Röviden

Wir bauen LED-Wände in Győr und bringen sie fertig konfektioniert nach Graz: Empfangsdisplays für Bürohäuser, Flächen im Verkaufsraum, Hallendisplays in Produktionsbetrieben und wetterfeste Außenanlagen. Der Weg dorthin ist kurz beschrieben – Aufmaß, Betrachtungsdistanz festlegen, Pixelabstand daraus ableiten, Unterkonstruktion klären, produzieren, montieren, einweisen. Im Angebot stehen Modulzahl, Steuerung, Gewährleistung und die Anfahrt getrennt, damit Sie jede einzelne Position nachrechnen können.

LED-Wand Graz — Fertigung, Montage, Angebot

Austria · 227 km vom Werk in Győr

Graz zählt 331.359 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Österreichs – vor allem aber ein Ingenieursstandort. Magna Steyr an der Puchstraße, AVL List am Hans-List-Platz und die Technische Universität in der Inffeldgasse prägen die Nachfrage: Wer hier ein Display beschafft, liest zuerst das Datenblatt und schaut danach die Bilder an. Diese Seite ist entsprechend aufgebaut. Zwischen unserer Fertigung in Győr und der Mur liegen 227 Straßenkilometer – eine Distanz, die einen Aufmaßtermin am Vormittag und die Rückfahrt am selben Tag erlaubt.

LED-Wände für Innenräume in Graz

Foyer, Verkaufsfläche, Schulungsraum

Innen arbeiten unsere Displays mit 700 bis 800 nit Betriebshelligkeit. Gegenüber Außenwerten klingt das wenig, im geschlossenen Raum ist es aber die Obergrenze des Angenehmen: Ein Empfangsdisplay in einem Bürohaus an der Conrad-von-Hötzendorf-Straße soll lesbar sein und niemanden blenden. Bei Betrachtungsabständen von zwei bis vier Metern – typisch für ein Foyer oder eine Verkaufsfläche nahe der Herrengasse – liegt der sinnvolle Pixelabstand zwischen P1.5 und P2.5. Erst dort verschwindet das Punktraster für das Auge, und Schrift in Fließtextgröße bleibt sauber. Größere Hallen verhalten sich anders. Steht die Fläche in einer Fertigungshalle und wird aus acht oder zehn Metern abgelesen, genügt P2.5 bis P4. Bei gleicher Bildfläche sinkt der Preis dann deutlich, weil weniger Leuchtdioden verbaut sind.

Außenanlagen: IP65 und die Frage der Helligkeit

Warum draußen 4500 bis 5500 nit nötig sind

Ein Display an einer Ausfallstraße Richtung Seiersberg konkurriert mit direktem Sonnenlicht. Deshalb liegt die Betriebshelligkeit unserer Außenmodule bei 4500 bis 5500 nit, also etwa beim Sechsfachen der Innenwerte. Der Gehäuseschutz ist als IP65 ausgeführt: staubdicht und gegen Strahlwasser aus jeder Richtung geschützt – in einer Stadt mit ausgeprägten Sommergewittern über dem Murtal kein theoretischer Wert. Draußen wird meist aus größerer Entfernung gesehen. Vor dem Messegelände am Messeplatz oder an der Zufahrt zur Merkur Arena in Liebenau sind zwanzig bis fünfzig Meter üblich; dort ist P4 bis P8 richtig gewählt. Ein feinerer Pixelabstand wäre auf diese Distanz gar nicht wahrnehmbar und würde die Anlage nur verteuern.

Das Raster: 32 mal 16 Zentimeter

Wie sich daraus Ihre Wandmaße ergeben

Jedes Modul liegt quer: 32 Zentimeter breit, 16 Zentimeter hoch. Diese Orientierung ist fix und lässt sich nicht drehen. Daraus folgt eine einfache Planungsregel – die Breite Ihrer Wand ist ein Vielfaches von 32 Zentimetern, die Höhe ein Vielfaches von 16 Zentimetern. Ein Beispiel: Wünschen Sie ungefähr drei Meter Breite, landen Sie bei neun Modulen (2,88 m) oder bei zehn (3,20 m). Für 1,60 m Höhe brauchen Sie zehn Reihen. Diese Varianten rechnen wir beim Aufmaß gemeinsam mit Ihnen durch, weil die Wahl oft von der Nische oder der Fassadenachse abhängt, in die die Fläche hineinpassen muss. Zwischenmaße gibt es nicht; wer eine krumme Zahl vorgibt, bekommt am Ende einen Rand oder eine Blende.

Das LED-Poster: vier Bestückungen auf demselben Fahrgestell

P1.5 GOB, P2 GOB, P2.5 innen, P2.5 außen im Kabinett

Wo keine Wand angebohrt werden soll, tritt an die Stelle der Festinstallation ein rollbares Hochformat mit 640 mal 1920 Millimetern Bildfläche. Der Rahmen bleibt bei allen Varianten gleich, unterschiedlich ist allein die Bestückung: P1.5 GOB und P2 GOB für Auslagen, vor denen Passanten dicht stehen, P2.5 als Innenmodul bei etwas mehr Abstand, und P2.5 als geschlossenes Kabinettmodul mit 4500 bis 5000 nit für überdachte Eingänge und Vorplätze. Ein Handelsbetrieb, der in der Herrengasse ein Lokal gemietet hat und in einem Bürohaus an der Conrad-von-Hötzendorf-Straße einen zweiten Standort betreibt, setzt dieselbe Einheit im Wechsel ein: 45 Kilogramm, auf Rollen, ein Kastenwagen genügt für den Ortswechsel.

Ansteuerung ohne Kabelgraben

HDMI, Netzwerk, USB – und WLAN

Zwei Betriebsarten sind üblich. Entweder hängt ein Rechner, ein Mediaplayer oder eine Kamera per HDMI am Controller und liefert ein Live-Signal; das ist die Wahl, wenn Inhalte in Echtzeit auf die Fläche sollen. Oder Sie spielen die Inhalte zeitgesteuert ein – über das Netzwerk, per USB-Stick oder über WLAN. Der Funkweg ist in Bestandsgebäuden häufig der Grund, warum ein Projekt einfacher wird als befürchtet. Es muss kein Datenkabel bis zum Display gezogen werden; die Anlage braucht Strom und Funkabdeckung. Bei einer Montage an einer Hoffassade in Geidorf, wo eine Leitungsführung durch alte Bausubstanz aufwändig wäre, entscheidet oft genau dieser Punkt über die Machbarkeit.

Gewährleistung, Reservemodule, Service über die Grenze

Was nach der Montage passiert

Wir liefern mit ein oder zwei Jahren Gewährleistung, je nach Ausführung und Vereinbarung. Zum Lieferumfang gehören Reservemodule: Sie erhalten mehr Panels, als die Fläche rechnerisch benötigt. Fällt eines aus, tauscht ein eingewiesener Haustechniker es selbst, ohne auf einen Termin zu warten – die Module sind steckbar ausgeführt. Für alles Weitere kommen wir. Die 227 Kilometer nach Graz legt ein Servicefahrzeug in gut zwei Stunden zurück, ein Einsatz noch am selben Tag ist damit realistisch. Bei Arbeiten im Ausland weisen wir die Anfahrt und den Auslandstagsatz als eigene Positionen im Angebot aus und rechnen sie nicht verdeckt in den Quadratmeterpreis ein.

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