Röviden

Diese Seite behandelt die fest montierte LED-Wand für Kiel. Sie erklärt das Bauraster, die Schutzanforderungen der Fördelage, den Punktabstand nach dem vordersten Zuschauerplatz und das stehende LED-Poster als montagefreie Alternative. Ein eigener Abschnitt sagt Ihnen, wann Sie bei 1.140 Straßenkilometern bis zu unserem Werk in Győr besser einen Anbieter aus Schleswig-Holstein beauftragen.

LED-Wand Kiel — Fertigung, Montage, Angebot

Germany · 1140 km vom Werk in Győr

Kiel liegt an einem Wasserarm, der siebzehn Kilometer weit in die Stadt hineinreicht, und dieser Umstand entscheidet über fast jede Außenanlage. Zwischen der Kiellinie in Düsternbrook und den Schleusen in Holtenau, wo der Nord-Ostsee-Kanal beginnt, trägt der Wind Salz bis in die zweite Häuserreihe. Am Ostseekai gehen Fahrgäste in einer knappen Stunde von Bord, dann ist der Platz wieder leer. An der Christian-Albrechts-Universität und am GEOMAR sitzen Auftraggeber, die Messwerte gewohnt sind. Wer hier eine LED-Fläche plant, hat es mit zwei Randbedingungen zu tun, die es im Binnenland nicht gibt: einer chemisch aggressiven Luft und einem Publikum, das in Wellen kommt.

Salzluft als erstes Auslegungskriterium

Warum die Fördelage mehr verlangt, als im Datenblatt steht

Eine Schutzart nach IP 65 hält Regen und Staub ab, sagt aber nichts über Chloridkorrosion. In Kiel ist genau die die längerfristige Belastung: auf der Wik-Seite, entlang des Düsternbrooker Wegs und erst recht an den Liegeplätzen am Schwedenkai lagert sich Salz auf jeder waagerechten Kante ab und kriecht mit der Feuchtigkeit in Verschraubungen. Für Außenanlagen im Fördebereich wählen wir deshalb beschichtete Rahmenteile, führen die Kabel nach unten aus dem Gehäuse und legen die Rückseite so an, dass sie mit klarem Wasser abgespült werden kann. Nennen Sie uns bei der Anfrage die Entfernung Ihres Standorts zum offenen Wasser. Unter etwa dreihundert Metern rechnen wir anders als weiter landeinwärts, etwa an der Zufahrt in Schwentinental.

Das Bauraster und die daraus lieferbaren Maße

Zwölf Bausteine nebeneinander ergeben 3,84 Meter

Der Baustein liegt immer quer: 32 Zentimeter breit, 16 Zentimeter hoch. Lieferbar ist folglich nur, was sich aus ganzen Bausteinen zusammensetzen lässt. In Metern gesprochen sind das in der Breite 3,20, 3,52, 3,84 oder 4,16 und in der Höhe 1,76, 1,92 oder 2,08. Eine Wunschbreite von genau vier Metern existiert in dieser Bauweise nicht, wohl aber 3,84 und 4,16 Meter, und welche der beiden richtig ist, entscheidet die Öffnung vor Ort. Schicken Sie uns ein Aufmaß der freien Fläche samt Sturzhöhe und Lage der Steckdose. Sie erhalten zwei Varianten zurück, eine knapp darunter und eine knapp darüber, jeweils mit Gewicht und Anschlusswert.

Punktabstand nach dem vordersten Zuschauerplatz

Die Spanne von P1.5 bis P8 und was sie im Betrieb bedeutet

Maßgeblich ist die kürzeste Entfernung, aus der jemand auf die Fläche schaut, nicht die Bilddiagonale. Ein Empfang, an dem Besucher zwei Meter vor der Wand warten, verlangt P1.5 bis P2.5. Ein Hörsaal mit Bestuhlung ab sechs Metern ist mit P2.5 bis P4 richtig ausgestattet. Eine Fläche über einer Einfahrt, die aus dreißig Metern gelesen wird, gehört in den Bereich P4 bis P8; jede feinere Wahl verbraucht dort nur zusätzliches Geld und zusätzlichen Strom. Teilen Sie uns die Entfernung des vordersten und des hintersten Platzes mit, dann engt sich die sinnvolle Auswahl fast von selbst auf zwei Möglichkeiten ein, zwischen denen dann nur noch der Preis entscheidet.

Das stehende LED-Poster ohne Monteur

Bildfläche 640 mal 1920 Millimeter, 201 Zentimeter Rahmenhöhe, 45 Kilogramm

Nicht jede Aufgabe in Kiel braucht eine montierte Wand. Das LED-Poster ist ein Standgerät auf Rollen mit einer Bildfläche von 640 mal 1920 Millimetern, einer Rahmenhöhe von 201 Zentimetern und einem Gewicht von 45 Kilogramm. Es wird angeliefert, an eine gewöhnliche Steckdose gebracht und arbeitet sofort. Weder ein Gerüst noch eine Hubarbeitsbühne werden gebraucht, nichts wird an der Fassade verankert, und eine statische Stellungnahme entfällt vollständig. Bei 1.140 Kilometern Entfernung ist das der entscheidende Unterschied. Was montiert werden muss, bindet Anreisetag, Übernachtung und Arbeitstag; was der Betreiber selbst aufstellt, steht in derselben Woche an seinem Platz. Für einen Bankschalter in der Holstenstraße, für die Lobby eines Hauses an der Kiellinie oder für den Zugang zum Sophienhof ersetzt so ein Gerät den gedruckten Aushang und den Roll-up dauerhaft.

1.140 Kilometer und die Grenzen der Vernunft

Wann ein Anbieter aus Schleswig-Holstein die bessere Wahl ist

Kiel ist der entfernteste Punkt, den wir regelmäßig anfahren. Für einen kompletten Aufbau trägt sich die Strecke: ein Anreisetag, ein bis zwei Arbeitstage für Montage, Einmessung und Abnahme, danach die Rückfahrt, alles mit Datum und Personenzahl getrennt im Angebot ausgewiesen. Für eine Kleinigkeit trägt sie sich nicht. Wenn Sie zwei Quadratmeter Innenfläche brauchen und dazu jemanden, der bei einer Störung am nächsten Vormittag davorsteht, dann beauftragen Sie besser einen Integrator vor Ort oder aus Neumünster. Das ist kein Rückzieher, sondern eine nüchterne Rechnung. Unsere Stärke liegt hier bei der Gesamtanlage und beim Poster, nicht beim Kleinservice über die halbe Republik.

Abnahme, Ersatzmodule und die Jahre danach

Was bei Ihnen bleibt, wenn der Transporter wieder abgefahren ist

Mitgeliefert wird ein Vorrat an Reservemodulen, der im Haus bleibt. Ein ausgefallenes Element wechselt Ihre Haustechnik in wenigen Minuten, je nach Bauform von hinten oder mit Saugheber von vorn; für diesen Handgriff fährt niemand quer durch Europa. Je nach gewählter Ausführung liegt die Gewährleistungsfrist bei zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Bei der Übergabe stellen wir die Betriebsleuchtdichte auf Ihre tatsächlichen Räume ein, notieren die eingestellten Werte und händigen sie schriftlich aus, damit ein späterer Techniker den Ausgangszustand kennt. Für eine offene Lage zur Förde hin liegt der sinnvolle Betriebsbereich zwischen 4.500 und 5.500 Candela je Quadratmeter; in geschlossenen Räumen liegt er um ein Vielfaches darunter, weshalb eine Außenanlage im Foyer immer gedimmt betrieben wird.

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