5 ist mit 126 W/m² Durchschnitt das sparsamste der Reihe, während das Outdoor-P3 278 W/m² verbraucht – der Unterschied ist zum großen Teil der Preis für die auch bei Sonnenlicht lesbare Helligkeit. Die 181 W/m² des P1.86-Moduls sind rund 22 % weniger als beim P1.25 (231 W/m²), was bei Wänden mit vielen Betriebsstunden jährlich eine spürbare Ersparnis bedeutet. Es kommt vor, dass in einem Datenblatt nur der Spitzenwert steht – beim Outdoor-P2.5 ist das auch bei uns so (≤648 W/m²); dann ist der Durchschnitt gesondert zu erfragen, denn die Stromrechnung folgt aus ihm.

Bezeichnung einfarbiger, siebenfarbiger und Full-Color-Module

Nicht jedes Modul spielt Video ab, und die Bezeichnung verrät auch das. Die Angabe Full Color oder 16,7 Millionen Farben bedeutet die vollständige RGB-Skala – die braucht es für Bewegtbild, Foto und Markenvideo. Einfarbige Module (rot, grün, blau, gelb, weiß, rosa) enthalten je Pixel eine einzige LED-Farbe und sind für Lauftext, Preisinformation und Öffnungszeiten gedacht; das sind die klassischen Outdoor-Panels P10 mit einer Auflösung von 32 x 16 Pixeln je Modul. Es gibt auch eine Zwischenkategorie: Das siebenfarbige Modul arbeitet mit sieben vorprogrammierten Farben, nicht mit stufenlosem Farbverlauf – für einen aufmerksamkeitsstarken Schriftzug hervorragend, für Video nicht geeignet. Wer nur Textinhalte anzeigen will, braucht Preis und Verbrauch eines Full-Color-Moduls nicht. Auf dem Datenblatt der Katalogmodule – der einfarbigen und siebenfarbigen P10, des Indoor-P4, des P4 PRO und des P8 – steht eine Mindestbestellmenge von 5 Stück, was rund einem Viertelquadratmeter Fläche entspricht.

Modul, Panel oder Kabinett? Die drei Wörter meinen nicht dasselbe

Umgangssprachlich kann LED-Display-Panel alle drei bedeuten, fachlich unterscheiden sie sich jedoch. Das Modul ist die Grundeinheit von 320 x 160 mm: eine Leiterplatte mit den LEDs, den Treiber-ICs und dem HUB-Steckverbinder. Das Kabinett ist eine Rahmenkonstruktion, in die mehrere Module, ein oder mehrere Netzteile und eine Empfangskarte montiert werden; das ist die transportier- und montierbare Einheit – zerlegbare, vermietbare und Veranstaltungswände bauen wir aus einem Kabinettsystem. Das Wort Panel bezeichnet im Laiengebrauch bald das Modul, bald das Kabinett, deshalb lohnt es sich bei der Angebotsanfrage immer zu klären, wovon die Rede war: Ein Panelpreis kann sich auf eine fast zwanzigmal kleinere Fläche beziehen als gedacht. Wenn Sie also unter dem Namen LED-Modul ein Produkt suchen, finden Sie auf der Produktseite der LED-Module die Grundeinheiten von 320 x 160 mm, kein fertiges Kabinett. Bei fest installierten Wänden können die Module auch in eine Trockenbauprofilkonstruktion oder in einen lasergeschnittenen Metallrahmen eingebaut werden – diese beiden Bauweisen gehören neben dem Kabinettsystem zu unserem Angebot.

Was verrät die Bezeichnung über den Preis des Moduls?

Der Preis eines Moduls setzt sich aus einigen gut identifizierbaren Faktoren zusammen, und alle lassen sich aus dem Datenblatt lesen. Der erste ist die Pixelzahl je Quadratmeter: vierundsechzigmal so viele LEDs und anteilig mehr Treiber-ICs in einem P1.25-Modul als in einem P10. Der zweite ist die Herkunft des LED-Chips: Ein Chip von einem identifizierbaren Hersteller mit einheitlicher Chargennummer kostet mehr als einer aus gemischter Quelle zusammengesucht, dafür bleibt die Fläche auch in zwei Jahren gleichmäßig in der Farbe. Der dritte ist der GOB-Verguss, ein zusätzlicher Fertigungsschritt. Der vierte ist die Klasse von Scanrate und Bildwiederholrate: Eine gröbere (der statischen näher liegende) Ansteuerung und eine Bildwiederholrate über 3.840 Hz verlangen mehr Treiber-ICs. Der fünfte ist die Menge. Und schließlich: Der Preis des Moduls ist nicht der Preis der Wand – Unterkonstruktion, Steuerung, Netzteil, Montage und Einweisung sind eigene Posten, die Sie in einem detaillierten Angebot auf eigenen Zeilen sehen sollten.

