Von Győr aus liefern und montieren wir LED-Wände in Salzburg: Innenflächen für Empfangs- und Ausstellungsbereiche, Anzeigen in Hotellerie und Handel, Hallendisplays sowie wetterfeste Außenanlagen. Diese Seite geht die Planung in der Reihenfolge durch, in der die Entscheidungen tatsächlich fallen – erst die Fläche, dann der Pixelabstand, dann Helligkeit, Ansteuerung und Betreuung.
LED-Wand Salzburg — Fertigung, Montage, Angebot
Salzburg lebt mit 152.083 Einwohnern und einer Besucherzahl, die das Vielfache davon beträgt. Diese Mischung prägt jede Bildschirmfrage in der Stadt: In der Getreidegasse und am Residenzplatz herrscht ein historisch gewachsenes Erscheinungsbild, in dem sich Anzeigen unterordnen müssen. Draußen an der Alpenstraße, beim Europark in Taxham oder im Gewerbegebiet Richtung Wals gelten dagegen die üblichen Maßstäbe des Handels. Wir planen für beide Seiten – mit dem Unterschied, dass in der Altstadt zuerst über Zurückhaltung und erst danach über Technik gesprochen wird.
Das LED-Poster: Bildfläche, die am Gebäude nichts verändert
Frei aufgestellt statt befestigt – 201 Zentimeter hoch, 45 Kilogramm, fahrbar
In der Salzburger Altstadt ist selten die Technik das Hindernis, sondern die Befestigung: Jede sichtbare Veränderung an einem Objekt im Weltkulturerbe-Bereich zieht eine Beurteilung nach sich. Das LED-Poster umgeht diesen Weg, weil es nichts berührt: ein fahrbares Hochformat mit 64 mal 192 Zentimetern Anzeigefläche, 201 Zentimeter Gesamthöhe und 45 Kilogramm Eigengewicht, frei im Raum platziert. In einer Hotellobby nahe dem Mirabellgarten steht es neben der Rezeption und wandert zur Wintersaison in den Frühstücksbereich. Dazu kommt die Entfernung: Über 429 Kilometer entfallen Montagetermin, Vorbereitungstag und Nächtigung, denn die Einheit wird zugestellt und von Ihrem Haustechniker aufgestellt.
Betrachtungsdistanz messen
Von P1.5 im Foyer bis P8 an der Alpenstraße
Der Pixelabstand wird nach der kürzesten regelmäßigen Betrachtungsdistanz gewählt, nicht nach der längsten. Wer in einem Hotelfoyer nahe dem Mirabellgarten direkt vor der Fläche steht, sieht bei zu grobem Raster einzelne Leuchtpunkte – hier gehört P1.5 bis P2.5 hin. Bei vier bis fünfzehn Metern, wie sie in Ausstellungsräumen, Schulungsräumen oder größeren Verkaufsflächen vorkommen, ist P2.5 bis P4 die passende Wahl. Anzeigen an Verkehrsflächen – die Zufahrt zum Europark, eine Fassade an der Alpenstraße, ein Parkleitsystem – werden aus zwanzig Metern und mehr gelesen und kommen mit P4 bis P8 aus.
Helligkeit gegen die Umgebung rechnen
700 bis 800 nit drinnen, 4500 bis 5500 nit im Freien
Innenflächen laufen mit 700 bis 800 nit. Dieser Wert reicht in Räumen mit Kunstlicht vollständig aus und bleibt für das Auge angenehm; höhere Werte wirken im Innenraum aufdringlich und erzeugen unnötige Wärme. Im Freien ist das Umgebungslicht der Gegner. Deshalb arbeiten Außenmodule mit 4500 bis 5500 nit. Dazu gehört die Schutzart IP65 – staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, was bei den Niederschlagsmengen am Alpennordrand kein nebensächliches Detail ist. Für Winterlagen zählt außerdem, dass die Anzeigefläche steil genug steht, damit Schnee nicht liegen bleibt.
Befestigung und Untergrund klären
Altbau, Neubau, freistehend
Vor der Fertigung wird geprüft, woran die Anlage hängt. In der Altstadt heißt das historisches Mauerwerk mit unregelmäßiger Tragfähigkeit und der Wunsch nach wenigen, rückbaubaren Befestigungspunkten. In Neubauten – etwa im Gewerbegebiet Richtung Wals-Siezenheim – ist die Frage einfacher, dort geht es um Dübelbild und Lastverteilung. Freistehende Anlagen sind die dritte Möglichkeit: auf einem Fundament, einem Stelenfuß oder einer Rahmenkonstruktion. Diese Variante wird gewählt, wenn die Fassade nicht belastet werden soll oder wenn die Anzeige eine andere Blickrichtung braucht als die Gebäudefront hergibt.
Signalweg entscheiden
Live per HDMI, geplant über Netzwerk, USB oder Funk
Soll auf der Fläche etwas in Echtzeit erscheinen, wird ein Zuspieler per HDMI an den Controller gehängt – Rechner, Mediaplayer oder Kamera. Für Schulungsräume und Präsentationsbereiche ist das der Normalfall. Für laufenden Anzeigebetrieb genügt eine zeitgesteuerte Wiedergabe. Inhalte kommen über das Netzwerk, per USB-Stick oder über WLAN auf die Anlage. Der Funkweg ist in Salzburg besonders oft die Rettung: In geschützten Bauten lässt sich eine Datenleitung häufig nur mit erheblichem Aufwand verlegen, während eine Steckdose in der Nähe meist vorhanden ist.
Betreuung und Ersatzteile organisieren
429 Kilometer Fahrstrecke – und was daraus folgt
429 Kilometer sind es bis Salzburg, rund viereinhalb Stunden Fahrzeit. Ein Serviceeinsatz ist deshalb in der Regel mit einer Übernachtung geplant, und genau so steht er auch im Angebot: Anfahrt und Auslandstagsätze als eigene Positionen, getrennt vom Materialpreis. Umso wichtiger ist die Ausstattung vor Ort. Reservemodule aus derselben Fertigungscharge gehören zum Lieferumfang, und weil die Panels gesteckt werden, kann ein eingewiesener Haustechniker einen Ausfall selbst beheben. Die Gewährleistung umfasst je nach Ausführung ein oder zwei Jahre.

