Röviden

Von Győr aus beliefern wir Oberösterreich mit LED-Wänden aus eigener Fertigung: Innenflächen für Empfangsbereiche und Besucherzentren, Hallenanzeigen für Betriebe, Fassadendisplays und wetterfeste Anlagen im Freien. Diese Seite beantwortet die Fragen in der Reihenfolge, in der sie im Projekt tatsächlich auftauchen – von der Helligkeit über den Pixelabstand bis zur Frage, wer die Anlage später betreut.

LED-Wand Linz — Fertigung, Montage, Angebot

Austria · 313 km vom Werk in Győr

Linz trägt seit Jahren den Titel einer Stadt der Medienkunst, und das ist hier keine Marketingfloskel: Das Ars Electronica Center an der Donau bespielt seine eigene Hülle mit Licht, und die Bevölkerung ist an bewegte Fassaden gewöhnt. Gleichzeitig ist die oberösterreichische Landeshauptstadt mit 207.812 Einwohnern ein Industriestandort – voestalpine an der Industriezeile, die Linz AG als Versorger, dazu der Hafen. Wer hier eine LED-Wand plant, trifft auf ein Publikum, das gute von schlechter Bildqualität unterscheidet, und auf Auftraggeber, die nach Betriebsstunden und Wartungskonzept fragen.

Wie hell muss ein Display an der Landstraße sein?

700 nit innen, 5000 nit draußen – und warum das kein Widerspruch ist

Die Landstraße ist Fußgängerzone mit Geschäften auf beiden Seiten. Steht die Fläche im Verkaufsraum, arbeitet sie mit 700 bis 800 nit; alles darüber empfinden Kundinnen und Kunden im Innenraum als unangenehm grell. Zeigt dieselbe Fläche jedoch nach draußen oder steht sie hinter Glas in der Mittagssonne, dreht sich die Anforderung um: Dann sind 4500 bis 5500 nit nötig, sonst verschwindet das Bild im Umgebungslicht. Deshalb entscheidet nicht der Raum über die Modulwahl, sondern das Licht, gegen das die Anzeige ankommen muss. Wir messen beim Ortstermin, wie viel Sonne die konkrete Stelle über den Tag bekommt, statt pauschal nach Innen und Außen zu sortieren.

Was schützt die Anlage im Freien?

IP65 an Donaukai, Industriezeile und Parkfläche

Außenanlagen führen wir mit Schutzart IP65 aus. Das bedeutet: kein Staubeintritt und Schutz gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung. Am Donaukai, wo Wind Feuchtigkeit direkt an die Fassade trägt, und an der Industriezeile mit ihrem Staubaufkommen ist das die Untergrenze des Sinnvollen. Dazu kommt die thermische Seite. LED-Module erzeugen Wärme, gleichzeitig steht die Fläche im Sommer in der Sonne. Die Gehäuse sind auf Wärmeableitung ausgelegt, und die Helligkeitsregelung senkt die Leistung, wenn das Umgebungslicht nachlässt – das schont die Bauteile und verlängert die Nutzungsdauer der Anlage spürbar.

Welche Maße sind überhaupt baubar?

Die Fläche entsteht aus liegenden Kacheln von 32 cm × 16 cm

Alle Flächen entstehen aus liegenden Kacheln von 32 Zentimetern Breite und 16 Zentimetern Höhe. Gedreht wird nicht, die Ausrichtung ist konstruktiv festgelegt. Zulässig ist folglich jede Breite, die durch 32 teilbar ist, und jede Höhe, die durch 16 teilbar ist – jeweils in Zentimetern gerechnet. Ein 16:9-naher Zuschnitt ergibt sich zum Beispiel aus 16 Modulen Breite (5,12 m) und 18 Reihen (2,88 m). Wer eine bestimmte Wandöffnung füllen will, bekommt von uns beim Aufmaß zwei bis drei Rastervarianten mit den zugehörigen Abweichungen – dann lässt sich entscheiden, ob die Fläche knapp innerhalb oder knapp außerhalb der Öffnung geplant wird.

Das LED-Poster: die Fläche, die schon nächste Woche läuft

Keine Bauleistung, kein Montagetermin, kein Gerüst

Zwischen unserer Fertigung und Linz liegen 313 Kilometer. Bei einer montierten Wand heißt das: abgestimmter Montagetermin, vorbereitete Zuleitung, je nach Umfang eine Übernachtung. Wer schneller sichtbar sein will – etwa ein Geschäft auf der Landstraße, das zum Saisonstart bereit sein muss –, greift zum LED-Poster: 640 mal 1920 Millimeter Bild auf einem fahrbaren Gestell, 201 Zentimeter hoch, 45 Kilogramm. Die Einheit wird angeliefert, an eine Steckdose angeschlossen und ist in Betrieb; bauseitige Leistungen fallen keine an. Diese Entscheidung schließt die feste Anlage nicht aus, sie verschiebt sie nur: Zuerst läuft die Fläche, über Fassade und Endgröße wird später gesprochen.

Wie kommen die Inhalte auf die Wand?

Live über HDMI oder zeitgesteuert über Funk

Für Live-Betrieb wird ein Zuspieler per HDMI an den Controller angeschlossen: Präsentationsrechner, Mediaplayer, Kamera oder Bildmischer. Was dort anliegt, erscheint unmittelbar auf der Fläche. Für den Alltagsbetrieb ist die zeitgesteuerte Variante praktischer. Inhalte werden über das Netzwerk, per USB oder über WLAN eingespielt und nach hinterlegtem Plan abgerufen. Der Funkweg ist besonders bei Bestandsgebäuden nützlich – etwa wenn eine Anzeige in einem denkmalgeschützten Bau oder in einer Halle mit langen Wegen hängt: Bis zum Display muss dann nur Strom, keine Datenleitung.

Wer betreut die Anlage nach der Übergabe?

Reservemodule vor Ort, Serviceteam auf 313 Kilometern Distanz

Zum Lieferumfang gehören Reservemodule aus derselben Charge. Weil die Panels steckbar sind, kann ein eingewiesener Haustechniker einen Ausfall selbst beheben – die Fläche bleibt in Betrieb, ohne dass ein Termin abgewartet werden muss. Die Gewährleistung beträgt je nach Ausführung ein oder zwei Jahre. 313 Kilometer trennen Győr von Linz, das sind rund drei Stunden Fahrzeit. Ein Serviceeinsatz ist damit als Tagesfahrt planbar, wobei wir bei früher Anfahrt und längeren Arbeiten auch eine Übernachtung einkalkulieren. Fahrtkosten und Auslandstagsätze weisen wir im Angebot als eigene Zeilen aus.

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