Wählen Sie in vier Fragen

Mit Kenntnis der Bezeichnungen vereinfacht sich die Wahl auf vier Fragen, in dieser Reihenfolge. Erstens: Aus welcher Nähe betrachten die nächsten Zuschauer? Das ergibt den P-Wert – der Millimeterwert des Pixelpitch ist ungefähr das physische Minimum des Betrachtungsabstands in Metern, und die bequeme, planerisch verwendete Spanne ist das 2,5- bis 3-Fache davon (P4 → 10 bis 12 m, P10 → 25 bis 30 m). Zweitens: Trifft direktes Sonnenlicht darauf? Wenn ja, braucht es eine Helligkeit über 4.200 cd/m² und eine Outdoor-Schutzart, was automatisch eine gröbere Scanrate und eine größere LED-Bauform bedeutet. Drittens: Ist die Rückseite der Wand zugänglich? Wenn nicht, braucht es ein von vorn zu wartendes Modul, auch dann, wenn die von hinten zu wartende Variante günstiger wäre. Viertens: Kommt es vor eine Kamera? Wenn ja, sind mindestens 3.840 Hz Bildwiederholrate der Einstieg. Diese vier Fragen entscheiden den größten Teil der Modulwahl – den Rest (Stromversorgung, Unterkonstruktion, Kabeltrasse) muss man vor Ort ansehen, deshalb geben wir einen kostenlosen Vor-Ort-Termin dazu, bevor wir irgendetwas fertigen.

Experten-Tipp

Sehen Sie Scanrate und Helligkeit im Datenblatt immer gemeinsam an – diese beiden Angaben zusammen verraten, ob das Modul wirklich für den Außenbereich taugt. Für den Außeneinsatz ist bei einer Scanrate zwischen 1/8 und 1/16 eine Helligkeit über 4.200 bis 4.500 cd/m² zu erwarten; steht auf dem Datenblatt eines Outdoor-Moduls eine Scanrate von 1/32 oder dichter bei einer Helligkeit unter 1.000 cd/m², ist das ein Indoor-Panel in einem Outdoor-Gehäuse, und es wird am ersten sonnigen Nachmittag unlesbar sein. Das Zweite, was ebenso im Paar zu lesen ist: die Bezeichnung IP65 (von vorn) und der geplante Einbau. Das von vorn abgedichtete Modul gehört in ein Kabinett oder einen geschlossenen Rahmen – montieren Sie es frei und ohne rückseitigen Verschluss im Außenbereich, schützt die Schutzartzahl gar nichts.

Häufige Fehler

1. Es wird nur der P-Wert angesehen und die übrigen sieben Parameter (Bauform, Scanrate, IP, HUB, Serviceseite, Bildwiederholrate, Verbrauch) dem Lieferanten überlassen – dabei entscheiden gerade sie, ob sich das Modul am betreffenden Standort überhaupt einbauen lässt. 2. Ein Modul mit Indoor-Helligkeit (auf dem Datenblatt unserer GOB-Panels ≥400–500 cd/m²) kommt in ein sonnenbeschienenes Schaufenster oder an eine Fassade, wo ein Wert über 4.200 cd/m² nötig wäre; der Inhalt ist tagsüber schlicht nicht zu sehen. 3. Die Bezeichnung IP65 (von vorn) wird als vollumfänglicher Schutz gelesen, und das Modul wird ohne Rahmen oder rückseitigen Verschluss im Außenbereich montiert. 4. Netzteil und Einspeisung werden auf den Durchschnitts- statt auf den Spitzenverbrauch ausgelegt – auf den Datenblättern unserer Modul-Produktseiten liegt der Durchschnitt bei 126 bis 278 W/m² und die Spitze bei 380 bis 836 W/m², zwischen beiden liegt also mehr als der Faktor drei; bei vollflächigem Weiß wird die Wand so blass oder flimmert. 5. Für eine Wand, die in die Wandebene oder an eine Fassade gebaut wird und hinter der es später keinen Zugang gibt, wird ein von hinten zu wartendes Modul gewählt. 6. Die beiden Betrachtungsabstandswerte werden verwechselt: Der Millimeterwert des Pixelpitch ist das physische Minimum in Metern, die bequeme, planerisch verwendbare Spanne das 2,5- bis 3-Fache davon (P4 → 10 bis 12 m, P10 → 25 bis 30 m) – aus dem Vermischen der beiden entsteht das zu feine oder zu grobe Raster. 7. Es wird ein Modul ohne die dazu passende Steuerung und das passende Netzteil gekauft; die Steuerung muss HUB-Typ, Scanrate und Chipsatz kennen, sonst startet das Panel gar nicht oder leuchtet mit falscher Farbreihenfolge. 8. Für eine Aufgabe, bei der nur Text darzustellen ist, wird ein Full-Color-Modul bestellt – ein einfarbiges oder siebenfarbiges P10-Panel löst dasselbe mit einem Bruchteil an Pixeln und Verbrauch.

Die Datenblattwerte unserer Modul-Produktseiten (Modulmaß 320 x 160 mm, eigenes Angebot)
ModulAuflösung je ModulPixel/m²LED-BauformScanrateHelligkeit (cd/m²)Bequemer Betrachtungsabstand (Pitch x 2,5-3)Verbrauch Durchschnitt / Spitze (W/m²)
P1.25 Indoor GOB256 x 128 px640.000SMD10101/64≥5003,1–3,8 m231 / 694
P1.53 Indoor GOB208 x 104 px422.500SMD12121/52≥5003,8–4,6 m224 / 673
P1.86 Indoor GOB172 x 86 px288.906SMD15151/43≥5004,7–5,6 m181 / 543
P2 Indoor GOB160 x 80 px250.000SMD15151/40≥5005–6 m173 / 521
P2.5 Indoor GOB128 x 64 px160.000SMD1515 / 20201/64≥4006,3–7,5 m126 / 380
P2.5 Outdoor SMD128 x 64 px160.000SMD 1R1G1B1/16≥42006,3–7,5 mkeine Angabe / ≤648
P3 Outdoor SMD104 x 52 px105.625SMD14151/13≥45007,7–9,2 m278 / 836
P4 Outdoor SMD80 x 40 px62.500SMD19211/10≥450010–12 m271 / 814
P5 Outdoor SMD64 x 32 px40.000SMD19211/8≥450012,5–15 m271 / 814
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Häufige Fragen zum Thema

Was bedeutet die Bezeichnung P5 auf dem LED-Modul?

Die Zahl hinter dem Buchstaben P ist der Pixelpitch in Millimetern, bei P5 liegen die Mittelpunkte zweier benachbarter Pixel also 5 mm auseinander. Ein genormtes P5-Modul von 320 x 160 mm hat eine Auflösung von 64 x 32 Pixeln, mit 40.000 Bildpunkten je Quadratmeter. Im Betrachtungsabstand bedeutet das ein physisches Minimum von rund 5 Metern und eine bequeme, planerisch verwendbare Spanne von 12,5 bis 15 Metern – der bequeme Wert ist das 2,5- bis 3-Fache des Millimeterwerts des Pitch.

Wie groß ist ein LED-Modul, und wie viele braucht es für einen Quadratmeter?

Das heute übliche LED-Modul misst 320 x 160 mm bei 17 bis 18,5 mm Dicke. Das sind 0,0512 m² Fläche, für einen Quadratmeter braucht es also 19,5 Module. Ein Modul wiegt 422 bis 477 Gramm, die Modulschicht allein wiegt somit 8,2 bis 9,3 kg je Quadratmeter – ohne das Gewicht von Rahmen, Netzteil und Steuerung.

Wie viele Pixel hat ein P4-LED-Modul?

Ein P4-Modul von 320 x 160 mm hat eine Auflösung von 80 x 40 Pixeln, also 3.200 Bildpunkte. Auf den Quadratmeter bezogen sind das 62.500 Pixel. Die Rechnung ist einfach: Sie teilen Breite und Höhe des Moduls durch den Pixelpitch, und den Quadratmeterwert liefert die Formel (1000 ÷ Pixelpitch in mm)².

Was bedeutet 1/8 scan auf dem Datenblatt des LED-Moduls?

Die Scanrate gibt an, welcher Anteil der Zeilen des Moduls in einem gegebenen Moment leuchtet: bei 1/8 scan ein Achtel der Zeilen. Je gröber die Scanrate, desto mehr Helligkeit kann das Modul abgeben, weshalb unsere Outdoor-Panels zwischen 1/8 und 1/16 mit ≥4.200–4.500 cd/m² arbeiten, während die Indoor-GOB-Module zwischen 1/32 und 1/64 mit ≥400–500 cd/m² auskommen.

Was bedeutet die Bezeichnung SMD1921 oder SMD1010?

Die vier Ziffern hinter SMD sind die Grundfläche der LED-Bauform in Zehntelmillimetern: Die Bauform SMD1010 misst 1,0 x 1,0 mm, SMD1921 dagegen 1,9 x 2,1 mm. Die Bauform kann nicht größer sein als der Pixelpitch, weshalb feinrasterige Indoor-Module SMD1010 oder SMD1515 verwenden und die Outdoor-Module P4 bis P5 SMD1921.

Was ist der Unterschied zwischen einem GOB- und einem einfachen SMD-Modul?

Bei GOB (vergossene Schutzschicht) wird das fertige SMD-Modul in transparentes Harz gegossen, wodurch die Fläche schlag-, staub- und feuchtebeständig wird und die LEDs nicht ausreißen können. Das ist ein zusätzlicher Fertigungsschritt und deshalb teurer, dafür ist es auch an solchen Innenraumstellen sicher, an denen die Wand in Handreichweite liegt.

Was kostet ein LED-Modul?

Den Preis des Moduls bestimmt in erster Linie die Pixelzahl je Quadratmeter – in einem P1.25-Modul stecken vierundsechzigmal so viele Bildpunkte wie in einem P10 –, ferner Herkunft und Qualität des LED-Chips, das Vorhandensein des GOB-Vergusses, die Klasse von Scanrate und Bildwiederholrate sowie die bestellte Menge. Wichtig: Der Preis des Moduls ist nicht der Preis der Wand – Unterkonstruktion, Steuerung, Netzteil, Montage und Einweisung sind eigene Posten, die Sie in einem detaillierten Angebot auf eigenen Zeilen sehen sollten.

Welches Netzteil braucht ein LED-Modul?

Die Module arbeiten mit 4,5 bis 5 V Gleichspannung, und das Netzteil ist immer auf den Spitzen-, nicht auf den Durchschnittsverbrauch zu dimensionieren. Als allgemeine Größenordnung nimmt eine LED-Wand durchschnittlich 150 bis 300 W/m² und in der Spitze 600 bis 800 W/m² auf; auf den Datenblättern unserer eigenen Modul-Produktseiten streut der Durchschnitt je nach Ausführung zwischen 126 und 278 W/m² und die Spitze zwischen 380 und 836 W/m². Dimensionieren Sie mit dem Durchschnitt, wird die Wand bei vollflächigem Weiß blass oder beginnt zu flimmern.

Braucht es an einem überdachten, aber offenen Ort ein Outdoor-Modul?

Auch für einen überdachten Durchgang, ein Schaufenster im Dachgeschoss oder ein offenes Portal empfehlen wir ein Modul mit Outdoor-Schutzart. Direkter Regen trifft die Fläche dort zwar nicht, doch Luftfeuchte und tägliche Temperaturschwankung sind auch dort vorhanden, und langfristig setzt das der Elektronik zu. Unsere Outdoor-Module arbeiten zwischen −20 und +60 °C, die Indoor-Module zwischen −20 und +40 °C – hinter einer nach Süden ausgerichteten, besonnten Fassade lässt sich diese Obergrenze im Sommer realistisch überschreiten.

Was ist HUB75 am LED-Modul?

HUB75 ist der verbreitetste Vollfarb-Standard des Flachbandkabel-Steckverbinders zwischen Modul und Empfangs- beziehungsweise Steuerkarte, physisch ein 16-poliger (2 x 8) Steckverbinder. Bei Modulen mit höherem Datenbedarf erscheinen zwei HUB75-Steckverbinder und bei sehr feinen Rastern eine eigene Schnittstelle, etwa HUB320. Die Steuerung muss HUB-Typ und Scanrate kennen, sonst startet das Modul nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Modul, Panel und Kabinett?

Das Modul ist die Grundeinheit von 320 x 160 mm mit den LEDs und der Treiberschaltung. Das Kabinett ist eine Rahmenkonstruktion, in die mehrere Module, Netzteile und eine Empfangskarte montiert werden – das ist die transportier- und schnell montierbare Einheit, bei zerlegbaren und vermietbaren Wänden die Grundlage. Panel bedeutet umgangssprachlich beides, weshalb es sich bei einem Angebot lohnt zu klären, wovon die Rede ist.

Aus welcher Entfernung lässt sich ein P4-LED-Modul bequem betrachten?

Als bequeme, lange betrachtbare Entfernung rechnen wir in Metern mit dem 2,5- bis 3-Fachen des Millimeterwerts des Pixelpitch, eine P4-Fläche lässt sich also aus 10 bis 12 Metern gut betrachten, eine P10 aus 25 bis 30 Metern. Das ist der Planungswert. Davon getrennt zu behandeln ist die physische Untergrenze: Das Bild fügt sich bereits bei der dem Millimeterwert des Pitch entsprechenden Meterzahl zusammen (bei P4 also bei 4 Metern), nur ist das nicht die Entfernung, aus der es länger bequem zu betrachten ist.

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